Fußball-Ticker

Nach Ronaldo-Ausraster: Polizei ermittelt wegen Straftat

| Lesedauer: 17 Minuten
Manchester Uniteds Superstar Cristiano Ronaldo legte sich mit einem Fan des FC Everton an. Jetzt ermittelt die Polizei wegen einer möglichen Straftat.

Manchester Uniteds Superstar Cristiano Ronaldo legte sich mit einem Fan des FC Everton an. Jetzt ermittelt die Polizei wegen einer möglichen Straftat.

Foto: Clive Brunskill / Getty Images

Aktuelle Meldungen und Transfergerüchte. Der Fußball-Ticker des Hamburger Abendblatts hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Sonntag, den 10. April 2022:

RB Leipzig besiegt Hoffenheim mit 3:0

RB Leipzig hat die TSG 1899 Hoffenheim wohl endgültig aus dem Rennen um die Champions League geworfen und seine Erfolgsserie auf ein Dutzend ausgebaut. Der Vizemeister der Fußball-Bundesliga siegte am Sonntagabend 3:0 (3:0) gegen die stark ersatzgeschwächten Kraichgauer und blieb damit wettbewerbsübergreifend im zwölften Spiel nacheinander ohne Niederlage. Während Leipzig Tabellenplatz vier festigte, muss Hoffenheim als Sechster bei nun sieben Punkten Rückstand auf RB und sechs verbleibenden Spielen wohl alle Hoffnungen auf die Königsklasse begraben.

Vor 35.112 Zuschauern brachte Christopher Nkunku in der fünften Minute RB mit seinem 17. Liga-Treffer in Führung. Bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit fast elf Monaten erhöhte Marcel Halstenberg (20.) auf 2:0, Dominik Szoboszlai (44.) entschied das Spiel praktisch schon kurz vor der Halbzeit.

Leverkusen beklagt nach 0:0 in Bochum zwei Verletzte

Bayer Leverkusen hat nach dem 0:0 im Bundesliga-Spiel beim VfL Bochum neue Verletzungssorgen. Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah musste am Sonntag bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. „Jonathan hat im Rückenbereich nach einem Schlag/Zweikampf etwas gespürt, was ihn beim Schnaufen behindert hat“, sagte Leverkusens Trainer Gerardo Seoane über den Innenverteidiger.

Auch Offensivmann Karim Bellarabi konnte die Begegnung nach seiner Einwechslung nicht bis zum Schluss bestreiten. „Karim ist ein Spieler unglücklich auf seinen Oberschenkel gefallen nach einem Zweikampf“, erklärte Seoane. Er hoffe, dass beide Spieler keine schlimmeren Verletzungen erlitten hätten.

Kuriosität des Spiels: Moussa Diaby hatte in der 65. Minute das vermeintliche Führungstor der Leverkusener erzielt, doch er rutschte beim Foulelfmeter aus und berührte den Ball regelwidrig zweimal. Schiedsrichter Felix Zwayer nahm den Treffer zurück.

Bayern offenbar ohne Süle gegen Villarreal

Der FC Bayern München muss dem „Kicker“ zufolge im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Villarreal auf Abwehrspieler Niklas Süle verzichten. Wie das Fachmagazin am Sonntag berichtete, konnte der Nationalspieler die Vorbereitung auf das Duell mit den Spaniern nicht aufnehmen und „wird bis zum Spieltag nicht gesunden“. Eine offizielle Mitteilung lag zunächst nicht vor. Süle hatte am Samstag beim 1:0 (0:0) in der Bundesliga gegen den FC Augsburg wegen leichten Fiebers gefehlt.

„Ich hoffe, dass es bis Dienstag bei Niki wieder geht“, hatte Trainer Julian Nagelsmann gesagt. Verteidiger-Kollege Lucas Hernández hatte gegen die Augsburger wegen einer Oberschenkelprellung gefehlt, soll dem „Kicker“ zufolge aber „wieder einsatzbereit“ sein.

