DFB-Pokal

St. Pauli empfängt Hertha, HSV muss nach Halle

St. Paulis Trainer Ewald Lienen nach dem 3:0-Sieg in der ersten Runde beim VfB Lübeck

St. Paulis Trainer Ewald Lienen nach dem 3:0-Sieg in der ersten Runde beim VfB Lübeck

Foto: Witters

Hamburger Zweitligist freut sich auf „Pokalfight am Millerntor“. Leichte Heimlose für Bayern München und Borussia Dortmund.

München.  Oliver Bierhoff hat dem FC St. Pauli für die zweite Runde des DFB-Pokals (25./26. Oktober) einen attraktiven Gegner beschert. Der Manager der Fußballnationalmannschaft loste dem Hamburger Zweitligisten ein Heimspiel gegen Bundesligaclub Hertha BSC zu. „Ein starker Gegner“, sagte St.-Pauli-Torwart Robin Himmelmann, „aber wir freuen uns, den Pokalfight am Millerntor austragen zu dürfen.“

Als klarer Favorit geht dagegen der Hamburger SV in sein Zweitrundenspiel. Der Bundesliga-Dino muss beim Halleschen FC antreten. Schon in der ersten Runde hatte der HSV ein Auswärtsspiel bei einem Drittligisten zugelost bekommen und sich beim Aufsteiger FSV Zwickau mit 1:0 durchgesetzt.

Losglück für Bayern und BVB

Zum bayerischen Duell kommt es zwischen dem deutschen Meister und Titelverteidiger Bayern München und dem FC Augsburg. Ich bin sehr glücklich damit, wir müssen nicht darüber reden, dass wir das gewinnen müssen“, sagte Bayern-Rückkehrer Mats Hummels. Der neue FCA-Trainer Dirk Schuster gastierte mit seinem Ex-Verein SV Darmstadt bereits im vergangenen Pokalwettbewerb beim Rekordpokalsieger und verlor im Achtelfinale 0:1.

Ein vergleichsweise leichtes Los hat Borussia Dortmund erwischt, der Vizemeister und DFB-Pokal-Finalist spielt zu Hause gegen Zweitligist Union Berlin. Zweitligist 1. FC Nürnberg trifft auf Schalke 04, diese beiden Clubs verbindet eine große Fanfreundschaft.

Bremen-Bezwinger Sportfreunde Lotte trifft wieder auf Bayer Leverkusen. Im Vorjahr war Lotte in der ersten Runde am Werksclub gescheitert. Dynamo Dresden, das in der ersten Runde Bundesliga-Aufsteiger Leipzig rausgeworfen hat, darf sich auf Zweitliga-Konkurrent Bielefeld freuen. Astoria Waldorf, der einzige verbliebene Regionalligist, empfängt Darmstadt 98.