ATP-Finale

Alexander Zverev äußert sich erneut zu privater Situation

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Alexander Zverev hat sich vor dem ATP-Finale in London zu seiner privaten Situation erklärt.

Alexander Zverev hat sich vor dem ATP-Finale in London zu seiner privaten Situation erklärt.

Foto: dpa

Vor dem ATP-Finale 2020 in London: Deutschlands bester Tennisprofi hat einen prominenten Kommunikationsberater engagiert.

London/Hamburg. Hamburgs und Deutschlands Top-Tennisprofi Alexander Zverev hat sich erneut zu Vorwürfen eingelassen, die ihm von seiner Ex-Freundin Olga Scharypowa gemacht werden. Offenbar nagt die Situation an dem 23-Jährigen. Vor Beginn des ATP-Finales 2020 in London sagte Zverev nach Agenturangaben: „Die Anschuldigungen sind unbegründet und unwahr, und ich weise sie weiterhin zurück. Wir hatten Hochs und Tiefs, aber so wie unsere Beziehung in der Öffentlichkeit dargestellt wird, war es nicht.“

Zverev sagte, er sei „so“ nicht von seinen Eltern erzogen worden. „Es macht mich traurig, welche Auswirkungen solche falschen Anschuldigungen haben können.“ Eine andere frühere Freundin, Brenda Patea, erwartet ein Kind von Zverev. Der Tennisprofi schrieb bei Instagram, er freue sich sehr auf das Kind.

Kann Zverev beim ATP-Finale in London seinen Triumph von 2018 wiederholen?

In London gelang Zverev vor zwei Jahren der Sieg im Turnier der Tennis-Weltstars. In der Vorrundengruppe „Tokio 1970“ trifft er in diesem Jahr zunächst am Montag auf den Russen Daniil Medwedew, gegen den Zverev in der Vorwoche im Paris-Finale verloren hatte. Es folgen Duelle mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic und dem ebenfalls formstarken Argentinier Diego Schwartzman.

Zverev hat den den früheren Regierungssprecher Béla Anda als Kommunikationsprofi an seine Seite geholt. Einen näheren Austausch mit der Spitze des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat es dagegen bislang in der Angelegenheit nicht gegeben. „Ohne etwas herunterspielen zu wollen – bisher sind es einseitige Vorwürfe, und sie sollten es am besten untereinander klären, wenn es etwas zu klären gibt“, sagte DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff. „Der Verband konzentriert sich auf das Sportliche. Für seine privaten Sachen hat er seine Familie und sein Management, wir sind auch keine Experten dafür. Wenn wir über das deutsche Tennis sprechen, hat er zuletzt tolle Auftritte gezeigt.“

Hordorff glaubt, dass Zverev in London an seine insgesamt starke Serie nach der Corona-Pause anknüpfen kann mit Finalteilnahmen bei den US Open und beim Masters in Paris sowie den beiden Titeln in Köln. „Jemand, der das Turnier schon gewonnen hat, gehört in London zu den Mitfavoriten“, sagte Hordorff: „Aber die ATP Finals sind so offen wie lange nicht mehr. Natürlich sind Novak Djokovic und Rafael Nadal zu nennen. Aber die Jungen stellen eine echte Herausforderung für die Führenden in der Weltrangliste dar."

( HA/sid/dpa )

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