Handball-WM im Newsblog

Aus der Finaltraum! Deutschland scheitert an Norwegen

| Lesedauer: 16 Minuten

Grindel sieht Handballer als Vorbild. Dänemark entthront Frankreich. DHB-Team verlässt Hamburg früher als geplant.

Hamburg. Heute schaut die Handball-Welt nach Hamburg: Am Nachmittag spielten Dänemark und Frankreich in der Barclaycard-Arena um das erste Ticket fürs Finale der Weltmeisterschaft, von 20.30 Uhr an gilt es dann für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) im Duell mit Norwegen (ARD).

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Aus der WM-Traum! Deutschland scheitert an Norwegen

Die deutschen Handballer haben den Einzug ins WM-Finale verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop unterlag Vize-Weltmeister Norwegen im Halbfinale in Hamburg 25:31 (12:14) und kämpft am Sonntag (14.30 Uhr/ZDF) in Herning im Spiel um Platz drei gegen Rekordweltmeister Frankreich um die erste WM-Medaille seit dem Goldcoup beim Wintermärchen 2007.

Norwegen trifft an gleicher Stelle im Endspiel (17.30 Uhr/Eurosport) auf Olympiasieger und Co-Gastgeber Dänemark. Bester deutscher Werfer bei der ersten Turnierniederlage war Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben Toren.

Tschentscher, Günther und Steinmeier feuern mit an

Es ist zwar erst Januar, aber das Halbfinale der Männerhandball-WM mit Deutschland als Teilnehmer könnte das Sport-Highlight des Jahres in Hamburg bleiben. Klar, dass es sich Bürgermeister Peter Tschentscher nicht entgehen ließ und zusammen mit Bundespräsident und SPD-Parteifreund Frank-Walter Steinmeier sowie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auf der Tribüne zum hohen Lautstärkepegel beitrug.

Grindel sieht Handballer als Vorbild

DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht in der deutschen Handballauswahl ein Vorbild für die Fußballnationalmannschaft. "Ich stelle sehr stark fest, dass es die Zuschauer gut finden, dass nicht bei jeder Gelegenheit sofort protestiert wird, dass Fair Play auf dem Feld gelebt wird, dass man einen Teamgeist verspürt, ein unbedingtes Gewinnenwollen. Dass die Mannschaft einfach sympathisch rüberkommt", sagte er der Internet-Plattform Sportbuzzer am Freitag bei einem Besuch des Volkswagen-Werks in Wolfsburg. "All das streben wir mit unserer Nationalmannschaft 2019 auch an."

Dänemark entthront Frankreich

Hansen-Show in Hamburg: Dänemarks Handballer haben Titelverteidiger Frankreich nach einer Galavorstellung ihres Superstars Mikkel Hansen entthront und greifen nach ihrem ersten WM-Gold. Der Olympiasieger ließ dem Rekordweltmeister im Halbfinale beim 38:30 (21:15) keine Chance und kämpft nach den bitteren Finalniederlagen 1967, 2011 und 2013 am Sonntag (17.30 Uhr) im Endspiel im heimischen Herning gegen Deutschland oder Norwegen um den ersten WM-Titel.

Bester Werfer des zweimaligen Europameisters beim neunten Sieg im neunten Spiel war der furios aufspielende Hansen mit zwölf Toren. Der Teamkollege des deutschen Kapitäns Uwe Gensheimer bei Paris Saint-Germain brillierte beim höchsten WM-Halbfinalsieg einer Mannschaft seit 22 Jahren zudem mit zahlreichen Anspielen und war von der französischen Abwehr überhaupt nicht zu kontrollieren. Frankreich verpasste durch die Niederlage den Titel-Hattrick und das insgesamt siebte WM-Gold. Am Sonntag (14.30 Uhr) geht es im Spiel um Platz drei in Herning um Bronze.

Merkel motiviert Handballer mit Videogruß

Wenige Stunden vor dem WM-Halbfinale gegen Norwegen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Handballern eine aufmunternde Videobotschaft geschickt. „Ich darf Ihnen sagen, nicht nur ich, sondern Millionen Menschen in Deutschland werden wie ein Mann und eine Frau hinter Ihnen stehen. Sie haben uns während all der Spiele verzückt mit Ihren schnellen Spielzügen, aber vor allen Dingen auch mit Ihrer Kraft und Ihrem Zusammenhalt, und das hat Sie weit gebracht“, sagte Merkel am Freitag vor der Partie in Hamburg.

