Spielerkritik

Rost als Retter in höchster Not

Rincon erneut überfordert, Aogo wirkungslos, Pitroipa mit einem Geistesblitz

Rost: Ließ nach seinen lyrischen Worten am vergangenen Wochenende ("Zauberlehrling") diesmal auch handfeste Taten sprechen. Rettete mehrfach in höchster Not. Der Sieg trägt vor allem seinen Namen.

Rincon: Ein weiteres Mal überfordert.

Besic: Der Youngster konnte seine Nervosität nie ablegen.

Westermann: Auch der Kapitän schaffte es nicht, hinten für Ordnung zu sorgen. Beim Gegentor wäre es von Vorteil gewesen, wenn auch der Abwehrchef hochgesprungen wäre.

Aogo: Wirkungslos. Gut, dass er in der Winterpause seinen Rückstand restlos aufarbeiten kann.

Jarolim: Setzte keine spielerischen, dafür aber kämpferische Akzente.

Trochowski: Konnte weder in der Offensive noch in der Defensive überzeugen. Doch sein Freistoß sorgte für den Sieg.

Choupo-Moting (bis 60.): Sein Gegenspieler hieß Jens Wissing, war 22 Jahre alt und hatte die Erfahrung von gerade mal drei Bundesligaspielen und 57 Regionalligapartien. Kapital konnte der WM-Teilnehmer nicht daraus schlagen.

van Nistelrooy (ab 60.): Fiel nur einmal auf, als er die Vorentscheidung vergab

Pitroipa (bis 87.): Sein Geistesblitz leitete das Führungstor ein. Schade, dass er nicht mehr Einfälle hatte.

Ben Hatira (ab 87.): Durfte mitjubeln.

Elia: Durfte sich zwei Minuten über sein Tor freuen. Ungefähr so lange dauerte auch seine Glanzphase.

Tesche (ab 91.): Sekunden-Einsatz.

Guerrero: 71 Minuten lang war kaum etwas von ihm zu sehen. Dann stand er da, wo ein Stürmer stehen sollte. Mit Erfolg irritierte er den Gladbacher Torwart.