Fußball-Ticker

Metzelder verteidigt den Ruf von Aufsteiger Ingolstadt

Bundesligist Nr. 54: Zweitligameister FC Ingolstadt

Bundesligist Nr. 54: Zweitligameister FC Ingolstadt

Foto: Witters

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

16.02 Uhr: Drittligist FC Hansa Rostock wird vor dem letzten Saisonspiel am kommenden Sonnabend (13.30 Uhr/NDR live) bei Dynamo Dresden ein Kurztrainingslager absolvieren. Das teilte der Verein am Montag mit. Zuvor trainiert das Team von Karsten Baumann am Dienstag und Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen DDR-Oberligisten wird vom NDR Fernsehen live übertragen.

Hansa hat nach der 0:1-Heimniederlage gegen Energie Cottbus vom vergangenen Wochenende nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den letzten zu vergebenden Abstiegsplatz, den momentan die SpVgg Unterhaching innehat. Dritter noch gefährdeter Verein ist der FSV Mainz 05 II, der nach Punkten mit den Rostockern gleichauf ist, aber über die bessere Tordifferenz verfügt. Die Mainzer erwarten am Samstag den Chemnitzer FC, Haching gastiert bei Rot-Weiß Erfurt.

Krawalle bei Benficas Meisterfeier

15.57 Uhr: Die Meisterparty von Portugals Titelträger Benfica Lissabon, bei der die Spieler in der Nacht am Lissabonner Marques-de-Pombal-Platz inmitten von Tausenden im offenen Bus teilnahmen, wurde am Sonntag von schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern und Polizisten überschattet. Neun Beamte und zahlreiche Fans wurden dabei verletzt. Es habe 13 Festnahmen gegeben, hieß es.

Zwei Spiele Sperre für Braunschweigs Kapitän

15.55 Uhr: Für Kapitän Ken Reichel von Zweitligist Eintracht Braunschweig ist die Saison vorzeitig beendet. Der 28 Jahre alte Linksverteidiger wurde nach seiner Rote Karte in der Partie gegen den Karlsruher SC (0:2) vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. Damit fällt Reichel auch für das Saisonfinale bei Union Berlin am Sonntag aus. Braunschweig hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Stadtderby Lazio gegen AS Rom wird verlegt

15.41 Uhr: Das ursprünglich am kommenden Sonntag geplante Römer Stadtderby in der Serie A zwischen Miroslav Kloses Klub Lazio gegen den Tabellenzweiten AS ist auf Montag, 25. Mai, verlegt worden. Die italienische Liga folgte damit einer Forderung Lazios, der am kommenden Mittwoch das Pokal-Finale gegen Rekordmeister Juventus Turin bestreiten muss. Lazio hatte um einen Tag mehr Regenerationszeit gebeten.

Gladbach rechnet mit harten CL-Brocken

15.12 Uhr: Nach der erstmaligen Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase geht Borussia Mönchengladbach von hochkarätigen Gegnern aus. Der Verein rechnet wegen des Uefa-Koeffizienten von 33,883 (Platz 64) mit dem vierten Lostopf. Damit könne das Team von Trainer Lucien Favre auf Clubs wie den FC Barcelona, Real Madrid, den FC Chelsea, Juventus Turin, Paris St. Germain, den FC Porto und Benfica Lissabon treffen, teilte die Borussia am Montag mit.

2012 hatte der fünfmalige deutsche Meister die Gruppenphase der Königsklasse in den Playoffs gegen Dynamo Kiew verpasst, als die Borussia im Heimspiel 1:3 verlor und in der Ukraine 2:1 gewann. Als aktueller Bundesliga-Tabellendritter ist die Borussia fest für die Gruppenspiele qualifiziert. Gelost wird am 27. August in Monte Carlo. Der erste Spieltag ist für den 15./16. September terminiert.

