Bundesliga

Labbadia als Retter bei Nord-Rivalen des HSV im Gespräch

Bruno Labbadia wurde beim HSV vom Hof gejagt. Nun könnte er 220 Kilometer weiter südlich anheuern

Bruno Labbadia wurde beim HSV vom Hof gejagt. Nun könnte er 220 Kilometer weiter südlich anheuern

Foto: Witters

Beim HSV blieb eine Wende nach Labbadias Beurlaubung aus. Nun könnte der Trainer erneut in den Abstiegskampf eingreifen.

Wolfsburg/Hamburg. Dieser Transfer hinterließe einen bitteren Beigeschmack: Der VfL Wolfsburg soll an einer Verpflichtung von Bruno Labbadia interessiert sein. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“. Der Ex-HSV-Trainer könnte damit im Abstiegskampf zum Retter für einen Nordrivalen des HSV werden. Da Labbadia bei den Hamburgern noch einen gültigen Vertrag bis Saisonende besitzt, müssten die Niedersachsen für den 50-Jährigen entweder eine Ablöse zahlen oder Labbadia seinen Kontrakt auflösen.

Wolfsburgs Interimscoach Valérien Ismaël konnte noch nicht die sportliche Wende herbeiführen. Beide Spiele unter seiner Regie gingen verloren. Deshalb soll Manager Klaus Allofs intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer sein.

Labbadia-Aus brachte keine Wende beim HSV

Labbadia war beim HSV Ende September nach einer unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen den FC Bayern und nur einem Punkt aus fünf Spielen beurlaubt worden. Unter seinem Nachfolger Markus Gisdol hat sich die sportliche Situation beim abstiegsgefährdeten Bundesliga-Dino nicht verbessert. Der schlechteste Trainerneuling der Vereinsgeschichte holte ebenfalls nur einen Zähler aus vier Spielen.

Wolfsburg steckt mit sechs Punkten und Platz 16 ebenfalls im Tabellenkeller fest. Sollte Labbadia wirklich kommen, könnte der in Hamburg lebende Trainer die „Wölfe“ in der Liga halten und gleichzeitig die Chancen auf einen Klassenerhalt des HSV verringern.

( wal )

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