Fußball-Ticker

Arjen Robben spricht von weiteren fünf Jahren bei Bayern

Arjen Robben ist seit der Saison 2009/10 beim FC Bayern München

Arjen Robben ist seit der Saison 2009/10 beim FC Bayern München

Foto: Peter Kneffel / dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Vorwürfe gegen Katar: FIFA-Sponsoren Visa und Coca-Cola machen Druck

18.34 Uhr: Die FIFA-Großsponsoren Coca-Cola und Visa haben den Fußball-Weltverband aufgefordert, sich entschiedener gegen Menschenrechtsverstöße im WM-Gastgeberland Katar einzusetzen. „Wir erwarten von der FIFA, dass sie diese Probleme weiterhin ernst nimmt und auf weitere Fortschritte hinarbeitet“, teilte der US-Getränkekonzern am Mittwoch mit. „Wir sind weiterhin besorgt über die Berichte aus Katar“, teilte auch das Kreditkarten-Unternehmen Visa mit. Das habe man der FIFA mitgeteilt. Man bitte sie dringend, alles Notwendige zu tun, um Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligen zu schützen.

Katar steht seit Monaten wegen dem Umgang mit ausländischen Arbeitern in der Kritik. Menschenrechts-Organisationen prangern Zwangsarbeit an. In dem Golfstaat soll die Fußball-WM 2022 stattfinden. In den vergangenen drei Wochen waren dort Kamerateams von ARD und BBC festgenommen worden.

Robben kann sich weitere fünf Jahre bei Bayern München vorstellen

17.53 Uhr: Superstar Arjen Robben kann sich vorstellen, seinen Vertrag beim Fußball-Rekordmeister Bayern München ein weiteres Mal zu verlängern. "Vielleicht bleibe ich ja noch länger hier als bis 2017", sagte der niederländische Nationalspieler bei Sport1. "Ich habe durch meine Verletzungen ja etwas verpasst. Das kommt dann hinten wieder dran."

An das Karriereende denkt der 31-Jährige nämlich trotz zuletzt zahlreicher Verletzungen noch lange nicht: "Vielleicht kann ich sogar noch vier, fünf Jahre spielen. Ich bin da optimistisch", sagte Robben, der die aktuelle Saison nach einem im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund erlittenen Muskelbündelriss in der Wade vorzeitig beenden musste.

Einen Verbleib des Münchner Star-Trainers Pep Guardiola würde der offensive Mittelfeldspieler dabei begrüßen. "Er ist ein super Trainer, einer der besten der Welt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir noch zwei, drei Jahre mit ihm weiter zusammen arbeiten können", sagte Robben. Guardiola besitzt in München einen Vertrag bis 2016.

Unterdessen hat David Alaba nach sieben Wochen Verletzungspause an Teilen des Teamtrainings teilgenommen. Der 22 Jahre alte Österreicher absolvierte das Kreisspiel mit seinen Kollegen, verzichtete aber auf die anschließende Trainingsbegegnung. Alaba hatte sich am 31. März im Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen hatte.

RTL Nitro zeigt Länderspiele ohne deutsche Beteiligung

15.58 Uhr: Im deutschen Free-TV werden zukünftig mehr Spiele der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) und zur WM-Endrunde 2018 in Russland ausgestrahlt. Wie Rechteinhaber RTL mitteilte, der seit Beginn der Qualifikation sämtliche Partien der deutschen Nationalmannschaft auf dem Weg zur Endrunde überträgt, werden ab dem 14. Juni mindestens acht Spiele ohne deutsche Beteiligung im kostenfreien Spartensender RTL Nitro live ausgestrahlt.

Hierzu gehören Partien mit Beteiligung Englands, Spaniens und der Niederlande. Hinzu kommen zwei Play-off-Spiele. Auch auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2018 plant der Kölner Sender neben den Live-Übertragungen aller Qualifikationsspiele mit deutscher Beteiligung die Übertragung von zwölf Begegnungen bei RTL Nitro.

