Fussball-Ticker

Toptorjäger Jovic soll sich mit dem FC Barcelona einig sein

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Stuttgarts Gonzalez für drei Spiele gesperrt

Nach seiner Roten Karte wegen einer Tätlichkeit bei der 0:3-Schlappe in Düsseldorf ist der Stuttgarter Nicolas Gonzalez vom DFB-Sportgericht für drei Spiele gesperrt worden. Der VfB hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

"Wie eine Kathedrale“: Ter Stegen begeistert Spanien

Nach dem glücklichen 0:0-Remis des FC Barcelona bei Athletic Bilbao ist der deutsche Torhüter Marc-André ter Stegen von Teamkollegen und Medien mit Lob überschüttet worden. Der 26-Jährige hatte die Katalanen mit zwei hervorragenden Paraden in der 17. und 81. Minute vor einer Niederlage gerettet. „Ein Torwart wie eine Kathedrale“, titelte die Zeitung „Sport“ am Montag. Ter Stegen habe „spektakulär gehalten“, würdigte Barça auf seiner Homepage.

„Für mich, das habe ich schon immer gesagt, ist er einer der besten Keeper der Welt. Er gibt uns viel und ist enorm wichtig für uns“, schwärmte Teamkollege Ivan Rakitić. Selbst Bilbao-Coach Gaizka Garitano musste zugeben: „Ter Stegen war sensationell.“ Der Gelobte selbst gab sich bescheiden: „Die beiden Paraden sind wichtig für mein Selbstvertrauen“, sagte er. „Aber die Mannschaft hat bis zum Ende alles versucht, nicht nur ich.“

Jovic vor Wechsel zu Barca?

Steht Bundesliga-Shootingstar Luka Jovic (21) vor einem spektakulären Wechsel? Der Frankfurter Torjäger soll sich laut der „FAZ“ mit dem FC Barcelona über einen Vertrag einig sein. Nun müsse Barcelona mit der Eintracht nur noch über die Ablösesumme verhandeln. Ein offizielles Angebot liege den Hessen bislang allerdings noch nicht vor.

Spanische Medien hatten schon länger über ein Interesse Barcas an dem Serben, der mit 14 Treffern die Bundesliga-Torjägerliste anführt, berichtet. Im Dezember hatte Jovic allerdings auch einen Verbleib in Frankfurt in Aussicht gestellt. „Ich würde nächste Saison gern hier spielen. Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht los“, sagte er damals der „Bild“.

Jovic ist noch bis zum Sommer von Benfica Lissabon an die Eintracht verliehen. Allerdings verfügt der Pokalsieger über eine Kaufoption für den Stürmer und hat bereits angekündigt, von dieser auch Gebrauch zu machen.

Hannover mehrere Monate ohne Akpoguma

Im Abstiegskampf müssen die Niedersachsen mehrere Monate auf ihren erst im Winter von Hoffenheim ausgeliehenen Abwehrspieler Kevin Akpoguma verzichten. Der Tabellenvorletzte bestätigte, dass der 23-Jährige noch an diesem Mittwoch in Heidelberg an der Schulter operiert wird. „Ob er im Verlauf der Rückrunde noch einmal auflaufen kann, ist ungewiss“, heißt es in der Vereinsmitteilung. Akpoguma hatte sich beim 2:0-Sieg gegen Nürnberg bei einem Sturz die Schulter ausgekugelt.

Neuer hofft auf Einsatz gegen Liverpool

Der momentan wegen einer Daumenverletzung pausierende Manuel Neuer wird dem FC Bayern im Achtelfinale der Champions League beim FC Liverpool (19. Februar) aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. "Wir sind alle positiv. Ich denke, ich werde zwischen den Pfosten stehen", sagte der Torhüter ESPN. "Mir geht es gut, es ist nicht so schlecht", sagte Neuer, "wenn im Training alles passt, dann werde ich spielen."

