Ehrung

Veith Sieber und Alexander May sind die Trainer des Jahres

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Veith Sieber, Cheftrainer Schwimmen am Olympiastützpunkt in Hamburg-Dulsberg.

Veith Sieber, Cheftrainer Schwimmen am Olympiastützpunkt in Hamburg-Dulsberg.

Foto: Ha / Mark Sandten

Der Hamburger Sportbund zeichnet einen Elite- und einen Nachwuchscoach aus. Die Ehrung erfolgt diesmal digital.

Hamburg.  Der traditionelle Festakt fiel aus, die Laudationes nicht. Sie wurden digital gehalten. Veith Sieber (40) und Alexander May (43) sind Hamburgs Trainer des Jahres. Die Auszeichnung verleiht alljährlich der Hamburger Sportbund (HSB), seit 2012 mit Unterstützung von Lotto Hamburg. Sieber wurde für seine Erfolge mit den Schwimmerinnen und Schwimmer am Hamburger Bundesstützpunkt geehrt, May für seine nachhaltige Arbeit im Nachwuchsbereich des Hamburger Basketball-Verbandes.

„Unsere Trainer des Jahres sind Menschen, die es schaffen, jede Woche ihre Athletinnen und Athleten zu motivieren, zu begeistern, besser zu machen in ihrem Sport, aber auch persönlich zu begleiten, soziale und emotionale Kompetenzen auszubilden und ihnen grundlegende Dinge fürs Leben beizubringen. Das ist vor allem in der heutigen Zeit sehr wichtig“, würdigte der HSB-Vorstandsvorsitzende Ralph Lehnert die beiden Preisträger.

Veith Sieber, gelernter Steuerfachangestellter, ist seit 2017 Bundesstützpunkttrainer Schwimmen am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP), ein Workaholic, mit Hamburg verwurzelt, einer, der als Kind leistungsmäßig schwamm, um später als Coach zum OSP zurückzukehren. Mit Rafael Miroslaw oder Julia Mrozinski betreut er zwei Olympiakandidaten für Tokio 2021.

Willoughby: May mehr als nur Trainer

Als ruhig und besonnen beschreibt OSP-Leiterin Ingrid Unkelbach ihn: „Er ist ein Vollblutcoach, ehrgeizig, zielstrebig, akribisch, mit guter Ansprache an die Athleten.“ Ihn zeichne aus, „dass er sich mit allen Aspekten des Leistungssport beschäftigt, die Kompetenz anderer Fachleute, Psychologen, Ernährungswissenschaftler einbindet“.

Alexander May, seit 2007 für den Hamburger Basketball-Verband tätig, schloss im Oktober den dreijährigen Diplomtrainer-Studiengang an der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes in Köln erfolgreich ab. Seine Abschlussarbeit schrieb er über die „Entwicklung von Spielfähigkeit bei Jugendlichen im Sportspiel Basketball“.

Marvin Willoughby, Sportchef des Bundesligaclubs Hamburg Towers, lobt Mays Engagement: „Seit Gründung der Towers vor sieben Jahren schätzen wir ihn als starken und hochkompetenten Unterstützer bei der Arbeit mit Hamburger Talenten. Alexander ist mehr als ein Trainer, er ist für die Jugendlichen ein Mentor, ihr Begleiter, und das nicht nur auf ihrem sportlichen Weg.“

( rg )

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