Fußball-Ticker

Per Mertesacker kündigt Comeback in unterer Liga an

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Per Mertesacker plant Comeback

Ex-Weltmeister Per Mertesacker hat ein Comeback in der Alt-Herren-Mannschaft seines Heimatclubs TSV Pattensen angekündigt. "Ich habe immer gesagt, dass ich da aufhören möchte, wo alles angefangen hat – und das ist der TSV Pattensen“, sagte Mertesacker dem Onlineportal „LeineBlitz“. Wann der frühere Profi von Hannover 96, Werder Bremen und des FC Arsenal erstmals für den niedersächsischen Club auflaufen wird, ließ er noch offen.

„Ich lebe in London und habe ja gerade erst meinen Posten als Akademie-Leiter bei Arsenal begonnen. Deshalb kann ich noch nicht genau sagen, wann ich das erste Mal dabei sein werde“, sagte der 34-Jährige und betonte: „Sicher ist nur, dass ich hauptsächlich für die Ü32-Mannschaft auflaufen werde.“ Auch sein früherer Team-Kollege Torsten Frings soll demnächst in der Ü32 des niedersächsischen Amateurclubs Bremervörder SC spielen.

Mertesacker beendete im Sommer 2018 seine Profi-Karriere beim FC Arsenal. Ursprünglich wollte er im Oktober 2018 sein Abschiedsspiel auf dem Platz des TSV Pattensen bestreiten, entschied sich nach dem großen Zuschauer-Interesse aber für eine Austragung im Stadion des Bundesligisten Hannover 96.

Mo Salah löscht alle Social-Media-Accounts

Der ägyptische Star Mohamed Salah hat sich scheinbar aus der Welt der sozialen Medien zurückgezogen. Der Stürmer des Premier-League-Tabellenführers FC Liverpool und Musterschützling von Teammanager Jürgen Klopp löschte am Mittwoch offenbar seine Accounts auf Facebook, Instagram sowie Twitter und überraschte damit mehrere Millionen Follower und Fans.

Am Dienstag hatte er noch einen geheimnisvollen Tweet gepostet: "2019 Vorsatz: Zeit, um Kontakt aufzunehmen, aber wirklich." Es war zunächst nicht klar, ob die Accounts bewusst gelöscht worden waren.

Salah führt derzeit die Torschützenliste der Premier League mit 16 Treffern an, am Anfang des Jahres war er zum zweiten Mal in Folge zu Afrikas Spieler des Jahres ausgezeichnet worden.

RB Leipzig hat drei Talente auf dem Zettel

Drei internationale Nachwuchstalente sollen auf der Wunschliste von RB Leipzig stehen. Wie die "Bild" am Mittwoch schrieb, soll es sich um den 18 Jahre alten Waliser Rabbi Matondo von Manchester City, den 17-jährigen Mohammed Daramy aus Sierra Leone vom FC Kopenhagen und den 19 Jahre alten Österreicher Hannes Wolf vom FC Red Bull Salzburg handeln. Der Verein wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

Die Leipziger möchten auf dem Transfermarkt bis Ende des Monats eigentlich nur tätig werden, wenn die Rückkehr des lange verletzten Emil Forsberg nicht wie erhofft verläuft. Der 27 Jahre alte Schwede bestritt seit vier Monaten kein Pflichtspiel, kehrte aber in der Vorbereitung auf die Rückrunde ins Mannschaftstraining zurück. Mittelfeldspieler Forsberg litt unter Schmerzen, die vom Adduktorenbereich ausgingen.

Die Leipziger müssen an diesem Sonntag bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf antreten. Nach dem 0:1 im Heimspielauftakt der Rückrunde gegen Tabellenführer Borussia Dortmund will Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick einen Fehlstart ins neue Jahr unbedingt vermeiden. Auswärts gewann Rangnick mit seinem Team von acht Meisterschaftsspielen allerdings bisher nur zwei Partien. RB belegt vor dem 19. Spieltag den vierten Tabellenplatz, der auch das Ziel am Ende der Saison ist, um den Einzug in die Champions League zu schaffen.

