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Hollerbach streicht Wood aus seinem Aufgebot für Mainz

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Fan steigt auf van der Vaart ein. Heldt entschuldigt sich für Spekulationen. Mäßiger Vorverkauf. Halilovic jubelt gegen Barça.

Hollerbach ersetzt Wood durch Schipplock

Überraschung im Kader des HSV für das Abstiegsendspiel gegen den FSV Mainz (Sonnabend, 15.30 Uhr, Volksparkstadion/Sky, Liveticker auf Abendblatt.de): Trainer Bernd Hollerbach strich den formschwachen Stürmer Bobby Wood und berief stattdessen erstmals in seiner Amtszeit Sven Schipplock.

Für Wood ist ein umso herberer Schlag, als Hollerbach neben Schipplock und dem gesetzten Fiete Arp auch Luca Waldschmidt als potenziellen Stürmer nominiert hat. Der 21-Jährige, der in der Vorsaison mit seinem Siegtor beim Saisonfinale gegen Wolfsburg den HSV vor der Relegation bewahrt hatte, kam unter Hollerbach ebenfalls noch nicht zum Einsatz.

Youngster Josha Vagnoman (17) blieb entgegen Hollerbachs Andeutungen erneut außen vor, der Außenverteidiger muss weiter auf seine erste Nominierung bei den Profis warten. Erwartungsgemäß wurden auch die angeschlagenen Albin Ekdal und Lewis Holtby von Hollerbach nicht berücksichtigt.

HSV-Fan steigt auf van der Vaart ein

Dass Rafael van der Vaart dem HSV öffentlichwirksam seine Hilfe angeboten hat – und das auch im Abstiegsfall – ist auch den Supporters nicht verborgen geblieben. EIner von ihnen schrieb den Niederländer deshalb sogar direkt bei Twitter an. "Wir suchen immer ehrenamtliche Helfer für verschiedenste Dinge. Arbeit an der Basis. Schick mir gerne eine PM, wenn du helfen möchtest. Beste Grüße!", schrieb das Mitglied.

Kommentar: Warum die Zweite Liga ein Segen sein kann

In einem am Donnerstag veröffentlichten Sport1-Interview hatte van der Vaart die Art einer möglichen Mitarbeit bei seinem Ex-Verein offen gelassen. "Es wäre eine Ehre. Ob als Spieler oder in einer anderen Funktion", sagte der 35 Jahre alte langjährige Kapitän: "Der HSV ist mein Verein, und ich verdanke diesem Club eine große Karriere."

Heldt entschuldigt sich für Spekulationen

Was haben Matthias Sammer, Christian Hochstätter, Thomas Linke, Stefan Beinlich, Martin Jol, Horst Heldt und Jörg Schmadtke gemeinsam? Sie alle werden genannt, wenn es um eine mögliche Nachfolge von Sportchef Jens Todt geht. Die vermeintlichen Kandidaten haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Stand jetzt sind sie allesamt kein Thema im Volkspark.

Im neuen Aufsichtsrat soll man sich zwar einig sein, dass ein neuer Sportvorstand zeitnah gesucht und gefunden werden muss, doch mit den am meisten gehandelten Schmadtke und Heldt gibt oder gab es keine Gespräche. Letztgenannter äußerte sich geradezu entschuldigend zu den Spekulationen um seine Person. "Ich kann auch nichts dafür, dass mein Name bei anderen Vereinen immer wieder ins Spiel gebracht wird. Das ist nicht mein Thema. Es gibt überhaupt keinen Kontakt zum HSV", sagte Heldt dem Abendblatt.

HSV in 3 minutes: Was im Falle eines Abstiegs droht

Solala-Vorverkauf gegen Mainz

Die Minuskulisse dieser Spielzeit (40.983 Zuschauer gegen Eintracht Frankfurt) ist zwar schon durch den Vorverkauf überboten, dennoch lassen die bis Freitagvormittag abgesetzten 44.000 Karten für das Kellerduell gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonnabend auf keine richtig volle Hütte hoffen. Auch in Mainz hält sich das Interesse eher zurück: Der ehemals so reisefreudige Anhang der Rheinhessen wird bei dem richtungsweisenden Spiel im Abstiegskampf mit rund 1300 Fans in Hamburg vertreten sein.

HSV spielt nur noch sonnabends

Die Spieltage 28 bis 34 sind nun auch terminiert. Dem HSV bescherte die DFL dabei ausschließlich Sonnabend-Spiele, die bis auf das "Topspiel" gegen Schalke am 29. Spieltag (7. April, 18.30) ausnahmslos um 15.30 Uhr angestoßen werden. Mehr zu den Ansetzungen lesen Sie hier.

Mainzer Torhüter-Probleme

Wackelt René Adler doch noch? Nach Abendblatt-Informationen musste der Torhüter in der zweiten Trainingseinheit der Mainzer am Donnerstag aussetzen. Sollte der Ex-HSVer nach seinem grippalen Infekt ebensowenig rechtzeitig fit werden wie sein Vertreter Robin Zentner (Oberschenkelprellung), könnte der unerfahrene Regionalliga-Keeper Florian Müller aufrücken. Mehr dazu hier.

Heldt und Adler mischen den HSV-Hangout vor Mainz auf
Heldt und Adler mischen den HSV-Hangout vor Mainz auf

Halilovic jubelt gegen Barcelona

Achtungserfolg für Alen Halilovic: In der Primera Division kam die HSV-Leihgabe am Donnerstagabend mit UD Las Palmas zu einem 1:1 gegen seinen Ex-Verein FC Barcelona. Halilovic spielte durch und hatte selbst in der 26. Minute die Chance zum Ausgleich, der dann schließlich in der 48. Minute durch einen Handelfmeter fiel. Dabei war der Kroate immerhin der erste Gratulant des Schützen Jonathan Calleri.

Halilovic war 2016 für fünf Millionen Euro von Barcelona nach Hamburg gewechselt, konnte sich dort in sechs Bundesligaeinsätzen aber nicht durchsetzen und wurde deshalb zurück nach Spanien verliehen. Der Leihvertrag in Las Palmas endet nach dieser Saison, beim HSV steht der Offensivspieler noch bis zum 30. Juni 2020 unter Vertrag.