Hamburg. Lasse Schriever gilt als großes Judotalent. Am Sonnabend kämpft der 19-Jährige erstmals eine DM-Endrunde. Kuriosum um Zwillingsbruder.

Aufregung? Ja, möglicherweise werde die am Sonnabend um kurz vor 11 Uhr aufkommen, sagt Lasse Schriever, aber so richtig arg wird es ihn nicht überrollen. „Ich habe doch nichts zu verlieren. Niemand außer mir selbst erwartet von mir, dass ich meine Kämpfe gewinne. Deshalb gebe ich einfach alles, was ich habe, und dann passt das schon“, sagt er – und hat mit dieser Aussage den Kern dessen umrissen, was ihn zu einem wichtigen Teil des Hamburger Judo-Teams (HJT) macht.