Coronakrise im Sport

DFL: Erstes HSV-Spiel läuft im Free-TV – weitere Infektionen

HSV-Trainer Dieter Hecking benennt die größte Herausforderung für den HSV und kontert Kritik am DFL-Konzept.

Beschreibung anzeigen

Doch keine Bundesliga am 15. Mai. Laufen die Spiele im Free-TV? Denkbar sind auch fünf Auswechslungen pro Team.

Hamburg. Die Entscheidung ist gefallen: Einen Tag nachdem die Politik grünes Licht für einen Re-Start der Bundesliga und Zweiten Liga gegeben hat, wird der Spielbetrieb am 16. Mai mit dem 26. Spieltag fortgesetzt. Das haben die 36 Profivereine auf der Mitgliederversammlung der DFL am Donnerstag in Frankfurt beschlossen. Der HSV startet somit am Sonntag (17. Mai um 13.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth. Die Partie wird im Free-TV übertragen.

Das DFL-Präsidium hatte sogleich Fakten geschaffen und trotz der Bedenken einiger Vereine den frühestmöglichen Starttermin festgelegt, auf den Freitag (15. Mai) als Spieltermin wird verzichtet. „Die Entscheidung bedeutet für manche Clubs das wirtschaftliche Überleben", bekräftigte DFL-Boss Seifert, der sich zudem für fünf Auswechslungen starkmachte.

Die Entwicklungen am 7 Mai 2020 im Überblick:

AC Florenz meldet weitere Corona-Infektionen

Beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz sind drei weitere Spieler positiv auf COVID-19 getestet worden. Das gab der Klub des früheren Bayern-Stars Franck Ribery am Donnerstag bekannt. Um welche Profis es sich handelt, ließ der Verein offen. Die betroffenen Spieler, die keine Symptome aufweisen, begaben sich in Quarantäne. Zudem haben sich drei Mitglieder des medizinischen Stabs mit dem Coronavirus infiziert.

In Patrick Cutrone, German Pezzella und Dusan Vlahovic waren im März bereits drei Spieler von Florenz, die mittlerweile geheilt sind, positiv getestet worden. Am Freitag beginnen die Gesundheitschecks vor Beginn des individuellen Trainings der Profis.

38 Sars-CoV-2-Infizierte bei Brasiliens Meister Flamengo

Brasiliens Fußballmeister CR Flamengo hat im Vereinsumfeld mit der Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen. Drei Spieler seien positiv getestet worden, teilte der Verein mit. „Von den 293 Personen, die getestet wurden, waren 38 positiv, manchmal ohne Symptome“, hieß es in einem Statement.

Die Infektionen sind bei Testungen im Zeitraum vom 30. April bis zum 3. Mai bei Vereinsmitarbeitern und deren Angehörigen festgestellt worden. Zudem wurden bei zwei Profis Antikörper gegen das Virus entdeckt. Die Infizierten haben sich in Quarantäne begeben, ihr Zustand wird täglich mit Fragebögen zur Entwicklung der Krankheit überwacht, teilte der Verein mit. Dies gelte auch für Spieler und Mitarbeiter, deren Familienmitglieder infiziert sind.

In dieser Woche war ein 68 Jahre alter Masseur des Vereins „nach Komplikationen durch Covid-19“ an einem Herzinfarkt gestorben. Der ursprünglich für den 3. Mai geplante Ligastart in Brasilien ist wegen der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Dänische Profiligen legen wieder los

Die dänischen Fußball-Ligen haben von der Regierung ihres Landes die Zustimmung für eine sofortige Wiederaufnahme des Ligabetriebs bekommen. Diese Nachricht bedeute, dass die Vereine der obersten beiden Profiligen bereits jetzt mit dem allgemeinen Mannschaftstraining beginnen könnten, erklärte die dänische Ligavereinigung Divisionsforeningen am Donnerstagabend. In den kommenden Tagen solle festgelegt werden, wann genau die ersten Begegnungen in den beiden Ligen angesetzt werden.

Der Fußballbetrieb ruht in Dänemark seit gut zwei Monaten. Die Ligavereinigung wünscht sich, am 29. Mai wieder mit den ersten Partien starten zu können. Bereits jetzt ist klar, dass der Rest der Saison ohne Zuschauer auf den Tribünen stattfinden wird.

Auch Norwegen gibt grünes Licht

Auch in Norwegen soll bald wieder Fußball gespielt werden. Ab dem 16. Juni dürfen die norwegischen Profiligen Begegnungen austragen, wie die Regierung am Donnerstagabend bekanntgab. Das organisierte Training im Spitzenfußball könne von jetzt an beginnen, sagte der für den Sport zuständige Kulturminister Abid Raja auf einer Pressekonferenz in Oslo.

