Transfergerücht

Kostic-Alternative für den HSV kommt offenbar aus Frankreich

Erzielt der HSV noch eine Einigung mit dem VfB? Stuttgart verlangt eine hohe Entschädigung für den sich anbahnenden Wechsel von Filip Kostic

Erzielt der HSV noch eine Einigung mit dem VfB? Stuttgart verlangt eine hohe Entschädigung für den sich anbahnenden Wechsel von Filip Kostic

Foto: ThorstenWagner / Witters

Für den Fall, dass der Ablösepoker um Stuttgarts Filip Kostic nicht positiv endet, sieht sich der HSV nach Alternativen um.

Bei der Hängepartie um Filip Kostic ist nach wie vor kein Ende in Sicht: Der HSV bietet knapp zwölf Millionen Euro für den Flügelflitzer, Stuttgart fordert aber mindestens 17 Millionen. Um den Preis zu drücken, sollen die Hamburger dem VfB sogar den wechselwilligen Kerem Demirbay angeboten haben. Doch auch mit diesem Finanzierungsmodell gibt sich der Absteiger noch nicht zufrieden.

Trotz Kostics klarer Bekenntnis zum HSV wechseln zu wollen, ist der Ausgang des Ablösepokers weiterhin völlig offen. Um am Ende nicht völlig leer auszugehen, guckt sich der HSV natürlich auch nach Alternativen um. So will die französische Tageszeitung „L’Équipe“ erfahren haben, dass Georges-Kevin N’Koudou (21) von Olympique Marseille in den Fokus der Hanseaten gerückt ist.

N’Koudou ist beidfüßig

Der U21-Nationalspieler fühlt sich wie Kostic auf Linksaußen am wohlsten und wäre dem Bericht zufolge für den stolzen Preis von zwölf Millionen Euro zu haben. Eine Summe, die nur mit der Unterstützung Klaus-Michael Kühnes zu finanzieren wäre.

N’Koudou kam in der verganganen Saison auf fünf Tore und drei Vorlagen in der Ligue 1. Für Furore sorgte er vor allem in der Europa League, wo er in sieben Spielen an sechs Treffern beteiligt war (vier Tore und zwei Vorlagen). Dennoch konnte der beidfüßige Außenbahnspieler Marseilles frühes Aus in der Zwischenrunde nicht verhindern. Neben dem HSV sollen an N’Koudou auch Everton, Tottenham und Bournemouth aus der englischen Premier League interessiert sein.

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