Spielerkritik

Adler war am Ende der Pechvogel, Jansen bereits in WM-Form

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Adler: Bei den ersten beiden Toren machtlos, rettete dann überragend gegen Szalai – und war am Ende des Spiels doch der große Pechvogel.

Diekmeier: Versprach in der Sommerpause, in dieser Saison noch mehr Tore durch Flanken vorzubereiten, und hielt umgehend Wort. Seine offensiven Flankenläufe gehören eingerahmt und im Museum ausgestellt.

Sobiech: Als ehemaliger Dortmunder muss sein Tor zum 3:2 doppelt so viel Spaß gemacht haben. Traumdebüt.

Westermann: An alter Wirkungsstätte sehr ordentlich, lief viele Bälle ab und schaltete sich auch immer wieder ins Angriffsspiel mit ein.

Jansen: Ständiger Unruheherd auf der linken Seite. Bereits in WM-Form.

Badelj (bis 64.): Bereitete das frühe Gegentor indirekt durch einen schlampigen Fehlpass vor und gönnte sich auch sonst viel zu viele Flüchtigkeitsfehler.

Rincon (ab 64.): Sollte den Sieg verteidigen, was ihm leider nicht gelang.

Arslan: Der frühere Dortmunder machte sich beim Schalker Anhang früh unbeliebt, als er erst Publikumsliebling Julian Draxler aus dem Spiel foulte und später einen Konter der Königsblauen als letzter Mann nur durch einen Bodycheck in höchster Not unterband.

Beister (bis 83.): Kopfballstark beim Führungstreffer zum 2:1, kopfballschwach beim Gegentreffer zum 2:2. Insgesamt gut.

Rudnevs (ab 83.): Unauffällig.

Calhanoglu (bis 74.): Brauchte eine ganze Weile, um sich bei seinem Bundesligadebüt zurechtzufinden, wurde dann aber immer besser. Sein Steilpass direkt nach der Halbzeitpause auf Beister war eine Augenweide.

Aogo (ab 74.): Wieder mal dabei.

Van der Vaart: Der beste Hamburger in einer Form, die ihm manch einer gar nicht mehr zugetraut hätte. Nahezu alle gelungenen Offensivaktionen initiierte der Niederländer.

Zoua: Nutzte seinen bulligen Körper und gefiel mit einigen feinen Zuspielen, strahlte allerdings kaum Torgefahr aus.

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