Barça holt wohl de Jong für 90 Millionen Euro

Der niederländische Jungstar Frenkie de Jong wechselt nach übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien und den Niederlanden für 90 Millionen Euro Ablöse von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona. Angeblich ist eine vierköpfige Barca-Delegation auf dem Weg nach Amsterdam, um den Wechsel endgültig über die Bühne zu bringen.

Barça führt die Verhandlungen mit Ajax-Sportdirektor Marc Overmars, langjähriger Profi des spanischen Renommierteams, bei dem unter anderem Superstar Lionel Messi, Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen sowie seit Montag Kevin-Prince Boateng unter Vertrag stehen.

Die Katalanen haben offenbar Paris St. Germain ausgestochen. Das Team von Cheftrainer Thomas Tuchel galt bislang mit einer Ablöse-Offerte von 75 Millionen Euro als Favorit auf die Verpflichtung des Offensivspielers. Auch beim deutschen Rekordmeister Bayern München war de Jong als Neuzugang gehandelt worden.

Sollte der Transfer perfekt gemacht werden, wäre der 21-Jährige der teuerste niederländische Kicker überhaupt. Den bisherigen Ablöserekord hält Abwehrspieler Virgil van Dijk, der für 84,4 Millionen Euro vom FC Southampton zum FC Liverpool gewechselt war.

David Beckham investiert in Fünftligisten

Der frühere englische Fußball-Star David Beckham hat sich seinen früheren Weggefährten von Manchester United angeschlossen und in den Fünftligisten Salford City investiert. Der 43-Jährige erwarb zehn Prozent der Anteile des Clubs aus dem Großraum Manchester, an dem zu gleichen Teilen auch die einstigen United-Profis Gary und Phil Neville, Ryan Giggs, Paul Scholes und Nicky Butt Anteile halten.

"Es ist ein spezieller Club mit speziellen Leuten. Meine frühen Jahre in Manchester habe ich in Salford verbracht", sagte Beckham.

Der legendären "Class of 92" gehören nun 60 Prozent von Salford City, die restlichen 40 Prozent verbleiben in Besitz des Geschäftsmanns Peter Lim aus Singapur. Beckham ist bereits Miteigentümer des US-Klubs Inter Miami CF, der ab 2020 in der MLS spielen wird.

Nächster Kreuzbandriss bei Augsburgs Framberger

Der FC Augsburg muss im Abstiegskampf auf Rechtsverteidiger Raphael Framberger verzichten. Der 23-Jährige erlitt beim 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf erneut einen Kreuzbandriss im linken Knie und fällt für den Rest der Saison aus. Dies teilten die Augsburger am Mittwoch mit. Framberger hatte sich die gleiche Verletzung bereits im Januar vor drei Jahren zugezogen. Wann er operiert wird, stand zunächst nicht fest.

Ronaldo gilt offenbar nicht als vorbestraft

Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) gilt offensichtlich trotz der Verurteilung in Madrid wegen Steuerhinterziehung nicht als vorbestraft. Das berichtete El Mundo Deportivo und bezog sich auf Ronaldos Staranwalt Jose Antonio Choclan.

Dieser soll eine zusätzliche Geldstrafe von 360.000 Euro ausgehandelt haben, wodurch eine Vorstrafe für den 33 Jahre alten Ex-Torjäger von Real Madrid verhindert wurde. Die ausgesprochene Haftstrafe von 23 Monaten und 30 Tagen wurde in die Geldbuße umgewandelt.

Zusätzlich muss CR7 wegen seines Steuervergehens Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro zahlen. Im Rahmen seines Deals mit der Justiz hatte Ronaldo 2018 schon einer Zahlung von 18,8 Millionen Euro an die spanischen Behörden zugestimmt.

Während seines langjährigen Real-Engagements hatte Ronaldo von 2011 bis 2014 Millioneneinnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen in den britischen Jungferninseln und Irland am spanischen Fiskus vorbeigeschleust.

Noch ein Neuer für Schalke?

