Neuzugang

HSV hofft bei Calhanoglu auf Einsicht der Türken

Der neue Hoffnungsträger der Hamburger ist nach der U20-WM laut Sportchef Kreuzer „total erschöpft“. Deshalb will der HSV, dass die Türkei auf Hakan Calhanoglu jetzt verzichtet.

Mayrhofen/Hamburg. Oliver Kreuzer kann wieder einen Punkt auf seiner Erledigungsliste abhaken: Nachdem der Sportchef des HSV mit Lasse Sobiech und Borussia Dortmund Einigung erzielt hatte, stimmte am Abend auch der Aufsichtsrat dem Drei-Jahres-Vertrag zu. Der 22-Jährige wird am trainingsfreien Donnerstag seinen Medizincheck absolvieren und am Freitag erstmals mit seinen neuen Kollegen trainieren. „Lasse ist eine Riesenkante, ein stabiler, zweikampfstarker Innenverteidiger“, freut sich Kreuzer auf seinen Neuzugang.

Neue Arbeit für Kreuzer deutet sich dagegen im Fall Hakan Calhanoglu an. „Er ist total erschöpft und wird am Sonntag oder Montag durchgecheckt. Wenn der Arzt der Meinung ist, dass seine Beschwerden zu groß sind, wird es auch der türkische Verband (hat den 19-jährigen Calhanoglu für die U19-EM nominiert, d. Red.) einsehen.“

Unterdessen kündigte der Aufsichtsrat an, juristisch prüfen zu lassen, ob zuletzt einzelne Kontrolleure durch gezielte Indiskretionen wirtschaftlichen Schaden angerichtet hätten. Auch der Ehrenrat ist eingeschaltet.