Fussball-Ticker

Heldt ärgert sich über Bayern-Rotation: „Das nervt“

Schalke-Manager Horst Heldt ist genervt

Schalke-Manager Horst Heldt ist genervt

Foto: dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Besiktas dank Gomez-Tor auf Meisterschaftskurs

Fußball-Nationalspieler Mario Gomez hat mit Besiktas Istanbul einen weiteren Schritt in Richtung türkischer Meisterschaft gemacht. Die Istanbuler besiegten Kayserispor mit 4:0 (3:0). Gomez erzielte den ersten Treffer (10.), Oguzhan Özyakup (23.) und Ricardo Quaresma (34.) sorgten schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Cenk Tosun (90.) erhöhte kurz vor dem Schlusspfiff auf 4:0. Gomez markierte bereits sein 24. Saisontor. Bei drei verbleibenden Spielen bis zum Saisonende führt Besiktas die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung auf Fenerbahce Istanbul an, der Rivale könnte aber am Sonntag wieder auf vier Punkte herankommen. Lukas Podolski und Galatasaray verlieren hingegen weiter an Boden. Das Team kam am Freitagabend bei Bursaspor nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Heldt ärgert sich über Bayern-Rotation: „Das nervt“

Schalke-Manager Horst Heldt ärgert sich über die Rotation bei Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. „Das nervt nur“, sagte Heldt am Samstag nach dem 3:1-Sieg bei Hannover 96, der Schalke noch eine kleine Chance auf Platz vier lässt. „Ich würde es auch so machen, aber trotzdem nervt es“, fügte der Vorstand des Fußball-Bundesligisten an. Bayern hatte angesichts des kommenden Champions-League-Spiels am Dienstag gegen Mönchengladbach einige Stars geschont und nur 1:1 gespielt. Schalke liegt einen Punkt hinter Gladbach.

Ribery verletzt, Einsatz gegen Atlético fraglich

Fußball-Rekordmeister Bayern München bangt vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) um den Einsatz von Franck Ribéry. Der Franzose laboriert nach Angaben von Trainer Pep Guardiola an Problemen am Rücken. Aus diesem Grund, ergänzte er, habe Ribéry auch nicht im Kader für das Spiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) gestanden. "Ich weiß nicht", sagte Guardiola auf die Frage, ob Ribéry am Dienstag einsatzbereit sein werde. Ribéry habe am Freitag "ein bisschen trainiert", berichtete der Trainer, am Samstagvormittag sei er dann an die Säbener Straße gekommen und habe über Rückenschmerzen geklagt. Die medizinische Abteilung habe dann mitgeteilt, "dass er nicht spielen kann". Es bleibe abzuwarten, wie es für Dienstag aussehe.

Real Madrid erobert Platz eins - 1:0 in San Sebastián

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Primera Division übernommen. Beim Tabellenzwölften Real Sociedad San Sebastián siegten die Hauptstädter mit 1:0 (0:0). Real steht mit 84 Punkten nun zumindest bis Samstagabend an der Spitze. Atlético Madrid und der FC Barcelona liegen mit je 82 Zählern unmittelbar dahinter. Das Duo konnte am Abend noch vorbeiziehen. Den Treffer für die Gäste erzielte der Waliser Gareth Bale per Kopf nach einer Flanke von Lucas (80.). Durch das 19. Saisontor des 100-Millionen-Manns wahrte Real, das ohne die Stars Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und Toni Kroos antrat, die Chance auf den ersten Meistertitel seit 2012. Real Sociedad verpasste durch die Pleite den vorzeitigen Klassenerhalt und kann wohl frühestens am nächsten Wochenende aufatmen.

Eintracht-Fans randalieren - Polizeieinsatz auch im Stadion

Rund 150 Anhänger von Eintracht Frankfurt haben am Samstag während des Bundesliga-Hessenderbys bei Darmstadt 98 in der Innenstadt randaliert. Nach Angaben der Polizei kam es zu Sachbeschädigungen und Beleidigungen gegenüber Beamten. Zudem wurde Pyrotechnik abgebrannt. Die Polizei stoppte die Fangruppe und stellte zunächst die Personalien fest. Über Festnahmen oder Platzverweise sollte zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Während der Partie verschafften sich zudem einige Frankfurter Anhänger unbefugt Zutritt ins Stadion am Böllenfalltor. Die Polizei ging gegen die Eindringlinge vor. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Eintracht-Fans wegen der Ausschreitungen im Hinspiel für diese Begegnung ausgeschlossen.

Zuber geht es wieder besser

Glück im Unglück für Steven Zuber: Dem 24 Jahre alten Mittelfeldspieler vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim, der am Freitag im Training bei einem Zusammenprall mit seinem Schweizer Landsmann Fabian Schär einen Schädelbasisbruch und eine Schultereckgelenksprengung erlitten hat, geht es den Umständen entsprechend gut. Zuber postete kurz vor der Partie seiner Teamkollegen am Samstag gegen den FC Ingolstadt ein Foto auf Instagram, auf dem er in einem Heidelberg Café sitzt und einen Kaffee trinkt. "Mir geht es jetzt viel besser. und ich bin auf dem Weg nach Hause. Ich werde das Spiel heute von zu Hause verfolgen. Keine Sorge, ich komme stärker zurück", kommentierte Zuber, der für den Rest der Saison ausfällt, das Foto.

Auch der Verein bestätigte, dass es Zuber den Umständen entsprechend gut gehe. Bei der Verletzung handelt es sich offenbar um eine leichtere Form des Schädelbruchs. Die Mannschaft läuft gegen Ingolstadt mit Jacken auf, die Zubers Rückennummer 17 tragen und auf denen dem Profi gute Besserung gewünscht wird.

Ben-Hatira wehrt sich gegen Dopingvorwürfe

Änis Ben-Hatira hat die mit einem Foto aus einer Arztpraxis von ihm selbst geschürten Dopinggerüchte zurückgewiesen. „Ich bin doch nicht doof. Ich nehme nichts. Das ist alles Quatsch“, sagte der Profi vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt der „Bild“-Zeitung. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte am Donnerstag im sozialen Netzwerk Snapchat ein Foto gepostet, das neben einer Spritze, Kanülen und Ampullen auch einen Behälter mit der Aufschrift „Lipotalon“ zeigt. Dieses Medikament enthält einen Wirkstoff, der nach Angaben der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA von Profisportlern nur mit einer Ausnahmegenehmigung eingenommen werden darf. Die NADA kündigte bereits Ermittlungen an. Ben-Hatira versicherte nun, er sei zu einer ganz normalen Behandlung beim Arzt gewesen. „Ich habe vom Herrn Professor auch keine Medikamente bekommen. Ich habe nur den Tisch fotografiert und nicht darauf geachtet, was da noch für Medikamente stehen“, erklärte er.