EM-Quali

Bosnien nach 1:1 gegen Irland kämpferisch: „Chance ist da“

HSV-Profi Emir Spahic im Trikot der Bosnier

HSV-Profi Emir Spahic im Trikot der Bosnier

Foto: Srdjan Stevanovic / Getty Images

In Irland geht es am Montagabend um das Ticket für die Endrunde in Frankreich. Für Bosnien wäre es das Debüt bei den kontinentalen Titelkämpfen.

Zenica. Bosnien-Herzegowina hat die Hoffnung auf die erste EM-Teilnahme seiner Geschichte lange noch nicht aufgegeben. „Das war die erste Halbzeit“, sagte Bundesliga-Profi Vedad Ibisevic von Hertha BSC nach dem enttäuschenden 1:1 im Playoff-Hinspiel gegen Irland. „Wir spielen noch eine zweite.“ Auch Fußball-Superstar Miralem Pjanic vom AS Rom hat seine Zuversicht nicht verloren: „Wir haben gezeigt, dass wir das bessere Team sind. Wir fahren nach Dublin, um zu gewinnen“, sagte er am Freitagabend in der Kleinstadt Zenica.

In Irland geht es am Montagabend um das Ticket für die Endrunde in Frankreich. Für Bosnien wäre es nach der WM-Premiere in Brasilien das Debüt bei den kontinentalen Titelkämpfen. In den Playoffs für die Euro 2012 war Portugal zu stark.

Trotz klarer Vorteile lag Bosnien mit Ibisevic, Emir Spahic (Hamburger SV), Toni Sunjic (VfB Stuttgart) und Mensur Mujdza (SC Freiburg) in der Startelf nach dem Tor von Robbie Brady sogar zurück, ehe der ehemalige Wolfsburger Edin Dzeko nach 85 Minuten noch zum Ausgleich traf.

„Das Resultat ist unvorteilhaft, aber die Chance ist noch da“, sagte Bosniens Nationaltrainer Mehmed Bazdarevic. „Ich denke nicht, dass die Iren besser sind als wir. Noch ist nichts verloren, wir werden uns nun gut vorbereiten. Aber in diesem Spiel waren wir nicht so gut, wie wir sein wollten.“