Transfers

Marko Marin war schon zu teuer

"Man kann nicht für 42 Millionen Euro Spieler verkaufen und dann hoffen, dass man Meister wird", hatte Trainer Martin Jol nach der bitteren 0:1-Pleite gegen Köln gepoltert - und damit für Verstimmung innerhalb des Vorstandes, bei seinen Vorgesetzten gesorgt.

"Wir müssen uns verstärken", so der Niederländer weiter.

Dafür bleiben dem HSV aber nicht einmal mehr die oft kolportierten 20 Millionen. Durch die Transfereinnahmen in Höhe von 50,3 Millionen Euro (Ofoe 0,9/ Kompany 8,8/ Neves 7,0/ Zidan 2,4/ van der Vaart 14,0/ de Jong 17,2 Millionen Euro) und den Ausgaben von 34,3 Millionen Euro (Jansen 9,5/ Petric 7,8/ Neves 6,5/ Silva 6,7/Tavares 2,0/ Aogo 1,2/ Rincon und Gravgaard jeweils 0,3 Millionen Euro) bleiben maximal 16 Millionen für Neue. In dieser Etatplanung enthalten sind allerdings mindestens fünf Millionen Euro aus einem internationalen Wettbewerb. Ohne diesen blieben nur elf Millionen. Auch ein Grund, weshalb der erste Wunschspieler - Marko Marin hatte 3,5 Millionen Euro Jahresgage gefordert - für den HSV nicht finanzierbar war.