Manuel Neuer als Weltsportler 2014 ausgezeichnet

15.43 Uhr: Weltmeister Manuel Neuer ist zum "Sportler des Jahres 2014" durch den Internationalen Sportjournalisten-Verband (AIPS) und der Europäischen Sportjournalisten-Union (UEPS) gewählt worden. Der 29 Jahre alte Torwart von Bayern München ist erst der dritte Fußballer, der in der seit 1983 von der UEPS durchgeführten Wahl als Europas Sportler des Jahres ausgezeichnet wird.

Vor ihm nahmen nur Michel Platini (1984) und Lothar Matthäus (1990) die Trophäe entgegen. Bei der aktuellen Abstimmung setzte sich Neuer in Europa vor den beiden Tennis-Assen Roger Federer und Novak Djokovic durch. Bei der weltweiten Wahl verwies er Federer sowie Cristiano Ronaldo auf die Plätze.

Uwe Rösler wird Trainer von Leeds United

15.32 Uhr: Uwe Rösler hat einen neuen Trainerjob gefunden. Der frühere Stürmer von Manchester City übernimmt zur neuen Saison den englischen Fußball-Zweitligisten Leeds United. Beim Traditionsclub aus Yorkshire, der die Saison auf dem 15. Tabellenplatz beendet hat, hat der gebürtige Thüringer einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. Der 46 Jahre alte Coach ist damit der fünfte United-Trainer in weniger als einem Jahr. Rösler hatte zuletzt Zweitligist Wigan Athletic trainiert. Dort war er im November entlassen worden, nachdem er die Latics in der Saison zuvor in die Aufstiegsplayoffs zur Premier League und das FA-Cup-Halbfinale geführt hatte.

England mit Torjäger Harry Kane zur U21-EM

14.58 Uhr: Tottenham-Hotspur-Torjäger Harry Kane führt Englands Aufgebot für die Fußball-U21-EM in Tschechien (17. bis 30. Juni) an. Manchester Uniteds Luke Shaw wurde hingegen im 27-köpfigen Kader von Teammanager Gareth Southgate nicht berücksichtigt. Bis zum Turnier-Start müssen noch vier Spieler gestrichen.

Kane (21), Nachwuchsspieler des Jahres in England, feierte bereits im März sein Debüt in Englands A-Nationalmannschaft im Spiel gegen Litauen mit einem Tor. "Er hatte eine fantastische Saison und er ist sehr wichtig für unser Team", sagte Southgate auf einer Pressekonferenz im Wembley-Stadion über "HarryKane".

Auch Linksverteidiger Shaw (19) war im Aufgebot erwartet worden, aber sein Vereins-Coach Louis van Gaal hatte gefordert, dass ihm die Reise nach seiner Debüt-Saison mit vielen Verletzungen erspart werde. Dieser Bitte kam Southgate nach.

Southgates Team, das in der Qualifikation nur zwei Punkte abgab, spielt in der Gruppe B zusammen mit Portugal, Schweden und Italien. Deutschland kommt es in der Gruppe A bekommt mit Tschechien, Dänemark und Serbien zu tun.

Trainings-Zoff bei Meister Bayern München

14.32 Uhr: Beim alten und neuen Deutschen Meister FC Bayern liegen nach den erfolglosen vergangenen Wochen offenbar die Nerven blank. Vor dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05, nach dem die Bayern zum 25. Mal in der Vereinsgeschichte die Meisterschale überreicht bekommen, kam es am Mittwoch beim Training an der Säbener Straße zu einem Eklat. Nachdem Verteidiger Jérôme Boateng Stürmer Robert Lewandowski mit einer Grätsche zu stoppen versuchte, gerieten die beiden Bayern-Profis anneinander. Mannschaftskollegen mussten die beiden Streithähne voneinander trennen.

Trainer Pep Guardiola ergriff Sofortmaßnahmen und schickte beide Unruhestifter vorzeitig in die Kabine.

Klose schließt Bundesliga-Rückkehr nicht aus

13.50 Uhr: Miroslav Klose, Weltmeister in Diensten des italienischen Pokalfinalisten Lazio Rom, schließt eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nicht aus. "Es ist alles möglich. Erst einmal die Saison gesund zu Ende spielen, und dann sehen wir weiter", sagte der 36-Jährige in einem Interview bei Eurosport.yahoo.com. Kloses Vertrag in Rom läuft am Saisonende mit einer Option auf ein weiteres Jahr aus.