Sie glaube fest daran, dass der Einzug ins Endspiel gelinge, wenn die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop die in den bisherigen Spielen gezeigten Eigenschaften erneut abrufe. „Das wünsche ich Ihnen natürlich von Herzen und deshalb alles, alles Gute für heute Abend“, sagte die Bundeskanzlerin. „Wir sind dabei!“

Bereits am Donnerstagabend hatte Merkel der DHB-Auswahl in einem Telefonat mit Bundestrainer Prokop viel Glück für das Halbfinale gewünscht. „Den Anruf und die guten Wünsche der Bundeskanzlerin empfinden wir als Kompliment für unsere gesamte Leistung in diesem Turnier und die Begeisterung, die wir den Menschen vermitteln“, sagte Prokop.

Handballer verlassen Hamburg früher als geplant

Die deutschen Handballer werden bereits direkt nach dem Spiel gegen Norwegen von Hamburg nach Dänemark aufbrechen. Der Bus nach Herning, wo am Sonntag das Finale und das Spiel um den dritten Platz stattfinden, soll noch vor Mitternacht an der Barclaycard-Arena starten, wie der DHB am Freitagmorgen mitteilte.

Ursprünglich hatte die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop Hamburg erst am Sonnabend verlassen wollen. Damit entfällt auch ein für Sonnabendmorgen angekündigter Medientermin.

"Wir schauen immer sehr genau auf unsere Mannschaft. Aus logistischen Gründen und mit Blick auf eine verlängerte Regenerationsphase haben wir uns kurzfristig entschieden, die Weiterfahrt nach Herning vorzuziehen", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

Kehrmann schüttelt wegen Wiencek den Kopf

Der frühere Handball-Weltmeister Florian Kehrmann hält Abwehrspieler Patrick Wiencek bei der WM für den bisher wichtigsten Spieler der deutschen Mannschaft. „Der ist der wichtigste Mann. Zur Zeit der beste Abwehrspieler des Turniers. Mit Abstand“, sagte der Trainer des Bundesligisten TBV Lemgo im Interview der „Süddeutschen Zeitung“.

Der 41-Jährige hat daher auch wenig Verständnis dafür, dass Wiencek nach bisher keiner WM-Partie als bester Spieler ausgezeichnet worden ist: „Wiencek hat noch mal dieses emotionale Plus. Alle gucken auf ihn. Aber warum stellt man dann nicht den wichtigsten Abwehrspieler heraus?“

Ähnlich lobend über Wiencek hatte sich bereits Ex-Bundestrainer Heiner Brand in einer "Express"-Kolumne geäußert. "Die Leistung des Innenblocks um Henrik Pekeler und Patrick Wiencek war während des Turniers wirklich krass. Die Abwehr ist die Grundlage für einen Titelgewinn", schrieb Brand, der mit Kehrmann 2007 Weltmeister im eigenen Land Weltmeister geworden war.

Zu einem Vergleich mit der heutigen Mannschaft sagte der frühere Rechtsaußen Kehrmann: "Natürlich gibt es Parallelen: Die Hauptrunde war wie damals in Köln, die aktuelle Mannschaft kommt auch über die Emotionen und ihre Teamleistung, weniger über die Einzelspieler.“ Aber: "Damals, vor zwölf Jahren, haben wir unsere Geschichte geschrieben. Die Jungs sind in der Lage, ihre eigene Geschichte zu schreiben.“

Videogruß von Löw: "Ihr könnt es schaffen!"

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat eine Videobotschaft an die deutschen Handballer gerichtet. "Hallo Jungs von der Handball-Nationalmannschaft“, beginnt Löw in dem am Freitagmorgen vom DFB via Twitter veröffentlichten 45 Sekunden langen Clip. "Ich habe jetzt fast alle Spiele von euch gesehen und ich möchte euch für eure Leistungen auch ein ganz, ganz großes Kompliment aussprechen“, sagt der 58-Jährige. "Euer Einsatz, eure Leidenschaft und eure Spielfreude, die kommen nicht nur in der Halle gut an, sondern natürlich auch zuhause an den Bildschirmen. Man spürt förmlich, dass ihr ein richtig gutes Team seid."

Auch für die Partie gegen die Norweger sicherte Löw der Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop seine Unterstützung zu. „Wir drücken euch jetzt im Halbfinale gegen Norwegen alle Daumen. Und natürlich dann auch fürs Finale in Dänemark“, blickte Löw bereits auf das mögliche Endspiel am Sonntag im dänischen Herning voraus.

"Es gibt nichts Schöneres, als einen Titel zu gewinnen, Weltmeister zu werden. Ich glaube, ganz Deutschland steht hinter euch und wir sind sicher: Ihr könnt es schaffen!"

