Nürnberg und Rostock müssen in die Relegation

Nürnberg. - Der 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln war angesichts des 3:0-Erfolges von Abstiegs-Konkurrent Hannover 96 wertlos: Der 1. FC Nürnberg muss als Tabellen-16. versuchen, im fränkisch-schwäbischen Duell gegen den FC Augsburg, den Dritten der Zweiten Liga, den achten Bundesligaabstieg zu verhindern (13./16. Mai, ARD live). Trainer Dieter Hecking gab sich dennoch optimistisch: "Der Sieg tut uns gut, weil wir damit unseren Negativlauf durchbrochen haben. Diese zwei Spiele in der Relegation sind jetzt wie eine neue Saison." Der "Club" hat zunächst Heimrecht und kennt sich aus mit K.o.-Spielen: Vergangene Saison setzten sich die Nürnberger als Zweitligaklub gegen Cottbus durch.

In den Relegationsspielen um den Verbleib in der Zweiten Liga muss Hansa Rostock gegen Ingolstadt, den Tabellendritten der Dritten Liga, antreten (14./17. Mai). Hooligans des Ostklubs haben am Sonntag für einen handfesten Skandal gesorgt und zwei längere Unterbrechungen des Fußball-Zweitligaspiels ihrer Mannschaft bei Fortuna Düsseldorf (1:3) verursacht. Bereits nach acht Minuten unterbrach Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) die Begegnung für 19 Minuten, nachdem Hansa-Torwart Alexander Walke von einem Feuerwerkskörper getroffen worden war und behandelt werden musste. Kurz vor dem Ende drohte sogar ein Spielabbruch, als Assistent Jan-Hendrik Salver aus Stuttgart in der 83. Minute von einem Gegenstand offenbar am Ohr getroffen wurde.

Den Aufstieg in die Dritte Profiliga perfekt gemacht hat der ehemalige St.-Pauli-Trainer Dietmar Demuth mit Babelsberg, genau wie der 1. FC Saarbrücken und VfR Aalen.