Rio 2016

Zwölf Hamburger Hockeydamen im Kader für Olympia

Insgesamt wurden 18 Spielerinnen nominiert. Wer wirklich nach Rio fährt und ins Olympische Dorf einzieht, entscheidet sich im Juli.

Hamburg.  Am Tag der Trauer um die Hamburg Freezers gab es auch gute Nachrichten für die Sportstadt. Hockey-Bundestrainer Jamilon Mülders berief zwölf Spielerinnen aus Hamburg in seinen 18-köpfigen Kader für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August).

Das Aufgebot muss allerdings noch Mitte Juli auf der Nominierungssitzung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bestätigt werden. Bis dahin sind Änderungen möglich.

Nicht jede Spielerin darf ins Olympische Dorf

Im Tor entschied sich Mülders für Kristina Reynolds vom Hamburger Polo-Club. Ersatzkeeperin Yvonne Frank vom Uhlenhorster HC darf als sogenannte P-Akkreditierte ebenso wie ihre Clubkollegin Katharina Otte (Außenverteidigung) nicht im Olympischen Dorf wohnen. Beide werden nur im Verletzungs- oder Krankheitsfall aktiviert.

Vom UHC sind außerdem Abwehrspielerin Janne Müller-Wieland, Mittelfeldakteurin Jana Teschke und die Stürmerinnen Charlotte Stapenhorst, Eileen Hoffmann und Lisa Altenburg dabei. Die weiteren Hamburgerinnen sind die Mittelfeldspielerinnen Anne Schröder (Club an der Alster), Franzisca Hauke (RW Köln) und Julia Müller (Amsterdam H&BC) sowie Angreiferin Pia Oldhafer (RW Köln).

UHC-Torjägerin Marie Mävers steht auf Abruf bereit, sollten die im Aufbautraining befindlichen Hoffmann (Fingerbruch) und Altenburg (Ermüdungsbruch im rechten Fuß) nicht rechtzeitig fit werden. Geplant ist, dass beide beim Viernationenturnier mit Argentinien, Korea und China vom 9. bis 12. Juni auf der Anlage des Polo-Clubs am Hemmingstedter Weg (Eintrittskarten unter www.hockey­ticket.de) einsatzbereit sind.