Zusätzliche Motivation gebe die Kulisse an der Anfield Road. "Es ist für mich das erste Spiel in Anfield. Wir haben viel über die Atmosphäre im Stadion gehört", betonte Neuer und schwärmte über die Heimstätte der Reds: "Alle, die Fußball schauen, wissen, dass es speziell ist." In sportlicher Hinsicht warten auf die Bayern "zwei Endspiele. Hoffentlich wird es eine großartige Nacht für uns", äußerte Neuer.

München will Champions-League-Finale 2021

Folgt die Wiederholung des "Finale dahoam"? Kurz vor der Abgabefrist für die Austragung des Champions-League-Endspiels im Jahr 2021 befasst sich der Münchner Stadtrat mit einer Bewerbung. Das Thema wird am Mittwoch in der Vollversammlung behandelt. Die Stadt rechnet bei einem Zuschlag mit Kosten in Höhe von gut 8,5 Millionen Euro. Die Unterlagen müssen bis zum Freitag bei der Uefa eingereicht werden. Die Entscheidung über den Austragungsort 2021 fällt das Exekutivkomitee der Uefa am 29. Mai in Baku. Das Endspiel dieser Saison wird am 1. Juni im Stadion Wanda Metropolitano von Atlético Madrid stattfinden.

Nürnberger Aufsichtsrat diskutiert über Trainer

Muss Nürnberg-Trainer Michael Köllner als schwächstes Glied im Abstiegskampf gehen? Der Aufsichtsrat des Tabellenletzten traf sich nach dem 0:2 im Kellerduell bei Hannover am Sonntag zu einer Dringlichkeitssitzung. Laut „Kicker“ vertagte sich das Gremium jedoch ohne Ergebnis. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

„Wir befinden uns in einem laufenden Prozess. Die Drähte laufen heiß, aber ich werde jetzt keine Wasserstandsmeldungen abgeben“, sagte Aufsichtsratschef Thomas Grethlein der „Bild“. Das Kontrollgremium kann allerdings nur eine Empfehlung aussprechen, eine Entlassung von Köllner muss der Vorstand vornehmen.

Und Sportvorstand Andreas Bornemann hatte dem angeschlagenen 49 Jahre alten Coach nach dem Spiel in Hannover, dem 15. (!) in der Liga ohne Sieg des Aufsteigers, noch vehement den Rücken gestärkt. „Ich sehe keinen Ansatzpunkt, darüber zu diskutieren“, sagte Bornemann bei Sky. „Mit elf gegen elf hätten wir gute Chancen gehabt, die Mannschaft ist intakt, deshalb stellt sich die Frage für mich nicht.“ Inzwischen soll aber auch Bornemann im Umfeld äußerst umstritten sein.

Bürki: „Uns sind keine Grenzen gesetzt“

Borussia Dortmund muss sich laut Torhüter Roman Bürki in Europa vor niemandem verstecken. „Mit unserer Qualität auf dem Platz sind uns keine Grenzen gesetzt“, sagte der Schweizer vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Tottenham Hotspur am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) dem „Kicker“.

Vor dem englischen Gegner hat Bürki bei allem Selbstbewusstsein viel Respekt. „Die Spurs sind nicht umsonst nur ein paar Punkte von der Tabellenspitze entfernt“, sagte der Keeper, „Tottenham ist eine sehr hohe Hürde, die wir überwinden müssen.“

An sein bisher letztes Champions-League-Spiel bei Tottenham im September 2017 denkt Bürki nicht gerne zurück. Der BVB verlor 1:3 und scheiterte später in der Gruppenphase, Bürki sah bei zwei Gegentoren schlecht aus. „Mit dem Gegner verbinde ich nicht viel Positives“, sagte der 28-Jährige: „Das Spiel in London verlief für die Mannschaft und mich sehr unglücklich. Wenn du als Verlierer vom Platz gehst und solche Tore gekriegt hast, ist das schon ärgerlich.“

Mertesacker: „England steht über uns“

Vor den drei Duellen im Achtelfinale der Champions League zwischen der Bundesliga und der Premier League hat für Ex-Weltmeister Per Mertesacker der englische Fußball die Nase vorn. „England steht über uns, vom Finanziellen, der Attraktivität“, sagte der 34-Jährige dem „Kicker“. Mertesacker hatte im Sommer 2018 seine Karriere beim FC Arsenal beendet und leitet inzwischen die Fußballakademie der Gunners.

