Fußball-Ticker

Die Posse um Friedhelm Funkel und Düsseldorf geht weiter

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

David Wagner und Huddersfield trennen sich

Huddersfield Town und Trainer David Wagner haben sich getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Premier League am Montagabend bekannt. Der Club betonte in einer Mitteilung, es sei eine einvernehmliche Entscheidung. „Ich hatte nicht die Absicht, David in dieser Saison zu entlassen“, wurde Clubboss Dean Hoyle zitiert. „Folglich ist David, der ein großartiger Mann ist, zu uns gekommen und hat klargemacht, dass er eine Pause von den Strapazen des Fußballmanagements braucht.“ Der 47 Jahre alte Wagner hatte die Terriers im November 2015 in der zweiten Liga übernommen und im Sommer 2017 in die Premier League geführt und feierte darauf den Klassenerhalt. In der laufenden Saison konnte Huddersfield nur zweimal gewinnen, bei fünf Unentschieden und fünfzehn Niederlagen. Als 20. der Premier League hat Huddersfield acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Will Friedhelm Funkel hinwerfen?

Die Posse um Trainer Friedhelm Funkel bei Fortuna Düsseldorf geht weiter. "Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich weitermache", sagte Funkel (65) der "Rheinischen Post".

Der Vertrag des Trainers läuft am Saisonende aus. Nachdem der Verein zwischenzeitlich Funkels Aus im Sommer bereits vermeldet hatte, will die Vereinsspitze um den Vorstandsvorsitzenden Robert Schäfer die Gespräche wieder aufnehmen. Am Dienstag sollen sich die Beteiligten erneut zusammensetzen. "Ich weiß noch nicht, was der Verein will und mir vorschlägt. Ich habe auch meine Vorstellungen."

1. FC Köln will auch Bremens Kainz

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hat das Interesse des 1. FC Köln an Offensivmann Florian Kainz bestätigt. "Der 1. FC Köln ist ein Kandidat", sagte der 43-Jährige am Montag im Gespräch mit Bremer Medien: "Wir stehen in Kontakt und führen Gespräche. Stand jetzt ist aber noch nichts fix."

Zuvor war durchgesickert, dass der Zweitligist den 26 Jahre alten Österreicher verpflichten möchte. Kainz hat bei Werders Trainer Florian Kohfeldt derzeit einen schweren Stand und kam in der Hinrunde nur auf acht Liga-Einsätze. Vor Kainz hatte Köln am Montag bereits die Verpflichtung des Schalkers Johannes Geis bekanntgegeben (siehe frühere Meldung).

BVB holt argentinisches Talent Balerdi

Borussia Dortmund investiert weiter in die Zukunft des Vereins. Der BVB verpflichtete den argentinischen U20-Nationalspieler Leonardo Balerdi von Boca Juniors aus Buenos Aires. Wie die Dortmunder mitteilten, unterschrieb der 19 Jahre alte Innenverteidiger einen langfristigen Vertrag beim achtmaligen Deutschen Meister.

"Bei der Verpflichtung von Leonardo Balerdi handelt es sich um einen perspektivischen Transfer, der ursprünglich erst für den kommenden Sommer geplant war und nun vorgezogen wird", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. "Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat und sind überzeugt, dass er uns mit seinem Talent in Zukunft weiterhelfen wird."

Für Balerdi zahlt der BVB Medienberichten zufolge eine Ablösesumme von rund 16 Millionen Euro an den argentinischen Hauptstadtklub. Bereits am Nachmittag trainierte der Nachwuchsspieler, der in Dortmund die Rückennummer 18 erhält, mit der Mannschaft von Trainer Lucien Favre.

Gewerkschaft für mehr meinungsstarke Profis

Die Spielergewerkschaft VDV rät den Fußballclubs, ihre Profis zu selbstbewussten und führungsstarken Persönlichkeiten reifen zu lassen, anstatt ihnen mit Sanktionen zu drohen. „Zwar müssen Berufssportler in der Tat bestimmte Treue und Loyalitätspflichten gegenüber ihrem Arbeitgeber berücksichtigen. Doch auch für sie gilt das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung“, sagte Ulf Baranowsky am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der VDV-Geschäftsführer bestätigte den Eindruck des früheren Handball-Nationalspielers Stefan Kretzschmar, dass sich Sportler heute nicht mehr gesellschafts- oder regierungskritisch äußern.

„Früher gab es mehr meinungs- und konfliktfreudige Spieler, die mit ihrer Persönlichkeit zum Erfolg ihrer Mannschaft beigetragen haben“, befand Baranowsky. „Die Clubs versuchen verstärkt, durch strenge Vorschriften in den Arbeitsverträgen, die öffentlichen Äußerungen der Spieler zu kontrollieren“, sagte der Geschäftsführer. In einigen Fällen versuche man sogar, gegen rein private Äußerungen von Spielern vorzugehen. Dadurch seien die Profis natürlich vorsichtiger geworden.

„Als Spielergewerkschaft bieten wir Profis und Talenten vielfältige Schulungen und Tipps an. Ziel ist es, die Spieler dabei zu unterstützen, mehr Verantwortung für sich selbst und ihr Team übernehmen zu können“, sagte Baranowsky.

Glück im Unglück für Dortmunds Akanji

Manuel Akanji von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund muss sich entgegen vorheriger Befürchtungen keiner Operation an der Hüfte unterziehen. Der 23-Jährige wird nach Vereinsangaben konservativ behandelt und soll dem BVB noch im Frühjahr wieder zur Verfügung stehen.

Der Schweizer Nationalspieler hatte sich Mitte Dezember im Bundesligaspiel bei Fortuna Düsseldorf (1:2) verletzt und war zur Vorbereitung auf die Rückrunde nicht mit der Mannschaft ins Trainingslager im spanischen Marbella geflogen. Beim Innenverteidiger war ein Muskelfaserriss diagnostiziert worden.

Zum Rückrundenauftakt treten die Dortmunder am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig an.

Spanischer Clasico ist fix terminiert

Der für den 26. Spieltag angesetzte Clasico zwischen Champions-League-Sieger Real Madrid und Meister FC Barcelona wird am 2. März um 20.45 Uhr angepfiffen. Dies gab Javier Tebas, Präsident der spanischen Fußballliga, am Montag bekannt.

Das Hinspiel hatte Tabellenführer Barcelona mit dem deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen mit 5:1 gewonnen, woraufhin Julen Lopetegui als Real-Trainer entlassen worden war.

Die Madrilenen, die momentan mit zehn Punkten Abstand hinter Barcelona nur den vierten Tabellenplatz belegen, müssen momentan ohne Nationalspieler Toni Kroos auskommen, der seit einer Woche unter einem Muskelfaserriss leidet.

Badstuber soll beim VfB Stuttgart bleiben

Sportvorstand Michael Reschke rechnet mit einem Verbleib von Holger Badstuber beim VfB Stuttgart in dieser Transferperiode. „Die Wahrscheinlichkeit, dass er in der Rückrunde beim VfB Stuttgart spielt, ist extrem hoch. Er wird bleiben“, sagte Reschke am Montag der dpa.

Zuvor hatte der 61-Jährige bereits der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ gesagt, dass sich der frühere Verteidiger des FC Bayern entschieden habe, „das Thema VfB weiter voll anzugehen. Alles wird auf null gesetzt.“

Badstuber hat beim Tabellen-16. eine schwierige Hinrunde mit Fehlern und Wadenproblemen hinter sich. Nur viermal stand der 29-Jährige in der Startelf. Am vergangenen Freitag hatte Reschke einen Abschied von Badstuber in der Winterpause nicht ausgeschlossen. „Sollten Holger und sein Berater in der aktuellen Transferzeit auf uns zukommen, werden wir Gesprächsbereitschaft zeigen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Er habe den Eindruck, dass sich Badstuber „durchaus noch mal eine neue Herausforderung“ vorstellen könne.

Holstein-Trainer zufrieden mit Kiels Spanien-Trip

Holstein Kiel hat zum Abschluss seines zehntägigen Trainingslagers im spanischen Oliva eine Einheit am Strand absolviert. Die Schleswig-Holsteiner reisten am Montag zurück in die Heimat. Zum Schluss standen Trainer Tim Walter nur noch 20 einsatzbereite Spieler zur Verfügung. Kapitän David Kinsombi und Heinz Mörschel hatten zuvor Prellungen erlitten und pausierten. Ein längerer Ausfall ist aber nicht zu befürchten. Zudem angeschlagen: Torhüter Kenneth Kronholm, Jonas Meffert (beide Kniereizung), Aaron Seydel (Fersenreizung) und Franck Evina (Muskelfaserriss).

„Das war ein ganz tolles Trainingslager“, sagte Walter dem sportbuzzer.de. Seine Mannschaft habe eine weitere Entwicklung als „eingeschworener Haufen“ genommen. Nicht unzufrieden war der Coach mit den Leistungen in den Testspielen. Gegen den belgischen Zweitligisten KV Mechelen gewannen die Kieler zwar mit 2:0, gegen KAA Gent setzte es jedoch eine 1:6-Niederlage. Das Ergebnis gegen den belgischen Erstligisten spiegele jedoch nicht den Spielverlauf wider.

„Da haben wir vor allem in den ersten 30 Minuten richtig guten Fußball gespielt“, sagte Walter. Die Kieler setzen die Rückrunde am 30. Januar (20.30 Uhr) mit dem Spiel beim 1. FC Heidenheim fort.

1. FC Köln schnappt sich Schalker Geis

Zweitligist 1. FC Köln hat Johannes Geis vom FC Schalke 04 verpflichtet. Wie der rheinische Club mitteilte, erhielt der 25-Jährige, dessen Vertrag beim Bundesliga-Revierclub am 30. Juni ausgelaufen wäre, einen Kontrakt bis zum Saisonende. Über die Ablösemodalitäten wurde nichts bekannt.

Der defensive Mittelfeldspieler, der 2015 für 10,5 Millionen Euro von Mainz nach Schalke wechselte und zwei Jahre später an den FC Sevilla verliehen wurde, kehrte zu Saisonbeginn zu Schalke zurück. Dort kam Geis aber lediglich in der U23-Oberligamannschaft einmal zum Einsatz.

FC-Trainer Markus Anfang ist von den Qualitäten des ehemaligen Junioren-Nationalspielers überzeugt. "Er hat sich im Laufe der Jahre, und von Station zu Station immer weiterentwickelt. Er ist ein richtig guter Kicker mit einem unheimlich starken Willen."

Geis wurde im Rahmen des FC-Trainingslagers in Palma de Mallorca vorgestellt und absolvierte auf der Ferieninsel auch direkt die erste Einheit mit den Kollegen.

Hertha-Hoffnungsträger Grujic zurück

Hoffnungsträger Marko Grujic ist nach einmonatiger Verletzungspause ins Mannschaftstraining bei Hertha BSC zurückgekehrt. Coach Pal Dardai will es mit dem 22 Jahre alten Serben allerdings langsam angehen. „Es ist schwierig. Er hatte zweimal eine lange Pause“, sagte der Trainer beim Training am Montagvormittag über den weiteren Plan für Grujic. „Wir müssen ihn aufbauen und dürfen nicht den Fehler machen, ihn zu früh reinzuschmeißen.“ Zuletzt hatte Dardai erklärt, dass Grujic frühestens im zweiten Rückrundenspiel gegen Schalke am 25. Januar eine Option sein könnte.

Grujic war zuletzt mit einer Bänderverletzung im linken Sprunggelenk ausgefallen. Hertha hatte in der Hinrunde keins der sieben Ligaspiele verloren, in denen der Mittelfeldorganisator auf dem Platz stand. Grujic ist derzeit bis Ende der Saison vom FC Liverpool ausgeliehen. Die Berliner hoffen, den serbischen WM-Teilnehmer noch ein weiteres Jahr halten zu können.

Breitenreiter verteidigt seine Transfer-Linie

Trainer André Breitenreiter hat sein Vorgehen im Transferstreit bei Hannover 96 verteidigt. "Es geht nicht um mich, sondern einzig und allein darum, dass ich das Erreichen unserer Ziele gefährdet sehe. Darauf mache ich aufmerksam“, sagte der 45-Jährige in einem „Kicker“-Interview (Montag). „Es geht auch nicht um Alibis. Wir müssen uns alle der Situation realistisch stellen und dürfen uns nicht der Verantwortung entziehen.“

Der Trainer des Tabellenvorletzten hatte während eines Trainingslagers in Marbella die Verpflichtung weiterer Spieler für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga gefordert. Hannovers Clubchef Martin Kind wies das deutlich zurück.

Trotzdem spürt Breitenreiter weiter die Unterstützung der Clubführung. „Präsident Martin Kind und Manager Horst Heldt haben mir beide in persönlichen Gesprächen den Eindruck der hundertprozentigen Überzeugung vermittelt und das Vertrauen ausgesprochen“, sagte er. „Geht es verloren, müssten Veränderungen vorgenommen werden, weil der Verein über allem steht. Da geht es nicht um Einzelpersonen.“

Tottenham-Star Kane verletzt ausgewechselt

Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner Tottenham Hotspur bangt um seinen Stürmerstar Harry Kane. Der englische Nationalspieler verletzte sich am Sonntag bei der 0:1-Niederlage gegen Manchester United kurz vor dem Abpfiff im Dreikampf mit den Verteidigern Phil Jones und Victor Lindelof.

Nach der Partie im Wembley-Stadion humpelte Kane vom Platz. „Er hat sich den Knöchel verdreht“, sagte sein Trainer Mauricio Pochettino, „Harry hat ordentlich was abbekommen und wir müssen abwarten. Ich hoffe, es ist kein großes Problem.“ Eine Untersuchung am Montag sollte über die Schwere der Verletzung Aufschluss geben.

Sollte Kane, der in der vergangenen Saison wegen einer ähnlichen Verletzung am selben Knöchel zehn Spiele verpasste, länger ausfallen, würde das die Spurs vor große Probleme stellen. „Wir verlieren schon (Stürmer) Heung-Min Son, der zum Asien-Cup fährt“, sagte Pochettino, „wenn Kane verletzt ist, wäre das hart für uns.“

Rönnow bei Trapp-Abschied wieder Nummer eins

Bei einem Abschied von WM-Teilnehmer Kevin Trapp soll der aktuelle Ersatztorwart Frederik Rönnow wieder die Nummer eins bei Eintracht Frankfurt werden. Das sagte Sportvorstand Bruno Hübner der „Bild-Zeitung“. „Sollte es so kommen, wird Frederik Rönnow nachrücken und die Nummer eins. Er hat jetzt gezeigt, nachdem er die Verletzung auskuriert hat, dass er ein wirklich guter Torwart ist“, sagte Hübner. Trapp ist derzeit für ein Jahr von Paris Saint-Germain ausgeliehen. Die Eintracht will den DFB-Keeper gern fest verpflichten, die Zukunft des 28-Jährigen ist derzeit aber noch offen.

Der Däne Rönnow war selbst erst in diesem Sommer als Nachfolger von Lukas Hradecky verpflichtet worden. Nach einem schwachen Supercup und immer wieder auftretenden Knieproblemen sicherte sich die Eintracht ab und lieh im August den ehemaligen Keeper Trapp aus. „Menschlich und von der Qualität her traue ich ihm zu, in die Rolle von Kevin Trapp zu schlüpfen“, sagte Hübner über Rönnow.

Augsburg gibt eSport-Team bekannt

Der FC Augsburg hat sein eSport-Team für die neue VBL Club Championship bekannt gegeben. Die beiden PlayStation-Spieler Christoph Geule und Lukas Rathgeb sowie die Brüder und Xbox-Profis Philipp und Yannic Bederke werden den FCA bei der am kommenden Mittwoch beginnenden Club-Meisterschaft in der Fußball-Simulation Fifa 19 vertreten.

An der Premierensaison der von der DFL organisierten nationalen Club-Meisterschaft nehmen 22 eSport-Teams aus der Bundesliga und 2. Bundesliga teil. Erster Gegner der Augsburger ist am Mittwoch Hertha BSC. Einen Tag später steigt das erste "Featured match", eine offline im TV-Studio ausgetragene Partie. Hier trifft Liga-Favorit Werder Bremen auf RB Leipzig. Ab 20.15 Uhr überträgt Pro7 MAXX live.

