Wahl im Dezember

Ein Dutzend Kandidaten für den Aufsichtsrat des FC St. Pauli

St. Paulis Aufsichtsratvorsitzende Sandra Schwedler tritt wieder an.

St. Paulis Aufsichtsratvorsitzende Sandra Schwedler tritt wieder an.

Foto: TimGroothuis / WITTERS

Von den bisherigen sieben Mitgliedern kandidieren sechs erneut, nur Marcus Schulz tritt nicht mehr zur Wahl an.

Hamburg.  Zwölf Kandidaten für sieben Plätze – das ist in Kurzform die Ausgangslage für die Wahl zum Aufsichtsrat des FC St. Pauli, die am 4. Dezember (19 Uhr) im Rahmen der Mitgliederversammlung in der Halle B6 der Hamburg Messe stattfinden wird. Von den bisherigen sieben Mitgliedern des wichtigsten Vereinsgremiums kandidieren sechs erneut, lediglich Marcus Schulz, der früher auch einmal Vizepräsident des Clubs war, tritt nicht mehr an. Die sechs Kandidaten, die bisher schon im Aufsichtsrat waren, sind die Gremiumsvorsitzende Sandra Schwedler (38), ihre beiden bisherigen Stellvertreter Roger Hasenbein (60) und Karsten Meincke (59) sowie Sönke Goldbeck (41), Gerrit Onken (35) und Kai Scharff (51).

Um einen der sieben Plätze bewerben sich zudem Günther Elling (72), Helmut Grahli (67), Günther Huesmann (70), Andreas Nestler (65), Philippe Niebuhr (47) und Henning Scherler (72).

Von den neuen Kandidaten sticht Helmut Grahli heraus

Die größten Chancen auf eine Wiederwahl dürften Sandra Schwedler, Roger Hasenbein, der schon seit 2007 im Aufsichtsrat ist, Karsten Meincke und auch Sönke Goldbeck aufgrund ihrer bisherigen Arbeit und starken Verwurzelung im Verein haben. Von den neuen Kandidaten sticht Helmut Grahli als Organisator der Ü-50-Partys der Abteilung Fördernder Mitglieder (AFM) ein wenig heraus. Die Kandidaten werden sich allen Mitgliedern bereits am 27. November (19 Uhr) im Ballsaal Süd des Millerntor-Stadions den Mitgliedern vorstellen.

Das fünf Personen umfassende Präsidium mit Oke Göttlich an der Spitze wurde zuletzt Ende 2017 neu gewählt und ist damit bis 2021 im Amt.

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