Auch in Sachen Spannung habe die Premier League mehr zu bieten als die Bundesliga. „Sechs Vereine bewerben sich hier um die vier Top-Plätze“, sagte Mertesacker. Es werde extrem viel investiert, „die professionellen Möglichkeiten hier sind klasse.“

Im Achtelfinale der Königsklasse gebe es „für Bayern und Dortmund berechtigte Hoffnungen“, sagte Mertesacker. Der deutsche Rekordmeister bekommt es mit Spitzenreiter FC Liverpool (19. Februar) um Teammanager Jürgen Klopp zu tun, Bundesliga-Tabellenführer BVB ist am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) im Hinspiel bei Tottenham Hotspur zu Gast. „Wahrscheinlich wird es eine 50:50-Sache“, sagte Mertesacker.

Der englische Meister Manchester City mit den deutschen Nationalspielern Leroy Sane und Ilkay Gündogan sei für Mertesacker gegen Schalke 04 (20. Februar) „in jedem Fall haushoher Favorit“. Es „kommt richtig was zu auf die deutschen Vereine“, sagte Mertesacker, „was sie aus dem Ligaalltag nicht kennen.“

Alaba lobt Salihamidzic

Bayern-Profi David Alaba hat sich positiv über die Arbeit von Sportdirektor Hasan Salihamidzic geäußert. „Er macht einen sehr guten Job und hat sich sehr gut eingefunden“, sagte der österreichische Nationalspieler dem Internetportal „Spox“. In seiner ersten Saison habe Salihamidzic „noch mehr andere Dinge zu tun gehabt. Jetzt ist das für ihn alles zur Routine geworden und er bekommt mehr Aufgaben“, sagte Alaba und lobte auch die Kommunikation mit den Spielern. „Der Austausch ist sehr regelmäßig. Er weiß, wann er eingreifen muss. Wenn er etwas zu sagen hat, geht er auf die Spieler zu und sucht das Gespräch.“

10:0 – Benfica schafft Historisches

Benfica Lissabon hat den höchsten Sieg in Portugal seit 60 Jahren gefeiert. Der Vizemeister deklassierte CD Nacional Funchal am 21. Spieltag mit 10:0 (3:0) und stellte damit den Vereinsrekord ein. 1965 hatte Benfica im Pokal der Landesmeister gegen Stade Düdelingen aus Luxemburg 10:0 gewonnen, ein Jahr zuvor hatte man Seixal in der Liga mit dem gleichen Ergebnis abgefertigt.

In der höchsten portugiesischen Spielklasse war das 10:0 der zweithöchste Sieg der Geschichte. 1959 hatte Academica Coimbra beim 11:0 gegen Caldas SC noch ein Tor mehr erzielt. Für Lissabons Trainer Bruno Lage war es in der Liga der siebte Sieg im siebten Spiel.

Der Tabellenzweite sendete mit dem Kantersieg zudem ein Ausrufezeichen in Richtung des Tabellenführers FC Porto. Nach 21 Saisonspielen führt Porto (51) mit einem Punkt vor Benfica (50), Sporting Braga (49) liegt als Dritter in Lauerstellung.

Südkorea-Verband neuer Bayern-Partner

Bayern München hat im Zuge seiner Internationalisierungsstrategie eine Partnerschaft mit dem südkoreanischen Fußballverband KFA vereinbart. Der deutsche Rekordmeister schloss bereits im Mai 2018 eine Kooperation mit dem japanischen Fußballverband JFA ab.

„Südkoreas Fußball verfügt über große Talente im Jugendbereich und zeichnet sich durch eine sehr gute Nachwuchsarbeit aus. Dies sehen wir nicht zuletzt an Woo-Yeong Jeong, der vor einem Jahr aus Südkorea zu uns gewechselt ist und sich prächtig entwickelt. Daher sind wir stolz darauf, den positiven Weg der KFA in der Zukunft zu unterstützen und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.