Argentinien-Länderspiel in Dresden?

Der Verhandlungen über ein mögliches Länderspiel des zweimaligen Weltmeisters Argentinien in Dresden gegen Tschechien sind weiterhin nicht abgeschlossen. Das bestätigte die Stadion-Projektgesellschaft am Montag.

Der argentinische Verband hatte bereits am Freitag vermeldet, dass die „Albiceleste“ am 26. März in der sächsischen Landeshauptstadt zu einem Testspiel gegen die Tschechen antritt. Daraufhin hatte sich der tschechische Verband auf seiner Homepage zu Wort gemeldet und eine Einigung mit den Argentiniern dementiert.

Am späten Sonntagabend twitterte der argentinische Verband erneut die Ansetzung der Partie gegen die Tschechen in Dresden. Am 22. März soll zudem ein Test in Madrid gegen Venezuela stattfinden.

Die Frage, ob Lionel Messi dann sein Nationalmannschafts-Comeback gibt, ist weiter offen. Seinen letzten Einsatz im Auswahldress bestritt der Kapitän und Superstar der Argentinier am 30. Juni 2018 bei der WM in Russland, als die Südamerikaner gegen den späteren Titelträger Frankreich im Achtelfinale ausschieden.

Podolski verteidigt Ribéry: "Goldsteak scheißegal"

Lukas Podolski ist seinem ehemaligen Teamkollegen Franck Ribéry im Zuge der Steak-Affäre zur Seite gesprungen. "Ob das Steak Gold, Silber oder Bronze ist, ist mir am Ende scheißegal. Ich glaube, er ist dadurch kein anderer Mensch, ob er jetzt ein 'Gold-Steak' isst oder einen Döner", sagte der 33-Jährige am Rande eines Hallenturniers in Gummersbach.

Insgesamt halte er die Aktion des Franzosen für "nicht so dramatisch, wie sie in den Medien dargestellt wurde", sagte Podolski. Der 2014er-Weltmeister hatte bei Rekordmeister Bayern München für zwei Jahre mit dem 35-Jährigen zusammengespielt.

Ribéry war nach dem Verzehr eines mit 24 Karat Blattgold überzogenen Ribeye-Steaks scharf kritisiert worden. In der Folge setzte sich der Offensivspieler mit einer Verbalattacke weit unter der Gürtellinie zur Wehr. "Im Nachhinein weiß auch er, dass er da vielleicht zu früh oder zu schnell reagiert hat", sagte Podolski.

Prominenter Gast für Siebtliga-Coach Häßler

Siebtligist Berlin United hat einen prominenten Trainingsgast für sich gewonnen. Wie der Club mitteilte, wird der brasilianische Ex-Bundesliga-Profi Ronny in den kommenden Wochen die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte mit absolvieren. Das Team von Trainer und 1990er-Weltmeister Thomas Häßler verspreche sich damit eine Steigerung der Trainingsqualität, hieß es auf der klubeigenen Facebook-Seite.

"Ronny hat zunächst eine Vereinbarung bei uns für vier Wochen unterschrieben, macht das Training und die Spiele in der kompletten Vorbereitung mit. Danach sehen wir weiter", sagte Club-Chef Stefan Teichmann der B.Z.: "Natürlich können wir uns – wenn alles passt – danach ein längerfristiges Engagement vorstellen."

Der 32-jährige Ronny hatte Ende 2017 seine aktive Karriere eigentlich beendet, nachdem sein Vertrag bei Fortaleza EC in Brasilien vorzeitig aufgelöst worden war. Davor hatte der schussgewaltige Bruder von Borussia Mönchengladbachs Offensivmann Raffael von 2010 bis 2016 bei Hertha BSC gespielt. In dieser Zeit schaffte er mit Hertha zweimal (2011 und 2013) den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

United, das mittelfristig den Sprung in den Profi-Fußball anpeilt, ist aktuell Tabellenführer in der Staffel 2 der Landesliga Berlin. Die Rückrunde beginnt für das Häßler-Team – mit oder ohne Ronny – am 10. Februar mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Wilmersdorf.