ManUs De Gea vor Wechsel zu Real

13.48 Uhr: Teammanager Louis van Gaal schließt bei Manchester United einen Wechsel von Torhüter David De Gea zum spanischen Nobelklub Real Madrid nicht mehr aus. "Wenn Real ihn wirklich will, ist es eine schwere Entscheidung für ihn zwischen zwei großen Klubs", sagte der Coach zu den Spekulationen um den 24-Jährigen.

Laut Medienberichten soll der Keeper bereits Einigung mit dem spanischen Rekordchampion erzielt haben. Real will den früheren Schlussmann seines Lokalrivalen Atletico angeblich als Nachfolger für seine vor der Ausmusterung stehende Torwart-Ikone Iker Casillas verpflichten. Bei ManUnited steht hinter De Geas Einsatz beim Saisonfinale am Wochenende bei Hull City wegen einer Oberschenkelverletzung noch ein Fragezeichen.

Van Gaal will De Gea seiner eigenen Aussage zufolge nicht noch weiter von Manchesters Vorzügen überzeugen: "Er weiß, was er an Manchester hat. Auf der anderen Seite ist er Spanier, seine Freundin ist Spanierin und Real ist ein großer Klub aus Spanien."

Metzelder: "Ingolstadt-Aufstieg Ohrfeige für Traditionsvereine"

13.31 Uhr: Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder hat Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt gegen die Gleichsetzung mit Konzernklubs wie den VfL Wolfsburg oder RB Leipzig verteidigt. Dies sei "der völlig falsche Weg", sagte der 34-Jährige am Rande eines Charity-Golfturniers in Pulheim bei Köln.

Ingolstadt habe "mit einem Zweitliga-Kader, der nicht zu den teuersten gehört und keine Bundesliga-Stars hat, einfach eine fantastische Mannschaftsleistung gezeigt".

Der Aufstieg der Schanzer sei deshalb eine "Ohrfeige für viele Traditionsvereine. Es machen Vereine mit weniger Tradition besser als andere, aber das ist die Brutalität des Sports", sagte Metzelder, dessen Bruder Malte (32) bis 2014 in Ingolstadt spielte und jetzt dort arbeitet. "Ich bin vielleicht nicht ganz objektiv, aber Ingolstadt ist kein klassischer Werksklub, das ist eine Fusion von zwei anderen Vereinen", betonte der frühere Profi von Borussia Dortmund, Real Madrid und Schalke 04.

Real bei Vorbereitungsturnier in München

13.20 Uhr: Neben dem FC Bayern tritt auch Real Madrid im Sommer bei der Neuauflage des internationalen Turniers in München an. Der spanische Spitzenclub habe seine Startzusage für den Audi Cup am 4. und 5. August in der WM-Arena von 2006 gegeben, teilten die Veranstalter am Montag mit. Zwei weitere Teilnehmer sollen Anfang Juni bekanntgegeben werden. Es ist die vierte Auflage des Turniers, das seit Mitte 2009 im Zweijahresrhythmus ausgetragen wird. Zunächst stehen die Halbfinals an, das Endspiel folgt am zweiten Wettkampftag.

Kreuzbandriss-Schock für 1860 München

13.03 Uhr: Zweitligist 1860 München muss im Kampf um den Klassenerhalt auf Abwehrchef Guillermo Vallori verzichten. Der Spanier zog sich beim 2:1 der Löwen am Sonntag im Derby gegen den 1. FC Nürnberg einen Riss des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie zu und fällt monatelang aus.

Die abstiegsbedrohten Sechziger spielen am Sonntag beim Saisonfinale (15.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten Karlsruher SC und können mit einem Sieg den Absturz in die Drittklassigkeit aus eigener Kraft verhindern. Neben Vallori fehlen Trainer Torsten Fröhling beim KSC die gesperrten Valdet Rama und Gary Kagelmacher.

Innenverteidiger Vallori wird am Dienstag in der Atos Klinik von Erich Rembeck und Christian Mathonia operiert. "Wir wünschen Gui schnelle, gute Besserung. Unser Wunsch ist auch, seinen Vertrag bei den Löwen zu verlängern. Mit ihm und seinem Berater haben wir bereits vereinbart, uns zeitnah zusammenzusetzen", sagte 1860-Geschäftsführer Gerhard Poschner.