Normalerweise startet die Saison in der norwegischen Eliteserien im April, das wurde wegen der Coronavirus-Pandemie aber verschoben. Nach Angaben des norwegischen Fußballverbundes NFF werden die Spiele nun in einem anderen Rahmen stattfinden, unter anderem ohne Publikum. Vier Wochen nach der Eliteserien soll auch die oberste Frauenfußballliga, die Toppserien, starten.

Serie-A-Kapitän hat Angst vor Mannschaftstraining

Der Kapitän des italienischen Fußball-Erstligisten Brescia Calcio, Daniele Gastaldello, hat große Bedenken mit Blick auf die geplante Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings in der Serie A am 18. Mai. Er und seine Teamkollegen hätten Angst, sagte er der Zeitung „La Repubblica“. Die Lombardei und dort vor allem die Provinzen Brescia und Bergamo hatten besonders hart unter der Coronavirus-Pandemie zu leiden. Tausende Menschen starben dort.

„Wir alle kennen jemanden, der direkt von der Tragödie getroffen wurde. Wir haben erfahren, wie schnell eine Familie zerstört werden kann“, sagte der Abwehr-Veteran des Tabellenletzten. Vereinspräsident Massimo Cellino hatte diese Woche der „Gazzetta dello Sport“ gesagt, er sei gegen einen Wiederbeginn der Saison. „Merkel und die UEFA sind mir egal. Italien muss für sich selbst entscheiden“, hatte er betont.

Die Serie A war am 9. März mit zwölf verbleibenden Spieltagen unterbrochen worden. Das Gruppentraining soll am 18. Mai beginnen. Die italienische Regierung bremst bei ihrer Entscheidung über einen Saison-Neustart aber noch. „Bis Ende Mai kann man sagen, ob wir die Serie A wieder aufnehmen oder nicht. Ein wenig Geduld ist notwendig“, hatte Sportminister Vincenzo Spadafora zuletzt gesagt.

DFL: Doch keine Bundesliga am 15. Mai

Die DFL hat den Re-Start um einen Tag auf Sonnabend, den 16. Mai verlegt. Darauf einigten sich die Vereine, wie DFL-Boss Christian Seifert mitteilte. Als Grund nennt er, dass der vom DFL-Präsidium beschlossene Starttermin am 15. Mai noch in der ersten Monatshälfte liegt. Die Politik hatte aber nur bei Geisterspielen ab der zweiten Mai-Hälfte zugestimmt.

Nach neunwöchiger Spielpause startet der Spielbetrieb mit dem 26. Spieltags. Am Sonnabend steigt somit das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke. Bremen tritt erst am Montagabend gegen Bayer Leverkusen an, da Werder als letzter Bundesligist das Training hat aufnehmen können.

HSV startet gegen Fürth

Der HSV steigt am Sonntag (17. Mai, 13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth ein. Der FC St. Pauli empfängt am selben Tag den 1. FC Nürnberg. „Wir spielen auf Bewährung", sagte Seifert. „Jeder Spieltag ist eine Chance zu beweisen, dass wir den nächsten verdient haben.“

Das Saisonfinale soll am 27./28. Juni stattfinden, auch eine Relegation ist weiterhin geplant – allerdings erst im Juli, wenn einige Spielerverträge bereits ausgelaufen sind. Damit könnte die Saison mit nur zwei "englischen Wochen" bis zum 30. Juni, wenn einige Spielerverträge auslaufen, beendet werden. Das Endspiel im DFB-Pokal könnte im Juli ausgetragen werden.

Lesen Sie auch:

DFL: zwei neue Corona-Fälle

Derweil ist es bei der zweiten Testreihe zu zwei weiteren Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis der 36 Erst- und Zweitligisten gekommen. Namen oder Vereine nannte DFL-Chef Seifert nicht. Somit haben sich insgesamt zwölf Personen infiziert. Seifert betonte erneut, dass der Fußball keine Testkapazitäten beanspruche, die an anderer Stelle benötigt würden.

DFL will fünf Auswechslung

DFL-Chef Seifert hat außerdem der von der Fifa propagierten Option, die Anzahl der Auswechslungen auf fünf zu erhöhen, die Tür geöffnet. In Anbetracht des straffen Zeitplans und der eingeschränkten Vorbereitung könnte somit das Verletzungsrisiko verringert werden. „Falls diese Regel seitens der FIFA entschieden wird, werden die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga kurzfristig über eine zeitlich befristete Übernahme dieser Regelung entscheiden“, sagte der Geschäftsführer.

Fan-Ansammlungen bei Geisterspielen? Seifert reagiert erbost

Kommt es nun zu Fan-Ansammlungen auf dem heimischen Sofa oder vor den Stadien? DFL-Chef Seifert glaubt an die Vernunft der Fans, zumal viele Ultra-Gruppierungen zuletzt signalisierten, sich an die Corona-Regeln halten zu wollten.

