HSV

Labbadia dementiert Kabinen-Krach zwischen Spahic und Holtby

Bruno Labbadia hat die jüngsten Meldungen über Emir Spahic dementiert

Bruno Labbadia hat die jüngsten Meldungen über Emir Spahic dementiert

Foto: ValeriaWitters / WITTERS

HSV-Trainer Labbadia dementiert Streit zwischen Spahic und Holtby, sagt aber: "Es ist doch gut, wenn Spieler auch mal lauter werden."

Hamburg. HSV-Trainer Bruno Labbadia ist weiter auf Ruhe beim angeschlagenen HSV bedacht. Nach der Trainingseinheit am Dienstag dementierte der Coach Medienberichte, wonach es am Freitag in der Halbzeit des Spiels beim FC Bayern München einen deftigen Streit zwischen Emir Spahic und Lewis Holtby gegeben haben soll. "Die Geschichte stimmt nicht", sagte Labbadia.

Nach dem erfolgreichen Testspiel gegen Cagliari Calcio am Abend (4:1) beteuerte der Coach erneut, dass zwischen seinen Spielern nichts vorgefallen sei. "Wir halten ja für vieles her, aber hier ist jedes Wort echt zu viel", wurde Labbadia vom HSV-Twitter-Account zitiert.

Es soll in der Kabine zwar etwas lauter gewesen sein, aber einen Streit habe es nicht gegeben. "Es ist doch gut, wenn die Spieler auch mal lauter werden", so die Einschätzung des 49-Jährigen. Und auch Lewis Holtby, der vermeintliche Leidtragende der Auseinandersetzung mit Spahic, dementierte die Meldung der "Bild"-Zeitung. Es gebe keinen Streit, so Holtby.

Zuvor hatte die Boulevardzeitung berichtet, dass Emir Spahic am Freitag Lewis Holtby auf dessen Versuch, die Mannschaft noch einmal aufzubauen, mit den Worten „Halt die Fresse. Sonst hau ich dir aufs Maul“ zurechtgewiesen habe.

Die Hamburger Morgenpost hatte zudem am Montag berichtet, dass sich Spahic offenbar bereits zuvor, wenige Tage nach seiner Ankunft im ersten HSV-Trainingslager in Graubünden, mit Nicolai Müller verbal angelegt haben soll. Müller habe sich demnach über einen hart geführten Zweikampf beschwert.

Spahic soll zudem mit Holtby, Müller und Matthias Ostrzolek aneinandergeraten sein: „Ihr Pussys geht mir besser aus dem Weg“, so der Bericht weiter.

Emir Spahic war im Sommer ablösefrei von Bayer Leverkusen zum HSV gewechselt, nachdem er bei der Werkself wegen einer Prügelei mit einem Stadionordner entlassen wurde. Im Spiel gegen Bayern München (0:5) fiel der Routinier vor allem durch seine zum Teil harten Fouls auf. Über einen Platzverweis hätte sich Spahic nicht beschweren dürfen.