Cacau sucht eine neue Herausforderung

12.49 Uhr: Der ehemalige deutsche Nationalspieler Cacau will den japanischen Club Cerezo Osaka ein Jahr nach dessen Abstieg aus der ersten Liga Ende Juni verlassen. „Nun möchte ich nochmals einen neuen Anlauf nehmen, um nach der Sommerpause für einen ambitionierten Verein auflaufen zu können, der möglichst in der 1. Liga seines Landes spielt“, teilte der 34 Jahre alte Stürmer in einer Presseerklärung mit. „Es gibt lose Kontakte. Aber konkrete Gespräche mit den Interessenten haben noch nicht stattgefunden“, sagte er.

Der 23-malige Nationalspieler hatte den Bundesligisten VfB Stuttgart im Sommer 2014 nach elf Jahren verlassen. Für den japanischen Tabellen-Achten hat Cacau in der 2. Liga bislang 11 der 14 Saisonspiele bestritten und zwei Tore erzielt.

Oral übernimmt Frankfurt, auch Stöver weg

12.41 Uhr: Der FSV Frankfurt hat die Beurlaubung von Benno Möhlmann (siehe Meldung von 8.24 Uhr) bestätigt. Neben dem Trainer trennt sich der stark abstiegsgefährdete Zweitligist auch von Sportchef Uwe Stöver. Neuer Coach ist Tomas Oral, der schon am Montag das Training leitete.

Der 42 Jahre alte Oral, der bereits von 2006 bis 2009 bei den Hessen auf der Bank saß, soll die Mannschaft beim Saisonfinale am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf betreuen. Auch in einer möglichen Relegation gegen Holstein Kiel soll Oral, der zuletzt als Assistent von Felix Magath beim FC Fulham gearbeitet hat, auf der Bank sitzen.

Frankfurt liegt nach dem 1:3 am Sonntag gegen Union Berlin, bei der Oral wie zuletzt üblich im Stadion war, mit 36 Punkten auf Relegationsplatz 16. Der FSV wartet seit elf Spielen auf einen Sieg.

Der 60 Jahre alte Möhlmann hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2016 verlängert, nach dem 0:1 bei Erzgebirge Aue am 29. Spieltag aber über einen möglichen Rücktritt gesprochen. Danach zeichnete sich ein Abschied Möhlmanns nach Saisonende ab.

Wechselt Bayers Castro nach Dortmund?

12.12 Uhr: Der Abschied von Gonzalo Castro bei Bayer Leverkusen rückt näher. "Ich habe immer gesagt, ich will immer einen neuen Reiz setzen. Wenn ich immer in Leverkusen bleiben würde, werfe ich mir das vielleicht vor", sagte Castro am Rande eines Benefiz-Golfturniers in Pulheim.

Eine Entscheidung über seine Zukunft werde in dieser Woche falle, so der 27-Jährige. Der Mittelfeldspieler kann Leverkusen trotz eines Vertrages bis 30. Juni 2016 dank einer Ausstiegsklausel bis zum 25. Mai für rund elf Millionen Euro verlassen. Als größter Interessent gilt derzeit Borussia Dortmund. "Borussia ist ein sehr großer Verein, sie werden nächste Saison wieder angreifen", sagte Castro.

Fifa-Kandidat Figo: "WM 2018 und 2022 nicht sicher"

11.15 Uhr: Die Vergabe der nächsten beiden WM-Endrunden an Russland (2018) und Katar (2022) könnte bei einer Wahl von Luis Figo (Portugal) zum neuen Fifa-Präsidenten bald wieder auf den Prüfstand kommen. "Wir müssen dafür die Inhalte des Garcia-Berichtes kennen", nannte der 42 Jahre alte Ex-Weltfußballer im Telefoninterview mit dem Fachmagazin kicker eine Grundvoraussetzung für eine Annullierung der WM-Vergaben im Falle seines Erfolges bei der Präsidenten-Wahl am 29. Mai in Zürich gegen den Schweizer Amtsinhaber Joseph S. Blatter.

