NBA

Schröder weist Nowitzki im deutschen Duell in die Schranken

Wachablösung? Dennis Schröder ging erneut als Sieger im Duell gegen Nowitzki hervor

Wachablösung? Dennis Schröder ging erneut als Sieger im Duell gegen Nowitzki hervor

Foto: Erik S. Lesser / dpa

Beide Deutschen spielten stark, doch am Ende siegte Dennis Schröder, der im Nationaldress bereit für das Nowitzki-Erbe ist.

Atlanta. Dennis Schröder hat das Duell der deutschen Basketball-Nationalspieler in der NBA gegen Dirk Nowitzki erneut gewonnen. Schröder setzte sich mit den Atlanta Hawks 112:97 gegen Nowitzkis Dallas Mavericks durch. Die Hawks feierten nach zuletzt drei Niederlagen in Serie in der NBA wieder ein Erfolgserlebnis. Für Schröder ist es zugleich der fünfte Sieg in Serie gegen sein großes Vorbild Nowitzki.

Der Aufbauspieler erzielte beim Heimerfolg in lediglich 16:02 Minuten Einsatzzeit von der Bank starke 14 Punkte. Bester Werfer bei den Hawks war sein Konkurrent auf der Point-Guard-Position Jeff Teague, um den es Wechselgerüchte gibt, mit 32 Punkten. Nowitzkis Mavericks rannten seit der sechsten Spielminute konstant einem Rückstand hinterher und mussten früh auf Deron Williams verzichten. Der Aufbauspieler zog sich eine Hüftprellung zu. „Ich bin besorgt“, sagte Mavs-Coach Rick Carlisle dazu nach dem Spiel. Nowitzki stand knapp 31 Minuten auf dem Parkett und war mit 18 Punkten zweitbester Werfer bei Dallas.

Die Mavericks liegen mit 28 Siegen und 23 Niederlagen auf Platz sechs in der Western Conference, die Hawks (28:22) bleiben Vierter im Osten der nordamerikanischen Profiliga.

Schröder bereit für Nowitzki-Erbe

Nach dem Spiel beteuerte Schröder, die Führungsrolle von Dirk Nowitzki im Basketball-Nationalteam zu übernehmen. „Wenn ich spiele, werde ich versuchen der bestmögliche Anführer zu sein“, sagte Schröder der US-Zeitung „Atlanta Journal-Constitution“.

Nowitzki hatte nach der endgültig verpassten Olympia-Chance vor knapp zwei Wochen seine Nationalmannschaftskarriere beendet. Bereits bei der Europameistschaft in Berlin im vergangenen Jahr stand der 22-jährige Schröder im Mittelpunkt. „Ich denke, wir können mit diesem jungen Team großartige Dinge erreichen und auch Medaillen gewinnen“, erklärte er gewohnt selbstbewusst.