"Für mich ist unheimlich wichtig, dass ich die verbleibenden Spiele gesund zu Ende spiele. Dann werden wir uns zusammensetzen und ich werde mich entscheiden. Das ist bei mir immer eine Entscheidung mit der ganzen Familie. Das wird eine spontane Entscheidung sein", äußerte WM-Rekord-Torschütze Klose.

Der Routinier, der nach dem WM-Finale in Rio de Janeiro seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärte, sieht die Zukunft der DFB-Auswahl optimistisch. Er sei überzeugt, dass Deutschland in den nächsten drei Turnieren, also zwei Europameisterschaften und eine WM, einen Titel gewinne. "Ich sehe die Qualität und welche jungen, ehrgeizigen Spieler nachkommen", so Klose.

Trickst Barcelona beim Gündogan-Transfer?

13.30 Uhr: Nationalspieler Ilkay Gündogan wird seit geraumer Zeit mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht. Allerdings dürfen die Katalanen wegen einer Transfersperre von der Uefa in der kommenden Sommer-Transferperiode keine Spieler verpflichten. Daher will Barcelona laut der spanischen Zeitung "AS" den Gündogan-Transfer durch ein Schlupfloch eintüten: Zwar soll im Sommer bereits einie Einigung mit dem Spieler erfolgen, Gündogan würde jedoch erst nach der Hinrunde der Saison 2015/16 für den Champions-League-Finalisten auflaufen. Im Winter wäre die Transfersperre nämlich wieder abgelaufen.

Dies würde jedoch bedeuten, dass Gündogan, dessen Vertrag beim BVB noch bis 2016 läuft, ein weiteres halbes Jahr in Dortmund bleibt. Dagegen sprechen jedoch die jüngsten Aussagen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der klarstellte, dass der Spieler den Verein im Sommer auf jeden Fall verlassen werde. Gündogan hatte zuvor verkündet seinen Vertrag mit dem DFB-Pokalfinalisten nicht verlängern zu wollen. Der BVB muss sich also vor Vertragende von dem Spieler trennen, will man noch eine Ablösesumme kassieren.

Allofs: De Bruyne geht nicht mal für 50 Mio.

11.10 Uhr: VfL Wolfsburg bleibt im Kampf um Spielmacher Kevin de Bruyne trotz des wachsenden Interesses europäischer Spitzenklubs hart. Auf die Frage, ob der VfL bei einem Angebot von Real Madrid über 50 Millionen Euro schwach werden würde, sagte Manager Klaus Allofs der Sport Bild: "Ganz ehrlich? Bei der Summe würden wir noch nicht einmal zucken."

Für Allofs, der am Dienstag seinen Vertrag bei den Wölfen vorzeitig bis 2019 verlängert hatte, ist de Bruyne ein wesentlicher Pfeiler in der Planung des Klubs. "Wir wollen uns unter den besten vier in der Bundesliga etablieren und auch in der Champions League ein gutes Bild abgeben. Dafür brauchen wir Kevin de Bruyne."

Zuletzt sollen sich Bayern München, Manchester City und Paris St. Germain wegen de Bruyne beim VfL erkundigt haben. Mehr und mehr wird auch Real Madrid genannt. VfL-Aufsichtsratschef Javier Garcia Sanz deutete in einem Interview mit den Wolfsburger Nachrichten von sich aus ein mögliches Interesse an.

Reals-Star Benzema ignoriert Fahr-Verbot

11.03 Uhr: Die Liste der Verkehrssünden von Torjäger Karim Benzema von Real Madrid wird immer länger. Am Montag wurde der 27-jährige Franzose bei der Fahrt mit seinem Rolls Royce ohne Führerschein erwischt, berichtet die Sporttageszeitung Marca.

Die Fahrerlaubnis war ihm im März für acht Monate entzogen worden, weil er mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der Madrider Stadtautobahn unterwegs war. Zusätzlich musste Benzema 18.000 Euro Strafe zahlen.

