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HSV bestreitet letztes Ligaspiel des Jahres

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Der HSV schließt das Jahr in der 2. Bundesliga ab.

Der HSV schließt das Jahr in der 2. Bundesliga ab.

Foto: Valeria Witters / WITTERS

Wood wechselt erneut Berater. Gjasula verpasst HSV-Spiel gegen Bochum. TV-Panne mit Wintzheimer. Profis haben freies Wochenende.

Die HSV-News am Freitag, den 13. November 2020:

HSV bestreitet letztes Ligaspiel des Jahres

Mit dem Spiel des HSV beim Karlsruher SC geht das Corona-Jahr 2020 in der 2. Bundesliga zu Ende. Die Partie zum Abschluss des 13. Spieltags wurde für Montag, den 21. Dezember (20.30 Uhr) terminiert. Diese Ansetzung gab die Deutsche Fußball-Liga am Freitag bekannt.

Der übertragende TV-Sender Sky darf dabei auf eine hohe Einschaltquote hoffen, da in vielen Bundesländern bereits Weihnachtsferien sind. Die Karlsruher sind wie der HSV nicht mehr im DFB-Pokal vertreten, in dem am 22./23. Dezember die zweite Runde ausgespielt wird.

Auch die ersten beiden HSV-Termine des neuen Jahres stehen fest: Die Hamburger empfangen den SSV Jahn Regensburg am Sonntag, den 3. Januar um 13.30 Uhr. Am 15. Spieltag tritt der HSV am Sonnabend, den 9. Januar um 13 Uhr beim 1. FC Nürnberg an. Weil die Saison wegen der Corona-Pandemie verspätet begonnen hat und im kommenden Sommer die EM nachgeholt werden soll, entfällt in den Bundesligen die übliche Winterpause.

Gjasula verpasst HSV-Spiel gegen Bochum

Der HSV muss im kommenden Heimspiel gegen den VfL Bochum am 22. November ohne Klaus Gjasula auskommen. Der Defensivmann, der den HSV am Donnerstag noch als Kapitän ins Testspiel gegen Viborg geführt hatte, folgte anschließend der Einladung zur albanischen Nationalmannschaft für die Nations-League-Spiele am Sonntag (18 Uhr) gegen Kasachstan und am Mittwoch (16 Uhr) gegen Belarus. Da Gjasula anschließend für fünf Tage in Corona-Quarantäne muss, steht er Trainer Daniel Thioune nicht zur Verfügung.

Anders als andere Clubs hatte es der HSV seinen Profis freigestellt, zu Länderspielen in Risikogebieten zu reisen. Die Bundesligaclubs Werder Bremen und Arminia Bielefeld hatten ihr Veto eingelegt.

Bilder vom Testspiel des HSV gegen Viborg:

HSV-Stürmer Wood vollzieht Berater-Kehrtwende

Im Sommer hatte sich HSV-Stürmer Bobby Wood überraschend von seinem Berater Volker Struth getrennt. Dabei hatte der einst für den US-Stürmer einen Topvertrag in Hamburg ausgehandelt: 3,5 Millionen Euro kassierte Wood in seinen ersten beiden HSV-Jahren jeweils, seit dem Abstieg aus der Bundesliga 2018 sind es immer noch fast zwei Millionen Euro – so viel verdient in der 2. Bundesliga kaum ein Kollege.

Dabei spielt Wood (27) sportlich beim HSV längst keine Rolle mehr, auch wenn er sich unter dem neuen Trainer Daniel Thioune immerhin von der Tribüne auf die Ersatzbank vorgekämpft hat. Doch einen anderen Verein zu finden war – jedenfalls zu HSV-Konditionen – praktisch unmöglich. War das der Grund für Woods Wechsel zu Konkurrent Roger Wittmann und dessen Agentur Rogon?

Tatsache ist: Es blieb ein kurzes Intermezzo. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, ist Wood schon wieder zu Struths Kölner Agentur "SportsTotal" zurückgekehrt. "Volker ist ein sehr wichtiger Mensch für mich. Deshalb bin ich froh, dass unsere Beziehung wieder intakt ist. Das hilft mir." Woods Vertrag beim HSV läuft am Saisonende aus.

Freies Wochenende für die HSV-Profis

Einen Tag nach der 1:3-Niederlage im Testspiel gegen Viborg ruht der Ball heute im Volkspark. Auf dem Programm der Profis stehen ausführliche Fitnesstests. Das Wochenende hat Trainer Daniel Thioune der Mannschaft freigegeben, was ihm nach der enttäuschenden Leistung seiner Reservisten schwerergefallen sein dürfte als gedacht.

HSV-Trainer Thioune enttäuscht über Test gegen Viborg

Keine Atempause gibt es dagegen für die Nationalspieler. Während es für Gjasula und Albanien in der Nations League um den Aufstieg in die B-Division geht, bereiten sich Manuel Wintzheimer, Stephan Ambrosius und Josha Vagnoman mit der deutschen U21 auf das entscheidende Gruppenspiel um die EM-Teilnahme gegen Wales vor (Dienstag, 18.15 Uhr).

TV-Panne mit HSV-Stürmer Markus Wintzheimer

Wintzheimer war bei seinem U-21-Debüt am Donnerstag gleich erfolgreich: Er traf beim 1:1 im Testspiel gegen Schweden per Elfmeter zur Führung – zuvor war er selbst gefoult worden.

Hamburgs Stürmer hatte sich Nationaltrainer Stefan Kuntz mit starken Leistungen aufgedrängt. Beim Sender ProSieben Maxx, der die Partie live übertrug, ist sein Name noch nicht so geläufig. Eine Halbzeit lang wurde der HSV-Profi konsequent "Markus Wintzheimer" genannt, was manchem Fan auf die Nerven ging.

Der Sender sprach später von einem Übertragungsfehler.

( HA )

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