22 Kandidaten für vier Plätze im HSV-Aufsichtsrat

Hamburg. Als der HSV-Ehrenratsvorsitzende Dr. Andreas Peters am Sonntag um 18.15 Uhr sein Büro in der Innenstadt verließ, stapelten sich 22 Bewerbungen auf seinem Tisch: Am Wochenende trafen noch fünf Bewerbungen für die Aufsichtsratswahl (vier Plätze sind frei) ein. Der prominenteste Nachzügler ist sicherlich Cord Wöhlke, seit 1979 Geschäftsführer bei Budnikowski und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Daneben meldeten sich Peter Groth (Seniorenrat), Daniel Killy, der bei der Wahl des Förderer-Delegierten gegen Björn Floberg unterlegen war, sowie Wirtschaftswissenschaftler Prof. Karl-Michael Reinboth (Celle) und Holger Klock (Hamburg). Bis Mitternacht konnten allerdings noch weitere Anmeldungen per Fax oder Mail eingehen. Am 14. Dezember (19 Uhr, Elysée) werden sich die Aufsichtsratskandidaten erstmals den Mitgliedern stellen. Bei der Versammlung am 9. Januar ist derjenige gewählt, der im ersten Wahlgang die Hälfte der abgegebenen Stimmen erreicht. In einem eventuellen zweiten Durchgang reicht die einfache Mehrheit.

Kandidaten: Peter Becker, Wolfgang Burgard, Bernd Enge, Marek Erhardt, Manfred Ertel, Felix Goedhart, Peter Groth, Ralph Hartmann, Jürgen Hunke, Holger Jegminat, Daniel Killy, Holger Klock, Hans-U. Klüver, Carsten Kober, Olaf Kortmann, Werner Nicklaß, Stefan Preussler, Karl-Michael Reinboth, Katrin Sattelmair, Cord Wöhlke, Jürgen Stapf, Ronald Wulff.