Christian Heidel war in geheimer Mission unterwegs, Axel Schuster ließ sich auch nichts entlocken. "Wir sagen dann etwas, wenn es etwas zu verkünden gibt", sagte Schalkes Sportdirektor zu möglichen Transfers bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend bei Hertha BSC (20.30 Uhr/Eurosport-Player). "Der Transfermarkt kommt in diesem Januar sehr langsam ins Rollen, das spüren auch wir. Wir wägen natürlich verschiedene Optionen ab", gab Schuster immerhin zu.

Zuvor hatte sich Manager Heidel, der am Mittwoch ebenfalls auf dem Podium angekündigt war, wegen eines wichtigen Termins entschuldigen lassen. Schalkes Mediendirektor Thomas Spiegel versicherte vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen um Heidel aber, dass dieser am Freitagabend in Berlin wie gewohnt auf der Bank sitzen werde.

Tedesco vermied es, Forderungen zu stellen, wies aber noch einmal auf den Problembereich Abwehr hin: "Wir wissen schon, was wir zu tun haben", sagte der Coach und äußerte weiter: "Bevor es schnelle Transfers gibt, müssen es gute Transfers sein. Ich konzentriere mich aber auf meine Spieler."

Dazu gehört auch Jewgeni Konopljanka. Der ukrainische Nationalspieler steht nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung, teilte Tedesco mit. Nach wie vor fehlen die Langzeitverletzten Breel Embolo (Mittelfußbruch), Guido Burgstaller (Leistenprobleme), Nabil Bentaleb (Oberschenkelprobleme) und Amine Harit (Muskelfaserriss).

Higuain vor Wechsel zum FC Chelsea

Gonzalo Higuain steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Chelsea. Der 31-Jährige war erst im Sommer von Juventus Turin an den AC Mailand ausgeliehen worden. Nun erfolgt ein weiteres Ausleihgeschäft in Richtung London.

Der Argentinier unterzog sich am Mittwoch in London den medizinischen Untersuchungen, berichteten italienische und britische Medien übereinstimmend. Ob der Torjäger im Sommer 2019 zu seinem Stammverein Juve zurückkehrt oder in London bleibt, ist noch nicht klar. Milan besitzt eine Kaufoption in Höhe von rund 36 Millionen für den Spieler.

Higuaín war schon lange ein Wunschspieler von Chelsea-Teammanager Maurizio Sarri, der ihn bereits bei SSC Neapel trainiert hatte. Als Ersatz für den Argentinier verpflichtete Milan den 23 Jahre alten Stürmer Krysztof Piatek.

Der polnische Nationalspieler, der bisher beim FC Genua unter Vertrag stand, hat sich am Mittwoch in Mailand den Medizin-Checks unterzogen. 35 Millionen Euro wollen die Lombarden für den Stürmer, der in dieser Saison beim FC Genua 13 Tore geschossen hat, zahlen.

50+1-Regel: Kartellamt fragt bei Clubs nach

Das Bundeskartellamt fragt im Zuge der Prüfung der 50+1-Regel die Sichtweise aller 36 Profivereine der DFL ab. "Die Gespräche sollen möglichst zeitnah erfolgen", sagte ein Behördensprecher der Sport Bild.

Mit einer baldigen Entscheidung scheint aber nicht zu rechnen zu sein. Der Leiter der Abteilung "Prozessführung und Recht", Jörg Nothdurft, rechnet mit einem "schwierigen Abwägungsprozess".

Das Kartellamt war von der DFL selbst eingeschaltet worden, um die Rechtmäßigkeit der Regel zu prüfen. 50+1 besagt im Grundsatz, dass Investoren in Deutschland nur die Mehrheit an einem Verein halten dürfen, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre ununterbrochen und erheblich gefördert haben. In den anderen europäischen Top-Ligen gilt diese Regel nicht.

Den Antrag von Hannover 96 und Clubpräsident Martin Kind auf eine Ausnahmegenehmigung hatte die DFL im vergangenen Jahr abgelehnt, weshalb der Fall nun beim ständigen Schiedsgericht der Profiligen liegt. Das Gremium will vor einer Entscheidung aber ein Sachverständigen-Gutachten abwartet.

