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Huskies-Sportdirektor Esume tobt nach erneuter GFL-Pleite

Not amused: Huskies-Sportdirektor Patrick Esume (Archivbild) kritisierte nach der Niederlage gegen die Rebels die Einstellung mancher Spieler

Not amused: Huskies-Sportdirektor Patrick Esume (Archivbild) kritisierte nach der Niederlage gegen die Rebels die Einstellung mancher Spieler

Foto: Imago/Manngold

Hamburgs Footballer kassieren gegen Berlin sechste Niederlage in Folge. Da nützte auch die Unterstützung von 300 Freezers-Fans wenig.

Hamburg.  Werbung für ihren Sport wollten sie machen, die Hamburg Huskies. Schließlich sind viele Fans der Hamburg Freezers nach deren Ende nun sportlich „heimatlos“ und auf der Suche nach neuer Leidenschaft. So riefen die Footballer ihre Bundesligapartie am Sonntag gegen Tabellenführer Berlin Rebels zum „Fan-Day“ aus. Doch die erhoffte PR in eigener Sache ging gründlich daneben: Mit 39:69 kassierten die Huskies die sechste Pflichtspielniederlage in Folge, die vierte in der German Football League, und Sportdirektor Patrick Esume kritisierte anschließend gnadenlos die Einstellung einiger Spieler.

Rund 300 Freezers-Fans hatten sich unter die 1071 Zuschauer im Hammer Park gemischt. Sogar die Cheerleader der „Freezers Ice Girls“ feuerten die Huskies an. Und die sahen zunächst ein Hamburger Team, das mit den Rebels durchaus mithalten konnte und sogar mit 17:14 in Führung ging. Mit 17:28 ging es in die Pause.

Esume geht mit Spielern hart ins Gericht

Nach dem Wechsel aber brachen die Huskies total ein. Dabei zeigte die Offense um Quarterback Jerry Love­locke mit der Saisonbestleistung von 39 Punkten eine gute Leistung, aber die Abwehr war desolat. Kein Berliner Angriff konnte gestoppt werden, die lautstarken Fans flüchteten sich in Humor und sangen: „Hamburg ist viel schöner als Berlin.“

Welches Sportteam ersetzt die Freezers?

Patrick Esume konnte sich nach der Pleite nicht zurückhalten und ging mit seinen Spielern ins Gericht. „In der Defense haben wir zu viele Fehler gemacht. Das größte Problem ist die amateurhafte Einstellung zu dem, was wir machen. Wir können nicht GFL spielen, und die Leute kommen nur einmal zum Training. Wir müssen nicht nur zwei Quarter gut spielen, sondern vier“, tobte der erfahrene Coach.