Sportpolitik

Hamburger Sportbund trauert um seinen Ehrenpräsidenten

Klaus-Jürgen Dankert war von 1997 bis 2005 Präsident des Hamburger Sportbundes und später dessen Ehrenpräsident.

Klaus-Jürgen Dankert war von 1997 bis 2005 Präsident des Hamburger Sportbundes und später dessen Ehrenpräsident.

Foto: HSB

Klaus-Jürgen Dankert war einer der Förderer der ersten Olympiabewerbung. Jetzt ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.

Hamburg. Der Hamburger Sportbund (HSB) trauert um seinen Ehrenpräsidenten Klaus-Jürgen Dankert, der am 10. September im Alter von 79 Jahren verstorben ist. "Mit Klaus-Jürgen Dankert verlieren wir einen bei den Hamburger Vereinen und Verbänden geschätzten Präsidenten, der neben den großen Themen des Hamburger Sports auch immer die Belange der Beschäftigten im Haus des Sports im Auge hatte. Viele im HSB-Kollegium fühlen sich deswegen bis heute mit ihm eng verbunden. Wir sind sehr traurig über den Verlust", sagte der HSB-Vorstandsvorsitzende Ralph Lehnert.

Dankert hat sich seit 1959 ehrenamtlich im Hamburger Sport engagiert. 1962 wurde er Mitglied des Jugendausschusses der Hamburger Sportjugend, 1971 für sechs Jahre deren Vorsitzender. 1981 wurde er zunächst 1. Vizepräsident des HSB, 1997 dann für acht Jahre Präsident.

Im Streit um die Beteiligung der Vereine an den Betriebskosten öffentlicher Sportanlagen und Hallen wurde Dankert 2005 abgewählt und durch Günter Ploß ersetzt. Dankert blieb das Amt des Ehrenpräsidenten, zu dem er einstimmig ernannt wurde.

Dankert förderte die erste Olympiabewerbung

In Dankerts Schaffenszeit als Präsident fiel auch die erste Hamburger Olympiabewerbung, deren Förderer er war. Bei der Kandidatur für die Spiele 2012 scheiterte die Stadt in der nationalen Ausscheidung an Leipzig. Ein besonderes Anliegen war ihm die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen.

"Klaus-Jürgen Dankerts ehrenamtliches Wirken war getragen von einer großen Liebe zum Sport und der Hochachtung vor den im Sport engagierten Menschen", sagte HSB-Präsident Jürgen Mantell.