Fall Sala: Lineker kritisiert Ronaldo

Superstar Cristiano Ronaldo (33) steht in der Kritik wegen eines Selfie-Fotos, das ihn lächelnd in seinem Privatjet zeigt. „Es ist nicht der Tag für solch einen Tweet. Wirklich nicht“, schrieb die britische Ikone Gary Lineker am Dienstagabend.

Am selben Tag war bekannt geworden, dass der argentinische Fußballer Emiliano Sala mit einer kleinen Propellermaschine über dem Ärmelkanal verschollen ist. Der 28-Jährige war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City.

Auch viele andere Twitter-Nutzer warfen Ronaldo Taktlosigkeit und ein schlechtes Timing für das Foto vor. Andere verteidigen den Star von Juventus Turin.

Der 33-Jährige war am Dienstag in Madrid wegen Steuerhinterziehung zu einer 23-monatigen Haftstrafe zur Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss er fast 19 Millionen Euro an Steuernachzahlungen und Geldstrafen leisten.

Suarez adelt Klopp und schützt Dembélé

Uruguays Star Luis Suarez (FC Barcelona) macht aus seiner Bewunderung für Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool kein Geheimnis. " Derzeit arbeiten wir für zwei verschiedene Vereine, insofern ist das aktuell kein Thema für mich. Aber klar, jeder Spieler würde gerne mal unter Jürgen Klopp trainieren", sagte der Torjäger der Katalanen, der als Jugendlicher Jürgen Klinsmann bewunderte, im 11Freunde-Interview.

Für seinen Ex-Club Liverpool, Gegner von Bayern München im Achtelfinale der Champions League, meinte Suarez, der am Donnerstag sein 32. Lebensjahr vollendet: "Wer einmal in Liverpool gespielt hat, bleibt ein Leben lang mit dem Verein verbunden. Die Mannschaft spielt grandiosen Fußball, und es interessiert mich sehr, wie sie dieses Jahr abschneiden werden."

In Schutz nahm Suarez seinen wegen Disziplinlosigkeiten immer wieder auffälligen Teamkollegen Ousmane Dembele (früher Borussia Dortmund): "Ousmane ist noch ein junger Kerl, und trotzdem hilft er uns schon jetzt auf dem Spielfeld. Deswegen gehe ich davon aus, dass er seinen Weg machen wird. Denn mit der Zeit wird man automatisch ernster und reifer. Auch er. "

Funkel will länger bei Fortuna bleiben

Friedhelm Funkel kann sich bei Fortuna Düsseldorf ein Engagement über die kommenden Saison 2019/20 vorstellen. "Solange ich gesund bin und hier Spaß habe, ist für mich bei Fortuna sehr viel denkbar", sagte der 65 Jahre alte Trainer des Aufsteigers der Sport Bild.

Der dienstälteste Bundesligatrainer hatte sich nach heftigen Turbulenzen erst vergangene Woche mit dem Rheinländern darauf verständigt, dass sich sein Vertrag im Falle des Klassenerhalts um eine weitere Spielzeit verlängert. Funkel macht der Fortuna noch einmal eine Liebeserklärung: "Schon der Anblick des Emblems weckt bei mir Emotionen. Fortuna hat aufgrund der Nähe zu meiner Heimatstadt Neuss immer eine große Rolle gespielt und hatte immer faszinierende Fans."

Als Profi habe er nie den Weg zu den Düsseldorfern gefunden. Dennoch sei die Bindung zu dem Verein schon kurz nach Beginn seines Engagements als Trainer stark gewesen: "Als ich 2016 verpflichtet worden bin, habe ich sofort großes Vertrauen gespürt." Mittlerweile sei eine Beziehung erwachsen, "wie ich sie so nah noch nie hatte".

Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hatte zum Ende des Trainingslagers in Marbella zunächst erklärt, dass der Verein den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Funkel nicht verlängern werde. Nicht zuletzt auf Intervention des Fans, aber auch des Aufsichtsrates wurde diese Entscheidung wieder revidiert.