Das ist jedoch nicht das erste Mal, dass der Nationalspieler auffällig wurde. Im Februar 2013 raste Benzema mit 216 km/h über die Stadtautobahn A-40, erlaubt sind dort jedoch nur 100 km/h. Auch damals musste der Stürmer den Führerschein für acht Monate abgeben.

Rummenigge stichelt gegen Allofs-Kritik

10.53 Uhr: Nach den Vorwürfen von Klaus Allofs Richtung FC Bayern München hat dessen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zurückgestichelt. „Ich bin erstaunt über die Aussage von Klaus Allofs. Vielleicht muss ich ihn an das Jahr 2004 erinnern, als er mit Werder Bremen am 32. Spieltag deutscher Meister wurde und anschließend mit Werder 2:6 gegen Leverkusen und 1:3 gegen Rostock verlor“, sagte Rummenigge in der „Bild“ (Mittwoch).

„Ich würde dem VfL Wolfsburg dringend empfehlen, in Sachen Wettbewerbsverzerrung keine Aussagen mehr zu machen. Jeder in Deutschland weiß, wie sich Wolfsburg die Spieler Gustavo, De Bruyne und Schürrle leisten konnte“, erklärte Rummenigge über den Club mit dem finanzkräftigen VW-Konzern im Rücken.

Allofs hatte die Münchner am Wochenende kritisiert. „Bisher waren die Bayern ein Vorbild, was Professionalität angeht, aber diese Professionalität sieht man in den letzten Wochen nicht“, klagte Allofs. „Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie sie die Punkte zuletzt teilweise hergeschenkt haben oder unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ich verstehe schon, dass einige Clubs mächtig sauer sind.“

Chiellini: CL-Finale gegen Suarez "kein Problem"

10.40 Uhr: Für Juventus Turins Verteidiger Giorgio Chiellini ist das erste Duell mit Barcelonas Luis Suarez seit dem WM-Skandal mit dem Schulterbiss kein besonderes Spiel. „Für mich gibt es kein Problem, ich brauche nicht mit ihm zu sprechen, ich hege keinen Groll“, sagte der Italiener mit Blick auf das Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona. Am 6. Juni werden die beiden Fußball-Profis in Berlin erstmals wieder aufeinandertreffen.

Der Uruguayer Suarez hatte seinen italienischen Gegenspieler im Gruppenspiel bei der WM im Juni 2014 attackiert. Anschließend war er von der FIFA als Wiederholungstäter unter anderem mit einer Sperre von neun Pflichtländerspielen bestraft worden. „Seitdem wir gegen Real Madrid weitergekommen sind, fragen mich alle nur noch Luis Suarez“, erklärte Chiellini laut italienischen Medienberichten.

Juve war vergangene Woche durch ein 1:1 bei Real Madrid ins Endspiel eingezogen. „Ich werde ihn decken, so wie ich auch Karim Benzema gedeckt habe, ich werde Lionel Messi so decken, wie ich es auch mit Cristiano Ronaldo gemacht habe und Neymar wie Gareth Bale. Es ist für mich nichts anderes“, sagte Chiellini vor dem Duell mit Suarez.

Horst Heldt schließt Rücktritt Aus

10.35 Uhr: Der in die Kritik geratene Schalke-Manager Horst Heldt hat einen freiwilligen Rückzug ausgeschlossen. „Das kommt für mich nicht infrage. Denn Verantwortung übernehmen heißt nicht wegzulaufen, wenn es kritisch wird“, sagte er der „Sport Bild“ (Mittwoch). Heldt ist eines von drei Vorstandsmitgliedern beim Bundesligisten und hat noch einen Vertrag bis 2016.

Trotz der verkorksten Saison hatte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, der nach dem 1:0 gegen den SC Paderborn in der Kabine getobt haben soll, dem Manager von Schalke 04 mehrfach den Rücken gestärkt. Tönnies hatte in Bezug auf Heldt jedoch eingeschränkt: „Ich spreche ihn aber auch nicht heilig.“

Nach den blamablen Leistungen der Profis richtet sich die Wut der Fans immer mehr auch gegen Heldt. Kritisch gesehen werden viele seiner Personalentscheidungen. Der Manager gab zu, dass ihn die Anfeindungen der Anhänger nicht kalt lassen. „Wenn das einen nicht belasten würde, dann wäre ich fehl am Platz. Wir haben sehr leidenschaftliche Fans. Ihre Enttäuschung kann ich verstehen“, erklärte Heldt. Es gelte nun, „die Herzen der Fans zurückzugewinnen“.