Für den Verdacht, Fans könnten sich vermehrt in Wohnungen mit einem Sky-Anschluss treffen, hat Seifert kein Verständnis. "Bei allem Respekt, aber dann müssten wir den Lockdown ins Unermessliche verlängern, weil es noch bei ganz anderen Situationen zu Menschenansammlungen zu Hause kommen könnte", sagte der DFL-Boss.

Sky zeigt Bundesliga im Free-TV

Eine Lösung, wie Fan-Ansammlungen in Wohnzimmern verhindert werden könnte, wäre eine Übertragung der Bundesligaspiele im Free-TV. Eine solche Entscheidung könne aber nur der Hauptrechteinhaber Sky treffen, betonte Seifert. „Das ist eine sehr besondere Situation, unsere Medienpartner wissen das auch. Insbesondere Sky plant da auch gewisse Maßnahmen, über die er selbst in absehbarer Zeit kommunizieren wird.“

Rund zwei Stunden später kommunizierte Sky die "gewissen Maßnahmen". Und die dürfte die Fußballherzen der Fans höherschlagen lassen. An den kommenden zwei Spieltagen werden die Konferenzen der Bundesliga am Sonnabend (16. und 23. Mai) und der Zweiten Liga am Sonntag (17. und 24. Mai) im Free-TV auf Sky Sport News HD übertragen. Somit läuft auch das HSV-Spiel in Fürth (17. Mai) im frei empfangbaren Fernsehen.

Wann startet die neue Bundesliga-Saison?

Kaum schreiten die Planungen für die aktuelle Saison voran, werden schon Rufe nach einem Start-Termin für die neue Saison laut. Dieser stünde aber noch nicht fest. „Stand heute wollen wir uns noch nicht final festlegen. Im Idealfall starten Ligen natürlich im August“, sagte DFL-Boss Seifert und verweis auf den Zeitdruck wegen der in das Jahr 2021 verlegten EM.

„Alle Ligen, von denen ich bisher weiß, planen mit einem Start eigentlich im August. Tatsache ist aber auch, dass momentan nicht auszuschließen ist, dass möglicherweise Ende August das Champions-League-Finale stattfindet und der September mit einigen Länderspielen startet“, gab Seifert zu bedenken.

Hertha sucht nach Erklärung für Kalou-Video

Michael Preetz hat auch mit drei Tagen Abstand noch keine Erklärung für das Kabinen-Video von Salomon Kalou gefunden. Er sei „einigermaßen schockiert über das, was da passiert ist“, sagte der Hertha-Boss. „Im ersten Moment hatte ich dafür keine Erklärung, wie es zu diesem Video gekommen ist - und ich habe sie auch heute noch nicht.“

Die Erklärung falle ihm auch deshalb so schwer, weil Kalou sich bis dahin als „tadelloser Sportsmann“ präsentiert habe, als „ein besonderer Typ, der über den Tellerrand hinausblickt“ und „der mir auch ans Herz gewachsen ist“, sagte Preetz: „Er hat einen schweren Fehler gemacht, dafür Verantwortung übernommen und sich entschuldigt. Wir werden ihn nicht verdammen.“

Hoeneß bezeichnet Kalou als "dumm"

Uli Hoeneß hat mal wieder einen rausgehauen: Der frühere Bayern-Präsident hat nach dem Corona-Fehltritt von Salomon Kalou über den mittlerweile suspendierten Profi von Hertha BSC gespottet. „Gegen Dummheit ist ja kein Kraut gewachsen“, sagte der 68-Jährige im Bayerischen Fernsehen. Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL, sagte in einem eingespielten Beitrag, dass er nach dem Fehlverhalten des Ivorers „bestürzt und wirklich auch wütend“ gewesen sei.

Kalou hatte am Montag in einem Facebook-Livevideo gezeigt, wie er vielen Mitspielern die Hand gab und wie der Verein die Hygiene-Regeln beim Testen der Spieler auf das Coronavirus missachtet. „Das war ein Stich ins Herz für den ganzen Sport“, sagte der frühere Ski-Star Felix Neureuther (36). Die Profis wüssten, wie sensibel das Thema sei, gerade der millionenschwere Fußball würde auch kritisch gesehen. „In der Gesellschaft ist das nicht so einfach.“

Bremer Innensenator kritisiert Bundesliga-Entscheidung

Was sagt eigentlich Fußball-Chefkritiker Ulrich Mäurer zu den Bundesliga-Plänen? Der Bremer Innensenator hat wie erwartet scharfe Kritik an der Freigabe für den Spielbetrieb ab 15. Mai geäußert. „Es war für mich nicht überraschend, dass es zu einer Vorzugsbehandlung des Profi-Fußballs kommen wird. Das war absehbar“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“ und sprach von einer falschen Entscheidung.

