Basketball

Trotz 29 Punkten von Williams: Towers haben die Krise

Jonathon Williams traf elf seiner 20 Würfe aus dem Feld

Jonathon Williams traf elf seiner 20 Würfe aus dem Feld

Foto: FrankPeters / WITTERS

Nach Halbzeitführung verlieren die Hamburger zum fünften Mal nacheinander. Neuzugang Vrabac beendet sein holpriges Debüt selbst.

Hamburg.  Die Hamburg Towers haben die Krise. Der Basketball-Zweitligist kassierte am Sonnabend gegen die Hebeisen White Wings Hanau mit 75:91 (22:26, 20:8, 18:32, 15:25) die fünfte Niederlage nacheinander, die dritte in der heimischen Edel-optics.de-Arena. Die Towers liegen in der Tabelle mit 18 Punkten aus 17 Spielen nun auf Platz sechs – nur noch einen Sieg vor dem Gegner aus Hessen, der als Tabellenneunter schon außerhalb der Play-off-Plätze rangiert.

„Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht so fidel“, sagte Trainer Hamed Attarbashi. Allein im dritten Viertel kassierte seine Mannschaft 32 Punkte. So reichten auch die 29 Punkte von Jonathon Williams nicht für den zehnten Saisonsieg der Hamburger. Zumal Stefan Schmidt den verletzten Justin Raffington, für den die Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses bereits gelaufen ist, nicht ersetzen konnte, er kam nur auf fünf Punkte. Enosch Wolf stand krankheitshalber nicht zur Verfügung.

Vrabacs holpriges Debüt

Der erst am Vortag verpflichtete Adin Vrabac kam nur für gut 13 Minuten zum Einsatz, in denen ihm vier Punkte, ein Assist und drei Rebounds gelangen, aber auch drei Ballverluste unterliefen – dann musste er aufgrund des fünften Fouls auch schon vom Feld.

Am kommenden Freitag treten die Towers in Paderborn an, zum nächsten Heimspiel kommen am 20. Januar die Baunach Young Pikes in den Inselpark.