Spielerkritik

Eintopf mit Rozehnal, Feinschmecker Mathijsen

Rost: Hatte Glück, dass Freiburgs Stürmer Reisinger seinen Beruf missinterpretierte und aus zwei Metern das Tor nicht traf. Ansonsten war das Winterwetter sein härtester Gegner.

Rincon: Bewies, dass die rechte Seite nicht seine Lieblingsposition ist.

Rozehnal: Ein Spiel wie Erbseneintopf: rustikal und solide.

Mathijsen: Stark. Im Lehrbuch über Defensivarbeit müsste man ihm ein eigenes Kapitel widmen.

Aogo: Kannte kein Erbarmen mit seinem Ex-Verein. Bildet mit Jansen auf der linken Seite mittlerweile eins der besten Duos der Bundesliga.

Jarolim: Spätestens bei ihm war Schluss mit der Freiburger Herrlichkeit. Fleißig und zweikampfstark.

Tesche: Hatte gute Ansätze, mehr aber auch nicht.

Trochowski: Versuchte Verantwortung zu übernehmen, vernachlässigte die rechte Seite aber sträflich.

Jansen: In dieser Form dürfte er seinen WM-Stammplatz in der Nationalmannschaft sicher haben.

Torun (bis 77.): Hätte ein bis zwei Tore machen müssen, hat er aber nicht, und deshalb muss er nun erneut um seinen gerade erst gewonnen Stammplatz fürchten.

Berg (ab 77.): Konnte die 13 Minuten nicht als Bewerbung nutzen.

Petric: Ließ seinen deutlichen Worten in der Winterpause noch deutlichere Taten folgen. Wer so spielt, darf sagen, was er möchte.