Figo erneuerte außerdem seinen Vorschlag für eine Vergrößerung künftiger WM-Turniere von derzeit 32 auf 40 Mannschaften. Der frühere Mittelfeldstar des FC Barcelona und von Real Madrid bekräftigte darüber hinaus seine Forderung, die Amtszeiten von Funktionären in Fifa-Ämtern auf zwölf Jahre zu beschränken.

Einmal mehr begründete Figo seine Kandidatur damit, dass bei der Fifa für Änderungen der Strukturen und mehr Transparenz ein Führungswechsel notwendig sei: "Wir müssen den Ruf der Fifa wiederherstellen."

Der entscheidenden Abstimmung durch die 209 Fifa-Mitgliedsverbände, bei der neben Figo auch der jordanische Fifa-Vizepräsident Prinz Ali Bin Al-Hussein und der Niederländer Michael van Praag den umstrittenen Fifa-Boss Blatter nach 17-jähriger Amtszeit ablösen wollen, sieht Figo optimistisch entgegen. "Ich habe viel Zuspruch bekommen von Leuten, die das noch nicht öffentlich sagen wollen. Ich habe das Gefühl, dass viele ein öffentliches Statement aus Angst vermeiden. Aber ich bin zuversichtlich."

Blatters vermeintlichen Vorteil durch eine angeblich geschlossene Unterstützung durch die afrikanischen Verbände, die Kontinental-Präsident Issa Hayatou (Kamerun) Blatter versprochen hat, bezweifelt Figo ausdrücklich: "Er ist Präsident der CAF, Vizepräsident der Fifa und ein gute Freund von Blatter. Da ist es normal, das er so etwas sagt. Ich habe viel Unterstützung aus Afrika signalisiert bekommen. Ich denke nicht, dass Herrn Hayatous Aussage die generelle Denkweise des afrikanischen Kontinents wiedergibt."

Als Fifa-Präsident würde Figo anders als Blatter den Bericht des zurückgetretenen Fifa-Ermittlers Michael J. Garcia (USA) über die Hintergründe der WM-Vergaben für 2018 und 2022 offenlegen: "Wenn man eine Untersuchung in Auftrag gibt, muss man sie auch öffentlich machen."

Seine Pläne für eine größere WM-Endrunde und folglich "mehr Einnahmen, die direkt in den Fußball investiert werden könnten", hält Figo für leicht umsetzbar: "Mein Vorschlag mit fünf Teams in acht Gruppen wäre mit drei, vier Tagen mehr machbar. Es gibt Wege, das schlank zu organisieren, um die Folgen für die Klubs abzumildern und sie für die Abstellung ihrer Spieler höher zu entschädigen."

Gladbach will noch drei Neue

10.36 Uhr: Borussia Mönchengladbach will trotz sicherer Millioneneinnahmen aus der Champions League nur maßvoll in den Kader investieren. „Wir versprechen keine Luftschlösser. Jetzt auf Jahre hinaus mit und für die Champions League zu planen, das wäre die erste Stufe einer Treppe, die in die völlig falsche Richtung führt“, sagte Sportdirektor Max Eberl dem „Kicker“. Die Borussia werde „mit dem Geld nicht unverhältnismäßig umgehen“ und weiter „mit einem Kader planen, der auch ohne Europa zu finanzieren“ sei. „Wir machen keine verrückten Sachen“, versprach Eberl.

Nach der Zusage von Lars Stindl (Hannover) für die kommende Saison sollen laut Eberl noch „zwei, drei“ weitere Spieler verpflichtet werden. „Kein Geheimnis ist, dass wir uns nach einem Innenverteidiger umschauen und etwas im Angriff machen wollen“, sagte Eberl. Der Tabellendritte hat sich mit dem 2:0 bei Werder Bremen am Sonnabend definitiv für die Champions League qualifiziert. Das garantiert Zusatzeinnahmen von mindestens 25 Millionen Euro.

