HSV-Splitter

Das Relegationsdrama gegen den KSC gibt es jetzt auf DVD

Schuss ins Glück: Marcelo Díaz lässt sich am 1. Juni 2015 für seinen Ausgleichstreffer in Karlsruhe feiern

Schuss ins Glück: Marcelo Díaz lässt sich am 1. Juni 2015 für seinen Ausgleichstreffer in Karlsruhe feiern

Foto: Imago/Jan Hübner

Hier geht es zum Trailer. Hoffenheim will Demirbay. Ex-Spieler beschäftigen Gerichte. Barbarez und Werder-Fan Jan Delay verblüffen.

Macht Demirbay Abflug nach Hoffenheim?

Kerem Demirbay steht angeblich auf dem Wunschzettel der TSG Hoffenheim. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen die Kraichgauer bereits um die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler pokern, den der HSV auf keinen Fall unter zwei Millionen Euro abgeben möchte. Eigentlich hatte Trainer Bruno Labbadia erst kürzlich betont, Demirbay überhaupt nicht ziehen lassen zu wollen. Doch der 22-Jährige selbst, in der vergangenen Saison mit Fortuna Düsseldorf zum zweiten Mal in Folge an einen Zweitligisten verliehen, scheut möglicherweise abermals den Konkurrenzkampf in Hamburg.

Ein Demirbay-Deal mit Hoffenheim könnte dafür einen positiven Nebeneffekt für den HSV haben: Denn dann könnte der Bundesliga-Konkurrent im Werben um Offensvimann Hakim Ziyech (Twente Enschede) nachgeben, an dem auch der HSV Interesse haben soll.

Doppel-DVD zum Relegationsdrama

Das Relegationsdrama gegen den KSC hatte der HSV mit diversen T-Shirts bereits ausgiebig vermarktet, doch eine Lücke tat sich bis zuletzt noch immer auf. Diese schließt der Dino nun zum Jahrestag am 1. Juni mit einer Doppel-DVD zu den hochemotionalen Spielen gegen den Zweitligisten. Unter dem passenden Titel "Tomorrow, my friend!“ kann jeder Fan noch einmal die packendsten Szenen nachfühlen - wie die des Freistoßtreffers von Marcelo Díaz in der 90. Minute de Rückspiels. Dabei fielen auch die berühmten Worte des Chilenen in Richtung Rafael van der Vaart, die der Sonderedition ihren Namen geben.

KSC-Spieler erinnert an "arrogante" Hamburger

Weshalb der Abendblatt-Reporter das Díaz-Tor verpasste

Der zweimal 120 Minuten lange Zusammenschnitt bildet zugleich den Auftakt zur DVD-Serie "Nur der HSV - Die bedeutendsten Spiele und Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte“. Die DVD ist für 18,87 Euro in allen HSV-Fanshops und im Onlineshop auf HSV.de erhältlich. Und hier ist der Trailer zu "Tomorrow, my friend!“:

Barbarez war beim Barbier

Er gilt noch immer als einer der beliebtesten HSV-Spieler der vergangenen Jahre. Doch ob die Fans Sergej Barbarez ab sofort noch auf der Straße erkennen würden, ist fraglich. Denn der Bosnier, 2011 mit 22 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig, trägt nun freiwillig eine Vollglatze. Barbarez' Bekannter Benjamin Vasiljevic, in Hamburg beim Landesligisten NK Tesla aktiv, twitterte bereits ein Bild des ehemaligen Aufsichtsratsmitglieds im neuen Look.

Diese Spieler brachten dem HSV das meiste Geld:

HSV war ganz nah an Mario Götze dran

Der HSV soll sich 2010 verstärkt um eine Verpflichtung Mario Götzes bemüht haben. Nach Abendblatt-Informationen bot der damalige Berater Volker Struth das zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alte Talent von Borussia Dortmund auf Anraten von Götzes Vater dem HSV, Wolfsburg und Leverkusen an. Vor allem der HSV soll nach Gesprächen mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann für einen Götze-Transfer bis an die finanzielle Schmerzgrenze gegangen sein.

Netzer steigt aus Bundesliga-Stiftung aus

Günter Netzer gehört nicht mehr dem Kuratorium der Stiftung Fußball-Bundesliga an. Wie die Stiftung am Freitag mitteilte, steigt der ehemalige HSV-Manager ebenso aus wie der scheidende Adidas-Boss Herbert Hainer. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Netzer vor rund zwei Wochen in der Schweiz am Herzen notoperiert wurde. Dem 71-Jährigen seien bei einer viereinhalbstündigen Operation der Brustkorb geöffnet und sechs Bypässe gelegt worden. Er befinde sich derzeit in der Reha.

Netzer war von 1978 bis 1986 Manager beim Hamburger SV. Unter den von ihm verpflichteten Trainer Branko Zebec und Ernst Happel hatte der HSV die erfolgreichste Zeit seiner Club-Geschichte. Der HSV wurde damals dreimal deutscher Meister (1979, 1982, 1983) und gewann 1983 in Athen gegen Juventus Turin (1:0) den Europacup der Landesmeister. Erst am Dienstag hatte die Deutsche Sporthilfe bekannt gegeben, Netzer werde in diesem Jahr in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.

Werder-Fan Jan Delay dreht "Uns Uwe"

Er gilt als einer der größten Werder-Fans mit Hamburger Wurzeln, doch für die Musik lässt Jan Delay die sonst offen zur Schau getragene Rivalität ruhen. Für das erste Video zum neuen Beginner-Album "Advanced Chemistry", das am 26. August erscheinen soll, hat sich der Hip-Hopper keinen geringeren als "Uns Uwe" Seeler vor die Kamera geholt. "In Hamburg bin ich so bekannt wie Uwe Seeler, man", soll Jan Delay dabei gereimt haben. Für den Dreh brach der Musiker übrigens noch mit einem weiteren Tabu: Delay lockte HSV-Ikone Seeler ausgerechnet nach St. Pauli in den dortigen Park Fiction.