Die Münchner müssen am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime Video) gegen die Spanier ein 0:1 aus dem Hinspiel aufholen, um ins Halbfinale einziehen.

Joker Petersen sticht: Freiburg gewinnt in Frankfurt

Der SC Freiburg hat im Rennen um die internationalen Startplätze einen weiteren wichtigen Sieg eingefahren und den Ambitionen von Eintracht Frankfurt einen Dämpfer verpasst. Die Breisgauer setzten sich am Sonntag bei den Hessen mit 2:1 (1:0) durch und rangieren in der Tabelle der Fußball-Bundesliga mit 48 Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit dem Vierten RB Leipzig, der im Anschluss die sechstplatzierte TSG Hoffenheim empfängt.

Der eingewechselte Nils Petersen sorgte in der 69. Minute mit seinem insgesamt 33. Joker-Tor für den Erfolg. Zuvor egalisierte Filip Kostic (54.) vor 47.000 Zuschauern Freiburgs Führung durch Vincenzo Grifo (27.). Für die Eintracht war es nach dem 1:1 gegen den FC Barcelona im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League eine missglückte Generalprobe für das Rückspiel am kommenden Donnerstag. Frankfurt hat als Neunter fünf Punkte Rückstand zu den internationalen Plätzen.

Vorfall in Frankfurt: Zuschauer ketten sich an Pfosten

Die Partie in der Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg ist in der zweiten Minute unterbrochen worden, weil sich zwei Männer in einer Protestaktion an beiden Pfosten des Tores von Eintracht-Keeper Kevin Trapp festgemacht hatten.

Als die Gastgeber in der Vorwärtsbewegung waren, rannten die beiden Männer am Sicherheitspersonal vorbei aufs Feld, stellten sich an die Pfosten und banden sich am Hals am Gestänge fest.

Trapp sprach kurz mit einem der Beteiligten, während von den Rängen Fans Schmähungen riefen und buhten. Nach nicht ganz drei Minuten wurden die beiden Personen von den Pfosten entfernt und vom Platz geführt. Danach wurde das Spiel wieder angepfiffen. Der Grund war offenbar ein Protest gegen die Klimapolitik.

Streich nimmt Nagelsmanns Entschuldigung an

Trainer Christian Streich vom Bundesligisten SC Freiburg hat die Entschuldigung von Bayern-Coach Julian Nagelsmann nach der Wechselpanne der Münchner angenommen. „Ich fand es gut von Julian, weil er bei seinen Äußerungen es einfach offensichtlich nicht einschätzen konnte, welche Breite das Thema hatte, auch bei uns im Verein, und wie kompliziert es war“, sagte Streich vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag bei DAZN: „Das ist eine sehr gute Geste, finde ich, und damit ist das Thema erledigt.“

Nagelsmann hatte sich am Sonnabend vor dem Spiel gegen den FC Augsburg (1:0) bei Freiburg und Streich für seine jüngste Kritik entschuldigt. „Ich habe einen Fehler gemacht“, sagte Nagelsmann bei Sky. Er habe bei seinen Aussagen über den Freiburger Protest gegen die Wertung des von einem Wechselfehler geprägten Bundesliga-Duells „die große Dimension des Sport- und Vereinsrechtes nicht auf dem Schirm gehabt, nicht begriffen“, begründete er seine Entschuldigung.

Das DFB-Sportgericht hatte den Einspruch der Freiburger gegen die Wertung der Begegnung (1:4) am Freitag zurückgewiesen. Die Münchner standen in der Partie für einige Sekunden mit zwölf Mann auf dem Platz.

Nach Ronaldo-Ausraster: Polizei ermittelt

Nach dem Ausraster von Superstar Cristiano Ronaldo vom englischen Rekordmeister Manchester United nach dem 0:1 beim FC Everton ermittelt die Polizei. Man stehe mit beiden Vereinen in Verbindung, bestätigte ein Polizeisprecher am Sonntag: „Es sind Untersuchungen im Gange, um festzustellen, ob eine Straftat stattgefunden hat.“ Die Polizei rief Zeugen auf, sich zu melden.

