Spielerkritik

Der Turban beflügelte Mittelfeld-Organisator Badelj

Adler: Wurde wenig gefordert, und wenn, war der Nationalspieler zur Stelle. Kam nur einmal beim Herauslaufen zu spät, da hatte er großes Glück.

Westermann: Vielleicht sollte er Bundestrainer Joachim Löw eine DVD dieses blitzsauberen Auftritts zukommen lassen. Das dürfte seine Chancen auf eine künftige Nominierung durchaus steigern.

Tah: Der 17-Jährige spielte wie ein alter Hase. Ist in dieser Form aus der Innenverteidigung nicht wegzudenken.

Djourou: Fing fast jeden Angriff ab, stand immer richtig. Bester Auftritt im HSV-Trikot.

Jansen: Ein überzeugender, sehr solider Auftritt des Linksverteidigers ohne Fehl und Tadel.

Arslan (bis 81.): Krönte seinen weiteren Formanstieg mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“.

Jiracek (ab 81.): Fügte sich gut ein.

Badelj: Der Turban, den der Kroate nach einem Cut am linken Auge tragen musste, schien ihn zu beflügeln. Endlich ein guter Organisator. Doch er verliert im Mittelfeld immer noch zu viele Bälle.

Zoua (bis 61.): Konnte anfangs keine Pluspunkte im Duell mit Beister sammeln, bereitete dann aber immerhin den zweiten Treffer gut mit vor.

Beister (ab 61.) : Hätte seinen engagierten Auftritt mit einem Kopfballtor krönen müssen.

Van der Vaart: Der Kapitän hat eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Ein Tor, zwei Torvorlagen, neben Lasogga die überragende Figur de Spiels.

Calhanoglu: Forderte viele Bälle und verteilte diese gut, konnte sich und seine Mitspieler aber nur selten entscheidend in Szene setzen.

Lasogga (bis 84.): Sportchef Oliver Kreuzer darf sich für diese Verpflichtung auf die Schulter klopfen: Was für ein Glücksgriff! Immer gefährlich, sogar spielerisch stark, dreifacher Torschütze. Mehr geht nicht!

Rudnevs (ab 84.) : Durfte mitfeiern.