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Dortmund und Liverpool trennen sich unentschieden

Borussia Dortmund gegen den FC Liverpool: Julian Weigl

Borussia Dortmund gegen den FC Liverpool: Julian Weigl

Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS

Rückkehr an die Südtribüne: Jürgen Klopp spielt mit dem FC Liverpool bei Borussia Dortmund. Neue Gerüchte um einen Liebling.

Dortmund. Es ist das Spiel der Spiele: Waren früher für Borussia Dortmund die beiden Duelle gegen Schalke 04 die wichtigsten Saisonspiele in der Fußball-Bundesliga überhaupt, ist es nun das Aufeinandertreffen mit dem FC Liverpool in der Europa League. Denn die englische Traditionsmannschaft wird trainiert von Jürgen Klopp, der den wundersamen Aufstieg des BVB von der verarmten Kirchenmaus zur europäischen Macht in den vergangenen Jahren sportlich möglich gemacht hat. Klopp war der Dortmunder Guru vom Westfalenpark, der gefeierte Held der Südtribüne, der aus jungen, unbekannten Spielern wie Robert Lewandowski oder Mario Götze Weltstars gemacht hat.

Nun steht Klopp mit seinem neuen Club Thomas Tuchels wiedererstarkter Mannschaft gegenüber. Für die Dortmunder zählt nur das Weiterkommen in der Europa League und keine Kloppo-Nostalgie. Doch umgekehrt gilt das genauso für Liverpools Coach.

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Das ist die Aufstellung:

Dortmund: 1 Weidenfeller - 26 Piszczek, 6 Sven Bender, 15 Hummels, 29 Schmelzer - 27 Castro, 33 Weigl, 37 Durm - 10 Mchitarjan, 17 Aubameyang, 11 Reus.

Liverpool: 22 Mignolet - 2 Clyne, 6 Lovren, 17 Sakho, 18 Moreno - 14 Henderson, 23 Can - 7 Milner, 20 Lallana, 10 Coutinho - 27 Origi.

Schiedsrichter: Carlos Velasco Carballo (Spanien)

Zuschauer: 65.848 (ausverkauft)

Die Dortmunder müssen auf den verletzten Ilkay Gündogan verzichten. Bei Liverpool ersetzt der Belgier Divock Origi überraschend Daniel Sturridge im Sturm.

Vor dem Viertelfinal-Hinspiel gab es Gerüchte um Mario Götze. Sowohl sein ehemaliger Verein Dortmund als auch der FC Liverpool werden als künftige Arbeitgeber des WM-Helden vom deutschen Rekordmeister Bayern München gehandelt. Götze hält sich mit Aussagen über seine Zukunft zurück, dafür reden andere über den 23-Jährigen.

"Wenn er auf dem Markt sein sollte, werden wir uns Gedanken machen, ob es Sinn macht oder keinen Sinn macht", sagte Hans-Joachim Watzke. Der BVB-Geschäftsführer betonte allerdings, dass er weder von Götze noch von seinem Verein gehört habe, dass man die Zusammenarbeit im Sommer beenden wolle.

Bei einer Vielzahl der Fans würde eine spektakuläre Rückholaktion des hochbegabten Offensivspielers allerdings auf wenig Verständnis stoßen. Den Wechsel ihres damaligen Lieblings vor drei Jahren zum großen Rivalen an die Isar für 37 Millionen haben sie Götze nie verziehen. Bei den Gastspielen der Münchner im Signal Iduna Park wird der in Ungnade gefallene Götze immer gnadenlos ausgepfiffen.

"Jeder weiß, dass ich Mario Götze mag. Ich kenne ihn besser als andere Spieler", sagte Klopp, der betonte, dass es nicht der beste Tag seines Lebens gewesen sei, als er gehört habe, dass Götze zu Bayern München wechseln würde.