Basketball

Towers gegen Rostock: Heim- trifft Auswärtsstärke

Drew Barham von den Hamburg Towers  (l.) und Jeremy Dunbar von Phoenix Hagen beim 42. Basketball National League Spiel (Archivbild)

Drew Barham von den Hamburg Towers (l.) und Jeremy Dunbar von Phoenix Hagen beim 42. Basketball National League Spiel (Archivbild)

Foto: picture alliance/ZUMA Press

Mit Rostock kommt die beste Auswärtsmannschaft der Liga nach Wilhelmsburg. Center Justin Raffington kehrt aufs Feld zurück.

Hamburg.  Bei Towers-Trainer Mike Taylor kommen Spaß und Entspannung nie zu kurz. Also durfte die Mannschaft am Mittwochabend die 13. Hamburger Sportgala in der Volksbank-Arena besuchen, obwohl an diesem Wochenende für den Tabellenzweiten (9:3 Siege) gleich zwei richtungweisende Spiele in der 2. Basketballbundesliga ProA anstehen: heute (19.30 Uhr) in der wieder mit 3400 Zuschauern ausverkauften Wilhelmsburger edel-optics.de-Arena gegen Aufsteiger Rostock Seawolves (5.), am Sonntag (17 Uhr) bei den Academics Heidelberg (7.). Beide Spiele überträgt airtango.live, beide Gegner gelten mit derzeit 7:6 Siegen als Kandidaten für die Play-offs (Plätze eins bis acht) nach Abschluss der Punktrunde Ende März.

„Die Jungs arbeiten hart, sind fokussiert, also haben sie sich auch ein bisschen Vergnügen verdient“, sagt Taylor. Es mag genau diese Gelassenheit des Trainers sein, die in dieser Saison die Towers noch ein bisschen besser und selbstbewusster Basketball spielen lässt. Mit Rostock kommt die bisher beste Auswärtsmannschaft der Liga nach Wilhelmsburg. Die Seewölfe (Etat: zwei Millionen Euro) haben alle ihre sechs Spiele in der Fremde gewonnen. Die Hamburger sind dagegen eine Heimmacht, gewannen alle ihre sechs Saisonspiele. Center Justin Raffington kehrt nach überstandener Krankheit aufs Feld zurück. Mit einem Sieg gegen Rostock kann das Team den Startrekord der vergangenen Serie verbessern, als nach ebenfalls 9:3 Siegen am 13. Dezember in Köln die Niederlagenserie begann.