Tobias Reichmann hat sich wieder gefangen

Tobias Reichmann hat seinen Kollegen vor dem Halbfinal-Showdown gegen Norwegen in einem öffentlichen Brief große Anerkennung gezollt. Der 30-Jährige hatte es nicht in den 16-Mann-Kader von Bundestrainer Christian Prokop geschafft und hatte als möglicher Nachrücker zu Beginn des Turniers mit einem Trip nach Florida und spitzen Kommentaren bei Instagram ("Tschausen, ihr Banausen") für Wirbel gesorgt.

"Hallo, ihr Banausen, Glückwunsch und großen Respekt!!", schrieb Reichmann nun in seinem Brief, der vor dem Halbfinal-Duell mit Norwegen am Freitagabend (20.30 Uhr/ARD) in der "Bild"-Zeitung erschien: "Ihr habt ganz Deutschland verzaubert und verdient die höchste Anerkennung für eure Leistung."

Das Team habe eine unglaubliche Handball-Euphorie ausgelöst, schrieb Reichmann weiter: "Hamburg wird euch nun bis ins Finale tragen. Jetzt ist alles möglich, Männerz! Ihr habt bewiesen, dass ihr mit Weltmeister Frankreich auf Augenhöhe steht und auch Europameister Spanien weghauen könnt. Euch kann keiner mehr aufhalten!"

Nun gelte es für das Team, locker zu bleiben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. "Ihr seid gefürchtet", schrieb Reichmann: "Kämpft weiter so stark, glaubt an euch und dann belohnt ihr euch selbst mit dem Finale! Ich bin sehr stolz auf euch. Euer Tobias!"

Hens setzt auf Hamburger Fans

Pascal Hens setzt auch im Halbfinale auf die Unterstützung der heimischen Anhänger. "Ein wichtiger Faktor wie auch damals 2007 bei unserem Titelgewinn sind die Fans. Die Stimmung in der Köln-Arena mit ihren 19.500 Zuschauern ist eigentlich nicht zu toppen. Aber jeder, der schon einmal das Pokal-Final-Four in unserer Halle am Volkspark erlebt hat, weiß, was auch in Hamburg abgehen kann“, schrieb der 38-Jährige in einem Beitrag für das Abendblatt.

Der 199-malige DHB-Auswahlakteur und langjährige Leistungsträger des HSV Hamburg betonte, dass er schon vor Turnierbeginn auf Deutschland als Weltmeister getippt habe. „Und nach dem bisherigen Turnierverlauf sehe ich auch keinen Grund, meine Meinung zu ändern“, sagte der einstige Rückraumspieler.

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Schwenker: Deutschland keine Handballnation

Ligaboss Uwe Schwenker tippt auf ein Finale zwischen Deutschland und Frankreich. "Die deutsche Mannschaft hat sich bislang hervorragend präsentiert. Ein Sieg gegen Norwegen wird zwar schwer, aber ich gehe davon aus, dass sie das packt", sagte Schwenker, Präsident der Handball-Bundesliga (HBL).

"Insgesamt ist diese WM eine Super-Geschichte, ein bisschen wie ein Traum. Damit war nicht unbedingt zu rechnen", sagte Schwenker und sprach von einem "tollen Auftritt" der deutschen Mannschaft. Deutschland sei keine Handballnation, die über allen anderen steht, "aber der Heimvorteil macht eine Menge aus".

Hamburg-Senator Grote frohlockt

Auch im Norden fiebern die Politiker mit den deutschen Handballern mit. "Ich würde sagen, die Jungs haben einen Lauf“, sagte Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) vor dem Spiel gegen Norwegen. "Mit unserer Weltklasseabwehr und dem immer stärker werdenden Angriff ist alles möglich“, hatte sich zuvor schon Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) optimistisch gegeben.

Grote und Ex-Handballer Günther werden ebenso wie Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unter den 13.000 Zuschauern in der Barclaycard Arena sein und das Spiel um den Einzug in das Finale am Sonntag im dänischen Herning verfolgen.

"Es ist großartig, dass wir so einen spektakulären Tag erleben, dass wir auf der Höhe der Euphoriewelle jetzt hier in Hamburg beide Halbfinals austragen können, insbesondere das Spiel der deutschen Mannschaft“, sagte Grote. Es sei "der höchstklassige Teil der WM, der überhaupt auf deutschem Boden stattfindet. An diesem Tag schaut die Handball-Welt auf Hamburg. Mehr geht nicht, besser geht's nicht.“

In der Barclaycard Arena sei eine "sensationelle Stimmung garantiert", sagte Grote: "Ich bin überzeugt: Die Hamburger Fans werden die Halle zum Kochen bringen und unsere Jungs nach vorne peitschen!"

