Lauffeuer-Kampagne

Miniaturwunderland-Gründer läuft für Olympia in Hamburg

Die Brüder Gerrit (l.) und Frederik Braun vom Miniatur-Wunderland. Gerrit Braun lief bei der vierten „Lauffeuer“-Etappe mit

Die Brüder Gerrit (l.) und Frederik Braun vom Miniatur-Wunderland. Gerrit Braun lief bei der vierten „Lauffeuer“-Etappe mit

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

Bei der vierten Etappe des Olympia-Mottolaufs durch Poppenbüttel war Gerrit Braun mit dabei – obwohl er angeblich nicht im Training war.

Hamburg. Hut ab vor Gerrit Braun! Der Gründer des Miniaturwunderlands, der mit seinem Zwillingsbruder Frederik Hamburgs Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 mit Emotionen auflädt, hatte vor ein paar Monaten die Idee, mit einem Mottolauf durch alle 104 Hamburger Stadtteile die Sport- und Olympiabegeisterung der Bevölkerung neu zu entflammen. Das „Lauffeuer 2024“, das in 39 Etappen durch alle Stadtteile führt, ist seit einer Woche entfacht, und auf dem vierten Teilstück am Dienstagabend durch Poppenbüttel und Hummelsbüttel war der 47-Jährige persönlich am Start. Obwohl er laut eigener Aussage „absolut nicht im Training“ ist.

Gemeinsam mit den Lauffreunden Cecilia Farias Marchant, 44, und Nils Goerke, 41, die als Protagonisten des Mottolaufs alle Etappen absolvieren, hielt Braun trotzdem die bislang längste Strecke – rund 11,5 km – durch. Vom S-Bahnhof Poppenbüttel ging es zunächst durch das Alstertal-Einkaufszentrum zur Sportanlage des SC Poppenbüttel, wo das Trio mit der Leichtathletikjugend eine Runde auf der Tartanbahn drehte. Anschließend führte die Route durch das Alstertal zur Anlage des Uhlenhorster HC am Wesselblek, wo mit Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste ein Großer des Hamburger Sports als Empfangskomitee bereitstand.

Besondere Freude hatten Cecilia, Nils und Gerrit daran, dass sich zeitweilig ein Dutzend Mitläufer anschloss. Diese hatten auf der Internetseite (facebook.com/lauffeuer2024) von der Aktion erfahren und sich spontan zur laufenden Unterstützung entschlossen. „Genau das ist unsere Hoffnung: Dass sich die Aktion wie ein Lauffeuer ausbreitet und wir am 29. November, dem Tag des Referendums, mit einigen Hundert Läufern auf das zukünftige Olympiagelände am Kleinen Grasbrook laufen“, sagt Cecilia.

Dieses Ziel ist allerdings noch in einiger Ferne. Zunächst geht es an diesem Donnerstag auf der fünften Etappe durch Langenhorn und Fuhlsbüttel. Start ist um 17 Uhr auf der Anlage des Harvestehuder THC im Beckermannweg, Ziel ist der U-Bahnhof Klein Borstel. Informationen zum Streckenverlauf gibt es auf der Facebookseite, Unterstützung jeglicher Art ist weiterhin ausdrücklich erwünscht.