Mäurer verwies auch auf das Skandal-Video von Hertha-Profi Salomon Kalou, der sich in der Kabine der Berliner beim Verstoß gegen mehrere Hygieneregeln gefilmt hatte. „Da hätten drei Kalous durch die Stadt laufen können. Hier ging es ums Geld – und da hört die Moral auf“, sagte der 68-Jährige.

„Was ist, wenn die erste Mannschaft in Quarantäne gehen muss? Dann ist wahrscheinlich der Spielbetrieb beendet“, sagte Mäurer. Zudem befürchtet er weiter Fan-Aufläufe vor den Stadien bei den geplanten Geisterspielen. „Ich halte es für möglich, dass sich das Ganze völlig anders entwickelt als von der DFL geplant“, sagte er.

Dass viele der Geisterspiele nur im Bezahlfernsehen laufen, hält Mäurer für ein fatales Signal, weil viele Fans sich dann gemeinsam Spiele vor dem TV ansehen könnten. „Das heißt: Alles das, was wir erreichen wollen – dass es wenige Kontakte gibt – wird hier ins Gegenteil verdreht“, erklärte Mäurer. Er habe das Vertrauen in den Profi-Fußball schon lange verloren.

Werder Bremen fürchtet Wettbewerbsnachteil

Nicht nur das Bundesland Bremen auch Werder Bremen kritisiert den Starttermin am 15. Mai. Geschäftsführer Frank Baumann fürchtet einen Wettbewerbsnachteil. „Wir akzeptieren die Entscheidung des DFL-Präsidiums selbstverständlich, hätten uns allerdings insbesondere aus Gründen der Wettbewerbsintegrität einen etwas späteren Start gewünscht“, sagte Baumann bei „deichstube.de“.

Die Bremer hatten sich für das Wochenende 22. bis 24. Mai für die Wiederaufnahme ausgesprochen. „Ein früherer Start der Liga stellt für uns einen deutlichen Wettbewerbsnachteil dar, da an anderen Standorten bereits seit Wochen in zum Teil deutlich größeren Gruppen als in Bremen trainiert werden konnte“, sagte Baumann. An diesem Donnerstag steigt Weder wieder ins Mannschaftstraining einsteigen – so wie der Großteil aller 36 Erst- und Zweitligisten.

Mehr zum Thema:

Schiedsrichter noch nicht auf Corona getestet

Die Bundesliga will wieder loslegen, aber sind die Schiedsrichter überhaupt bereit? Wie zuerst der "Kicker" enthüllte, sind die Unparteiischen noch nicht auf Covid-19 getestet worden. Drohen nun einzelne Referees im Falle einer Corona-Infektion für den Liga-Restart auszufallen? Laut DFL-Chef Seifert bestehe kein Grund zur Sorge, da die Schiedsrichter nicht mit einem Mannschaftstraining einsteigen.

Laut DFL-Konzept sollen sich die Schiedsrichter früh morgens am Vortag des von ihnen zu leitenden Spiels testen lassen. Am Donnerstag soll eine Videokonferenz der Schiedsrichter-Elite-Kommission des DFB mit den Referees geplant sein.

Fitness-Guru rechnet mit mehr Verletzungen

In den Augen eines bundesligaerfahrenen Fitnesstrainers ist die Zeit bis zur Fortsetzung der Saison mit Blick auf das Verletzungsrisiko zu kurz. „Vier Wochen wären eine optimale Vorlaufzeit“, sagte Christian Kolodziej dem „Kicker“. Selbst wenn die Spieler sich nach vielen Laufeinheiten in den vergangenen Wochen fit fühlten, seien die Belastungen eines Spiels mit schnellen und vielen Richtungswechseln nicht zu simulieren.

„Wird es vermehrt zu Verletzungen kommen? Ich fürchte: ja. Und werden die Spiele mit der Intensität geführt, die wir gewohnt sind? Mal abwarten...“, sagte Kolodziej. Der 51-Jährige arbeitete vor seiner Zeit beim FC Zürich in der Schweiz in Deutschland für Borussia Dortmund, den VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt.

Atlético: 20 Prozent Rabatt für Dauerkarten

Gute Nachrichten für die Fans von Atlético Madrid: Der spanische Topclub wird Dauerkartenbesitzern einen Rabatt von 20 Prozent auf das Ticket für die kommende Saison geben. Atletico ist damit der erste spanische Club, der seinen Fans eine Lösung für den Umgang mit den Tickets bietet. Die Madrilenen haben in der laufenden Saison mehr als 58.000 Dauerkarten verkauft.