Ronaldo hatte einem Everton-Anhänger beim Verlassen des Spielfeldes das Handy aus der Hand geschlagen.

Der Portugiese hat sich dafür entschuldigt. „Es ist nie einfach, in schwierigen Momenten wie dem, den wir gerade erleben, mit Emotionen umzugehen“, schrieb der fünfmalige Weltfußballer bei Instagram, „dennoch müssen wir immer respektvoll, geduldig und ein Vorbild für alle jungen Menschen sein, die das schöne Spiel lieben. Ich möchte mich für meinen Ausbruch entschuldigen.“

Er lud den betroffenen Fan aus Gründen „der Fairness und des Sportgeistes“ ein, ein Spiel im Old Trafford zu sehen. Nach der erneuten Niederlage liegt United als Tabellensiebter bereits sechs Punkte hinter dem letzten Champions-League-Platz.

Dynamo droht nach 1:2 in Sandhausen Abstiegsrelegation

Dynamo Dresden verliert im Kampf um den direkten Klassenverbleib in der 2. Bundesliga weiter an Boden. Im Duell mit dem unmittelbaren Tabellennachbarn SV Sandhausen gab es eine 1:2 (0:1)-Niederlage.

Das frühe Führungstor erzielte der ehemalige Dresdner Dario Dumic (7.) nach einem Standard. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Erik Zenga (48.) auf 2:0. Dresdens Tim Knipping (66.) gelang der Anschluss, für etwas Zählbares reichte das aber nicht. Somit trennen die Dresdner, die weiterhin den Relegationsrang 16 belegen, und die um einen Platz besser positionierten Kurpfälzer nun schon sechs Punkte.

KSC verpasst Sieg in Paderborn

Der Karlsruher SC nähert sich in der 2. Bundesliga weiter nur in kleinen Schritten der „magischen“ 40-Punkte-Marke. Die Badener kamen trotz Überzahl im Mittelfeld-Duell beim SC Paderborn nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus und haben damit 39 Zähler auf dem Konto.

Kai Pröger (30.) brachte Paderborn in Führung, Marvin Wanitzek (36.) glich mit seinem neunten Saisontor aus. Dann verloren die Hausherren Abwehrchef Uwe Hünemeier (47.) nach grobem Foulspiel an Benjamin Goller, Philipp Hofmann (69.) nutzte die Überzahl gegen seinen Ex-Klub zu seinem 50. Tor im 100. Pflichtspiel für die Badener. Maximilian Thalhammer (84.) glich für Paderborn aber noch aus.

0:3 gegen Zwickau – Havelse auf Abstiegskurs

Drittligist TSV Havelse steuert weiter auf die Regionalliga zu. Am Sonntag verlor der abstiegsbedrohte Club zu Hause gegen den FSV Zwickau mit 0:3 (0:1). Der Abstand auf den rettenden 16. Tabellenplatz beträgt 15 Punkte bei noch fünf ausstehenden Spielen. Die minimale Chance auf ein kleines Wunder wird immer geringer. Lars Lokotsch (20. Minute), Dominic Baumann (65.) und Steffen Nkansah (82.) erzielten die Tore für die Sachsen.

Ex-Bayern-Star Robben bewältigt Rotterdam-Marathon

Der ehemalige Bayern-Star Arjen Robben hat nach seinem Karriereende eine neue Sportart für sich entdeckt. Der 37-Jährige lief am Sonntag in Rotterdam seinen ersten Marathon und brauchte für die 42,195 Kilometer mit 3:13:57 Stunden nur 69 Minuten länger als Sieger Abdi Nageeye. Damit erreichte er fast punktgenau seine vorher ausgegebene Zielzeit.

„Es war kein Spaß, es war wirklich kein Spaß“, sagte Robben bei RTV Rijnmond: „Ich habe es geschafft, mehr nicht. Es war ein echter Kampf.“ Seine unmittelbare Vorbereitung war vor fünf Wochen von einer Corona-Infektion gestört worden.

Robben ging die Distanz gemeinsam mit dem früheren niederländischen Weltklasse-Eisschnellläufer Erben Wennemars an. „Ich habe einen fantastischen Hasen dabei“, scherzte er: „Über 200 Meter kann ich noch mithalten, aber die Strecke ist etwas länger.“ Der einstige Bayern-Profi hatte im vergangenen Sommer seine Spielerkarriere bei seinem Heimatverein FC Groningen beendet.

Schulterprobleme verhindern Schults DFB-Comeback

Das Länderspiel-Comeback von Nationaltorhüterin Almuth Schult nach fast drei Jahren ist vorerst geplatzt. Aufgrund von Schulterbeschwerden kann die Wolfsburgerin nicht mit dem DFB-Team zum WM-Qualifikationsspiel am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) in Serbien reisen. Die 31-Jährige trat am Sonntag die Heimreise an, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte der 64-maligen Nationalspielerin den Einsatz zugesagt, um sich im Casting für die EM in England (6. bis 31. Juli) einen aktuellen Eindruck verschaffen zu können. Seit Schults Schulter-OP und folgender Babypause nach der WM 2019 ist Merle Frohms (Eintracht Frankfurt) zur Nummer eins aufgestiegen.

Eigentlich sollte Schult, Olympiasiegerin von 2016, im Februar beim Arnold Clark Cup in England eine Bewährungschance erhalten. Ein Corona-Ausbruch beim VfL Wolfsburg kam jedoch dazwischen.

Bobic verurteilt Trikot-Aktion der Hertha-Fans

Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic hat die umstrittene Aufforderung zum Ausziehen des Trikots der Fans des Bundesligisten an die Spieler nach der Derby-Niederlage scharf kritisiert. „Die Jungs aufzufordern, das Trikot abzugeben und sie sind es nicht wert, dieses Trikot zu tragen: Da wird eine Linie überschritten, die aus meiner Sicht nicht okay ist“, sagte der aus Berlin zugeschaltete Bobic am Sonntag im „Doppelpass“ von Sport1.

Nach dem 1:4 gegen Union Berlin war es in der Hertha-Fankurve zu Szenen gekommen, die von vielen als demütigend empfunden wurden. Es sei nachvollziehbar, dass die Mannschaft Kritik einstecken müsse, sagte Bobic. „Aber trotzdem gibt es einen Punkt, wo es dann reicht.“

Gerade für junge Spieler wie Linus Gechter (18) und Marcel Lotka (20) sei das eine schwierige Situation. „Das macht mit einem was, und auf jeden Fall nichts Positives“, sagte der 50-Jährige. Er selbst hätte das Trikot nicht abgelegt, hatte Bobic am Samstag gesagt. Er könne aber keinen der Spieler verurteilen, die der Aufforderung folgten, fügte er in der Sendung hinzu.

Donezk verliert erstes Spiel der Friedenstour

Der ukrainische Club Schachtar Donezk hat seine „Friedenstour“ mit einer Niederlage begonnen. Im ersten von bislang fünf fest geplanten Benefizspielen unterlag der 13-malige ukrainische Meister dem griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus mit 0:1.

Anstelle ihrer eigenen Namen trugen die Spieler von Donezk diejenigen der von den russischen Invasoren bombardierten Städte in der Ukraine auf ihren Trikots. Schachtar hat wegen des Krieges im Donbass bereits seit 2014 kein Spiel mehr in Donezk bestritten.

Die „Friedenstour“ wird von der ukrainischen Regierung unterstützt sowie unter anderem von Weltfußballer Robert Lewandowski oder David Beckham. Das erlöste Geld soll dem ukrainischen Militär und Kriegsopfern zugute kommen. Geplant sind vorerst noch Spiele gegen die Istanbuler Klubs Besiktas und Fenerbahce sowie gegen Lechia Danzig und Hajduk Split.

Neymar und Mbappé schnüren Dreierpacks

Das unaufhaltsame Angriffsdreieck der Stars hat dem französischen Vizemeister Paris Saint-Germain in der Ligue 1 den nächsten Sieg beschert. Neymar (6./71., Foulelfmeter/84.) und der französische Weltmeister Kylian Mbappé (19./74./80.) trafen am Samstagabend zum 6:1 (2:1) bei Clermont Foot, Lionel Messi bereitete drei Tore vor. Jodel Dossou (42.) brachte die abstiegsbedrohten Gastgeber zwischenzeitlich heran.

PSG, im Achtelfinale der Champions League an Real Madrid gescheitert, liegt nahezu uneinholbar mit 15 Punkten Vorsprung auf Stade Rennes (3:2 bei Stade Reims) an der Tabellenspitze. Titelverteidiger OSC Lille ist nur Siebter.

Katar-WM: Norwegen will sich mit DFB verbünden

Die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness will nach ihrer viel diskutierten Rede beim FIFA-Kongress in einer „starken Allianz“ mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) Veränderungen in Katar herbeiführen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf habe sich bereits am Freitag bei ihr gemeldet, um über „konkrete Maßnahmen“ zu sprechen, sagte Klaveness. Am Montag soll das Gespräch in einem weiteren Telefonat vertieft werden.

Der DFB unterstütze den norwegischen Vorstoß, im WM-Gastgeberland ein „Migrant Workers“ Center„ zu schaffen als Anlaufstelle für die zahlreichen Gastarbeiter im Wüstenstaat, sagte Klaveness. Außerdem wolle man sich gemeinsam für die Rechte von Angehörigen der LGBTQ-Szene einsetzen.

Neuendorf und die neue DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich seien bereits nach ihrem Auftritt in Doha auf sie zugekommen und „haben ihre Unterstützung und Wärme zum Ausdruck gebracht“, berichtete Klaveness. Auch sei der DFB der erste Verband gewesen, „der mich angerufen hat, als ich wieder zu Hause in Norwegen war, und um ein ausführliches Gespräch gebeten hat. Dafür bin ich sehr dankbar“.

Deutsche Futsaler gewinnen Turnier in Hamburg

Die deutsche Futsal-Nationalmannschaft hat das WM-Qualifikations-Turnier in Hamburg gewonnen und souverän die nächste Runde erreicht. Mit dem 3:3 (3:0) gegen Montenegro in der Neugrabener CU-Arena verpasste die Auswahl von Bundestrainer Marcel Loosveld zwar den dritten Sieg nach den Erfolgen über Gibraltar (8:0) und San Marino (5:0), holte sich trotz des Remis aber den Gruppensieg. Michael Meyer von den HSV Panthers traf zum zwischenzeitlichen 2:0 (11.). Die Endrunde findet 2024 statt.

Real marschiert Richtung Meistertitel

Spaniens Rekordchampion Real Madrid marschiert dem 35. Meistertitel der Clubgeschichte entgegen. Die Blancos gewannen das kleine Stadtderby gegen den FC Getafe 2:0 (1:0) und liegen damit zwölf Punkte vor dem FC Sevilla.

Sevilla hatte bereits am Freitag 4:2 gegen den FC Granada gewonnen. Aussichtsreichster Verfolger ist allerdings der FC Barcelona, der mit 15 Punkten Dritter ist, aber zwei Spiele weniger als Erzrivale Real bestritten hat. Der Europa-League-Gegner von Eintracht Frankfurt tritt drei Tage nach dem 1:1 in Hessen am Sonntag bei UD Levante an.

Reals Trainer Carlo Ancelotti gönnte Ex-Nationalspieler Toni Kroos nach dem 3:1 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Chelsea eine Pause. Casemiro (38.) und Lucas Vazquez (68.) waren für die Hausherren erfolgreich.

Den Fußball-Ticker vom Sonnabend finden Sie hier.

( SID/dpa )

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