Perspektive fürs Team

ETV-Volleyballerinnen können in der Zweiten Liga spielen

Die ETV-Volleyballerinnen wollen in der kommenden Saison in der Zweiten Liga aufschlagen (Archivbild).

Die ETV-Volleyballerinnen wollen in der kommenden Saison in der Zweiten Liga aufschlagen (Archivbild).

Foto: WITTERS

Bis zuletzt war unklar, ob der ETV die Unterlagen zum Aufschlagen in der Zweiten Liga einreicht. Nun gibt es Klarheit.

Hamburg. Die Volleyballfrauen des Eimsbütteler TV wollen auch in der kommenden Saison in der Zweiten Liga aufschlagen. Zur Nachricht wird dieser Fakt dadurch, dass der Verein fristgerecht bis zum abgelaufenen Wochenende die dafür nötigen Lizenzunterlagen eingereicht hat. Dies war am 24. April nach dem letzten Spiel der Saison 2020/21 noch unsicher gewesen, da zum Erreichen des dafür nötigen Etats von 50.000 Euro eine erkleckliche Summe gefehlt hatte.

„Nach wie vor ist diese Summe nicht komplett gedeckt. Aber in Absprache mit dem Vorstand haben wir die Unterlagen eingereicht, um die neue Saison planen zu können“, sagt Cheftrainer Ulrich Kahl. Bei einem Rückzug bis zum 31. Juli würden 4000 Euro Strafgebühr fällig, danach wären es 8000.

Radzuweit und Schneidler verlassen ETV

Hauptsponsor Top-motive habe seine Bereitschaft erkennen lassen, die Fördersumme notfalls noch aufzustocken, zudem sei man auch mit weiteren Geldgebern in vielversprechenden Gesprächen. „Für uns war wichtig, dass wir unserem Team eine Perspektive bieten konnten“, sagt Kahl, der die Aufstiegsmannschaft, die den Klassenerhalt sportlich hatte sichern können, weitgehend beisammen halten wird.

Nur Außenangreiferin Saskia Radzuweit (30) und Mittelblockerin Julia Schneidler (37) verlassen den ETV. Als Neuzugang steht Berit Jensen vom Drittliga-Stadtteilrivalen Grün-Weiß Eimsbüttel fest.

( bj )