Das Vertrauen zu Schäfer sei mittlerweile aber wieder da. "Ich glaube, dass wir nach wie vor ein gutes Verhältnis haben, das wir aber auch wieder verbessern wollen. Gelingt uns das, ist Fortuna auf einem guten Weg", so Funkel. Schäfer pflichtete dem bei: "Das unterschreibe ich so."

Rost rät Fährmann zu Schalke-Abschied

Der langjährige Bundesliga-Torwart Frank Rost (45) legt dem zum Ersatzkeeper degradierten Schalker Kapitän Ralf Fährmann einen Wechsel nahe. "Ich glaube nicht, dass es noch großartig Sinn für ihn macht, auf Schalke zu bleiben", sagte der Ex-Schalker skysport.de.

Rost weiter: "Es ist schon skurril, aber er muss hoffen, dass Alexander Nübel mal ein schlechtes Spiel macht oder ein neuer Trainer kommt. Die Profi-Laufbahn ist zu kurz, um auf der Bank zu sitzen." Für Rost besteht kein Zweifel daran, "dass Ralf einen Bundesliga-Verein findet, wo er spielen kann. Und dann hieße es im Sommer: 'Neues Spiel, neues Glück - aber in anderen Farben'."

Der spanische Sportschiedsgerichtshof TAD hat am Mittwoch den Einspruch des spanischen Fußball-Erstligisten UD Levante gegen die Wertung des Achtelfinal-Hinspiels gegen den FC Barcelona (2:1) abgelehnt. Damit steht der spanische Meister, der das Rückspiel 3:0 gewonnen hatte, sicher im Viertelfinale, in dem bereits am Abend das Hinspiel beim FC Sevilla auf dem Programm stand.

Leverkusen verleiht Torhüter Kucz

Nachwuchstorwart Tomasz Kucz wechselt von Bayer Leverkusen bis zum Saisonende auf Leihbasis zum slowakischen Erstligisten Dunajska Streda. "Tomasz soll auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln. Für seine weitere Entwicklung ist das ungemein wichtig", sagte Sportdirektor Simon Rolfes zu dem Transfer des 19 Jahre alten Keepers, der bei der Werkself hinter Lukas Hradecky, Ramazan Özcan und Thorsten Kirschbaum die Nummer vier war.

Trainer von Dunajska Streda ist Peter Hyballa, der von April 2014 bis 2016 bei Bayer als Assistenz- und Nachwuchstrainer gearbeitet hat.

Levante-Einspruch abgelehnt: Barça im Viertelfinale

Levante hatte vor dem TAD erneut Protest gegen sein Aus wegen des vermeintlich unerlaubten Einsatzes eines Barça-Akteurs im Hinspiel eingelegt. Zuvor war der Club aus Valencia mit seinem Einspruch gegen die Spielwertung vor dem Berufungsgericht des spanischen Verbandes wie schon in der ersten Instanz aus formalen Gründen gescheitert.

Beide Verbandsgerichte hatten Levantes Proteste wegen Überschreitung der Einspruchsfrist von 48 Stunden zurückgewiesen. Tatsächlich war UD erst sechs Tage nach seinem 2:1-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel durch einen Zeitungsbericht darauf aufmerksam geworden, dass Barcelonas Spieler Chumi trotz einer fünften Gelben Karte im drittklassigen Reserveteam des Cupverteidigers mitgewirkt hatte.

Zudem ist umstritten, ob Chumis Sperre über Spaniens dritte Liga hinaus auch in anderen nationalen Wettbewerben gültig ist. Barcelona behauptet in diesem Zusammenhang, sich am Inhalt eines angeblichen Verbandsmemos orientiert zu haben. Außerdem verwies der Klub des deutschen Nationaltorwarts Marc-Andre ter Stegen darauf, für Chumis Einsätze im Profi-Team über einen gesonderten und nicht von der Drittliga-Sperre berührten Spielerpass zu verfügen.