Athleticum

HSV plant mit UKE Großprojekt im Volkspark

Stresstest: Rick van Drongelen (HSV) im Belastungstest im UKE.

Stresstest: Rick van Drongelen (HSV) im Belastungstest im UKE.

Foto: Witters/Valeria Witters

Klinikchef Göke präsentiert Überraschung: Was das Athleticum dem HSV bringt, wer Vorbild ist, welcher große Partner noch dabei ist.

Hamburg. Überraschung in der Neujahrsansprache: Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) baut mit dem Hamburger SV (HSV) und Philips als Medizintechnik-Partner ein neues sportmedizinisches Zentrum im Volkspark. Das kündigte UKE-Chef Prof. Burkhard Göke an. Es soll "Athleticum" heißen. Die HSV-Profis werden bei Verletzungen und Blessuren zurzeit von Ärzten in Eppendorf betreut.

Göke sagte: "Aufgrund einer sehr guten Entwicklung unserer Sportmedizin, einer wichtigen und gedeihlichen Zusammenarbeit bei der Betreuung der Profifußballer des Hamburger Sportvereins ergab sich die Vision des Aufbaus eines Athleticum am Volkspark mit dem HSV." Philips wende sich ohnehin den Medizinkonzepten und –produkten immer stärker zu. Das Unternehmen bestätigte die Pläne am Dienstag.

Göke sprach von drei "Prime-Partnern" und dass die HSV-Profis bald wieder erstklassig sein würden. Aber auch "alle engagierten Amateur- und Freizeitathleten" könnten das Athleticum nutzen.

UKE-Pläne: Wie der HSV den Bayern nacheifert

"Wir wollen einen Leuchtturm der Sportmedizin schaffen. Die Pläne werden immer konkreter, die Stadt weiß Bescheid und hilft bei der Aufstellung. Bald werden wir allen berichten können, was Hamburg als weiteren Fortschritt und Pluspunkt verbuchen kann. Punkte sammeln ist wichtig. Das hat uns der HSV genau erklärt", so Göke.

Besonders interessant dabei: Göke hat vor seinen Amt in Hamburg in München gearbeitet. Dort hat der FC Bayern eine strategische Partnerschaft mit Siemens abgeschlossen. Das Unternehmen liefert Medizintechnik für die Profis, wie auch das Abendblatt berichtete: die Bayern als HSV-Vorbild.

Göke gratulierte auch dem neuen HSV-Präsidenten Marcell Jansen zur Wahl und sagte: "Viel Erfolg, lieber Marcell Jansen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit."