HSV

Nun steigt auch Leverkusen in den Poker um Calhanoglu ein

Die Werkself ließ den Hoffnungsträger des HSV schon mehrmals beobachten. Auch Calhanoglus Berater bestätigte das Leverkusener Interesse. Der 20-Jährige wird von mehreren Top-Clubs umworben.

Hamburg. Der HSV bangt derzeit nicht nur um seine Lizenz, es vergeht derzeit auch kaum eine Woche ohne neue Wechselgerüchte um Hakan Calhanoglu. Der schussgewaltige Mittelfeldspieler ist von zahlreichen europäischen Top-Clubs umworben. Laut Sport Bild ist nun auch Leverkusen in den Poker um das HSV-Juwel eingestiegen. Bayer-Manager Michael Reschke soll den 20-Jährigen in Hannover und gegen Wolfsburg von der Tribüne aus beobachtet haben.

Der türkische Nationalspieler würde perfekt ins Raster der Werkself passen. Der Champions-League-Aspirant ist immer wieder auf der Suche nach jungen und entwicklungsfähigen Spielern. Im Winter sollte schon Kevin de Bruyne von Chelsea kommen, allerdings war Leverkusen die Ablösesumme für den Belgier zu hoch, der letztlich für 22 Millionen Euro zum Liga-Konkurrenten nach Wolfsburg wechselte.

Im Sommer soll nun also Calhanoglu den Bundesliga-Vierten verstärken, der ohnehin auf der Suche nach einem kreativen Spielmacher ist. Gegenüber der Hamburger Morgenpost sagte Berater Bektas Demirtas: Wir wissen um das Interesse von Leverkusen. Und Bayer hat auch eine Chance. Hakan sieht seine Zukunft in Deutschland.“

Die weiteren Interessenten wie Galatasaray Istanbul, Liverpool, Manchester City, Chelsea, Manchester United sowie Spaniens Spitzenreiter Atletico Madrid sollen hingegen keine Chancen haben. „Der Junge will und muss zum Spielen kommen. Wir glauben, dass das eher in der Bundesliga möglich ist“, wird Demirtas zitiert.

Für den HSV spricht, dass Calhanoglu seinen Vertrag erst im Februar bis 2018 verlängert hat. Obwohl dieser auch für die zweite Bundesliga gilt, wäre der Mittelfeldspieler im Falle eines Abstiegs wohl kaum zu halten.

Leverkusen machte bereits vergangenen Sommer gute Erfahrung mit dem Transfer eines HSV-Profis. Heung-Min Son kam für 10 Millionen Euro von den Hamburgern und etablierte sich sofort als Stammspieler. In 28 Liga-Einsätzen für die Werkself gelangen dem 21-jährigen Südkoreaner neun Tore und vier Vorlagen.