Sestak verlässt Bochum sofort

9.40 Uhr: Zweitligist VfL Bochum und Stürmer Stanislav Sestak haben ihren Vertrag „mit sofortiger Wirkung“ gelöst, teilte der Verein am Montag mit. Der Kontrakt mit dem 32-Jährigen lief eigentlich noch bis zum 30. Juni 2016. „Wir haben mit Stanislav Sestak eine Übereinkunft erzielt, die beiden Seiten gerecht wird“, sagte VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter.

Der Spieler selbst habe um Auflösung des Vertrags gebeten. „Er hatte das Gefühl, dass er unter dem neuen Cheftrainer zukünftig nicht die Einsatzzeit bekommen würde, die er sich erhofft. Bei solcherlei Zweifeln sind wir der Meinung, dass eine möglichst rasche und saubere Trennung die beste Lösung ist“, ergänzte Hochstätter. Sestak bestritt insgesamt 120 Pflichtspiele (37 Treffer) für den VfL.

Flick versteht Selkes WM-Verzicht

9.25 Uhr: DFB-Sportdirektor Hans-Dieter Flick hat Verständnis für den WM-Verzicht von U20-Stürmer Davie Selke gezeigt. „Man muss bei allem sportlichen Ehrgeiz auch die persönliche Situation von Davie sehen und berücksichtigen: Er wechselt den Verein, die Zweite Liga beginnt um einiges früher als die Bundesliga, Leipzig möchte ihn von Anfang an integrieren“, sagte Flick der „Bild“.

Der DFB-Sportdirektor habe zuvor die Nicht-Nominierung des Stürmers, der nach Saisonende von Werder Bremen nach RB Leipzig wechselt, mit seinem Leipziger Amtskollegen Ralf Rangnick abgesprochen. „Neuzugang Davie Selke wird weder für die U20- noch für die U21-Nationalmannschaft im Einsatz sein und stattdessen beim RB Leipzig-Trainingsstart Mitte Juni zur Verfügung stehen“, teilte der Leipziger Zweitligist mit. Laut Flick besteht „keine Abstellungspflicht seitens der Fifa“.

Bei der WM vom 24. Mai bis 22. Juni in Neuseeland trifft die deutsche Mannschaft, die sich erstmals seit 2009 wieder qualifiziert hat, auf Fidschi (1. Juni/6.00 Uhr), Usbekistan (4. Juni/9.00 Uhr) und Honduras (7. Juni/4.00 Uhr). Die beiden Ersten aus insgesamt sechs Vierergruppen sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Bericht: Coach Möhlmann in Frankfurt gefeuert

8.24 Uhr: St. Paulis Abstiegskonkurrent FSV Frankfurt hat sich vor dem 34. Zweitliga-Spieltag von Trainer Benno Möhlmann getrennt. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach soll Tomas Oral (42), der bereits von 2006 bis 2009 bei den Hessen auf der Bank saß, den Posten übernehmen und das Team beim Saisonfinale am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf betreuen.

Frankfurt liegt nach der 1:3-Heimniederlage gegen Union Berlin mit 36 Punkten auf Relegationsplatz 16. Ex-HSV-Trainer und -Spieler Möhlmann (60) hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2016 verlängert.

Feyenoord entlässt Ex-Schalker Rutten

8.12 Uhr: Der 14-malige niederländische Meister Feyenoord Rotterdam hat sich nach dem Verpassen der direkten Qualifikation für die Europa League von seinem Trainer Fred Rutten getrennt. Nachfolger des früheren Coaches von Bundesligist Schalke 04 (2008-09), dessen Einjahresvertrag ohnehin am 30. Juni ausgelaufen wäre, wird Vizeweltmeister Giovanni van Bronckhorst (40).

Feyenoord verlor am Sonntag durch nach dem 0:3 bei PEC Zwolle seinen dritten Platz an Ex-Meister AZ Alkmaar und spielt nun in den Play-offs zwischen den Teams auf den Rängen vier bis sieben um einen Startplatz in der Europa League.(HA/sid/dpa)

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