Habeck: Politik kann von Handball lernen

Günthers ehemaliger Regierungspartner Robert Habeck ist ebenfalls eingefleischter Handball-Fan und Anhänger des deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt. "Dass ich als Flensburger den deutschen Handballern die Daumen drücke, ist doch klar“, sagte der Co-Bundesvorsitzende der Grünen.

Auch glaubt Habeck, dass Politik vom Handball lernen kann. "Auch wenn es mal hart zugeht, im Team für die Sache, mit Fairplay gegenüber dem Gegner und handfester Leidenschaft für ein gutes Ergebnis kämpfen.“

WM-Botschafter Fritz dankt Brasilien

Der ehemalige Handball-Nationaltorwart Henning Fritz glaubt an den Einzug der DHB-Auswahl ins WM-Finale. "Die Euphorie im Land ist groß, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir dank Brasilien in der Hauptrunde eine so gute Ausgangsposition hatten. Trotzdem geht Deutschland als Favorit ins Spiel“, schrieb der frühere Schlussmann des THW Kiel in seiner Kolumne beim Nachrichtenportal t-online.de. "Wir sind Gruppensieger und spielen vor heimischer Kulisse. Das Publikum in Hamburg ist auf unserer Seite“, führte der 44-Jährige weiter aus.

Als möglichen Finalgegner wünscht sich der WM-Botschafter für die Hamburger Halbfinalspiele den Co-Gastgeber. "Sollte das deutsche Team tatsächlich ins Finale kommen, würde ich mir als Gegner Dänemark wünschen. Wenn am Ende beide Ausrichter im Finale stehen, wäre das ein tolles Endspiel mit großartiger Stimmung.“

Jicha sympathisiert mit Deutschland

Der ehemalige Welthandballer und künftige THW-Kiel-Trainer Filip Jicha sieht gute Chancen für Deutschland in den entscheidenden WM-Partien. "Ich mag aber keine Prognose wagen“, sagte der Tscheche.

Um den Einzug in das Endspiel kämpfen nicht nur auf deutscher, sondern auch auf dänischer und norwegischer Seite auch Spieler des deutschen Rekordmeisters Kiel. "Ich hoffe natürlich, dass einige Weltmeister zurück zu uns in den Trainingsbetrieb kehren werden“, sagte Jicha. Deutschland habe mit der Euphorie-Welle zu Hause gute Chancen. "Norwegen wird für sie aber der bislang stärkste Gegner bei dieser Weltmeisterschaft werden.“

Gute Chancen sieht der Tscheche auch für die Dänen. Sie zeigten teilweise sehr schönen Handball. "Ich bin aber lange in Deutschland dabei und deshalb sympathisiere ich mit dem deutschen Handball“, sagte der aktuelle Co-Trainer des THW Kiel. Die WM finde mit Deutschland und Dänemark als Austragungsorte in zwei „handballverrückten Ländern“ statt. „In meinen Augen ist das eine Werbung für unsere Sportart.“

Fußballer Weigl: An Disziplin orientieren

Der Dortmunder Fußballprofi Julian Weigl ist begeistert vom Auftreten der deutschen Handball-Nationalmannschaft. "Die Handball-WM interessiert mich schon sehr. Ich bin sonst nicht so im Handball drin, aber unsere Jungs machen es bei diesem Turnier fantastisch und es macht großen Spaß, ihnen zuzuschauen“, sagte der fünfmalige Nationalspieler dem Sportbuzzer. „Der Handball-Hype ist da.“

Die Sportart sei „auf jeden Fall härter als Fußball und ich habe auch überhaupt kein Problem damit, das so zu sagen“, betonte Weigl. Auf die Frage, ob man sich als Fußballer Dinge bei den Handballern abschauen könne, antwortete der 23-Jährige: „Schwierig. Denn alles, was sie sehr gut machen, machen sie mit der Hand.“

Es gebe jedoch auch Dinge, „die man sich als Fußballer ruhig mal anschauen kann – beispielsweise das geschlossene Verteidigen. Die Verteidigung der deutschen Handballer steht extrem eng, das braucht man im Fußball auch“, sagte Weigl. Zudem könnten sich seine Kollegen im Fußball "auch an der Disziplin und dem Teamspirit orientieren. Der Teamgeist beeindruckt mich“, sagte Weigl.

( HA/sid/dpa )

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