Illgner: Klopp steht bei Real auf der Liste

10.15 Uhr: Die Spekulationen um eine Zukunft des bei Borussia Dortmund am Saisonende scheidenden Trainers Jürgen Klopp beim spanischen Rekordmeister Real Madrid sieht Ex-Weltmeister Bodo Illgner skeptisch. "Die Entwicklung des BVB wird natürlich auch in Spanien verfolgt, von daher hat sein Ansehen in dieser Saison schon ein paar Kratzer abbekommen", meinte der ehemalige Torhüter von Real in einem Interview in der Sport Bild.

Seit den Halbfinal-Duellen in der Champions League vor zwei Jahren gegen Real Madrid, nach denen Dortmund gegen Bayern München ins Wembley-Finale einzog, sei Klopp bei den Königlichen immer im Gespräch gewesen. "Denn Real sucht immer die weltbesten Trainer", betonte Illgner. Als zweimaliger deutscher Meister und Finalist der Champions League stehe Klopp natürlich mit ganz oben auf der Liste.

Deutschland will ganz in weiß zur EM 2016

08.50 Uhr: Ganz in Weiß will Weltmeister Deutschland 2016 in Frankreich seinen vierten EM-Titel gewinnen. Wie der Express berichtet wird das neue Heimtrikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine Reminiszenz an die Vergangenheit, in der schon einige Male schlichtes weiß und ein klassischer Schnitt angesagt waren.

Hose und Stutzen des neuen Modells, das am 11. November am Rande eines noch nicht offiziell bestätigten Länderspiels gegen Frankreich zwei Tage später in Paris vorgestellt werden soll, sind ebenfalls weiß.

Die künftigen DFB-Hemden kommen im Gegensatz zu den WM-Trikots ohne einen schwarz-rot-goldenen Brustring aus. Das Logo von Ausrüster adidas, das FIFA-Emblem für den aktuellen Weltmeister sowie das DFB-Logo mit den vier WM-Sternen prangen auf der Brust. Am Ende der Ärmel, die einen schmalen schwarz-rot-goldenen Rand haben, sind zudem die Jahresdaten der deutschen WM- (54, 74, 90, 14) und EM-Erfolge (72, 80, 96) aufgenäht.

Revolutionär soll der sogenannte Auswärtsdress werden, der als Wendetrikot für den Bolzplatz konzipiert wurde. Dieses Hemd wird angeblich dunkelgrau mit gewebten Querstreifen. Die Ärmel sind grün und neongelb abgesetzt. Wenn man das Shirt umdreht, ist es neongrün. Hosen und Stutzen bei dieser Kombination sind in schwarz gehalten.

Blatter-Konkurrent van Prrag gibt wohl auf

07.00 Uhr: Der Niederländer Michael van Praag (67) zieht seine Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten offenbar zurück. Der Vorsitzende des niederländischen Fußballverbandes KNVB will mit seiner Entscheidung die Chance des jordanischen Prinzen Prinz Ali bin Al Hussein (39) erhöhen, am 29. Mai in Zürich Nachfolger des umstrittenen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter zu werden.

Van Praag begründet seinen Rückzug damit, dass Prinz Ali bin Al Hussein in den vergangenen Monaten bei den 209 der FIFA angeschlossenen Verbänden mehr Unterstützung erhalten habe als er selbst. Das berichtet die Tageszeitung De Volkskrant, die sich auf FIFA-Quellen beruft.

Das Blatt schreibt weiter, dass sich auch der Portugiese Luis Figo aus dem selben Grund als Präsidentschaftskandidat zurückziehen will. Dann wäre Prinz Ali bin Al Hussein Blatters einziger Gegenkandidat.