Fußball-Ticker

Unbekannter schießt von Motorrad auf Bus von Hertha BSC

Auf dem Weg zum Pokalspiel wurde der Hertha-Mannschaftsbus beschossen

Auf dem Weg zum Pokalspiel wurde der Hertha-Mannschaftsbus beschossen

Foto: Twitter/ Hertha BSC

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Unbekannter schießt auf Hertha-Buis

19:29 Uhr: Ein Unbekannter hat am Sonntag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC mindestens einen Schuss abgegeben. Das bestätigte Sportvorstand Michael Preetz am Abend. Verletzt wurde demnach niemand, zum Zeitpunkt des Anschlages in Bielefeld vor dem Pokalspiel beim Zweitligisten Arminia am Montag befand sich der Busfahrer alleine an Bord. "Unser Busfahrer war auf dem Weg vom Hotel zum Bahnhof Bielefeld, um die Mannschaft abzuholen, die mit dem Zug ankam. Ein Unbekannter hat auf den Bus geschossen, von einem Motorrad aus", sagte Preetz: "Die Art der Waffe ist derzeit unklar."

„Es war ein Schuss, aber wir können nicht sagen, was die Motivation war. Der Busfahrer hat sofort die Polizei gerufen, und jetzt läuft die Fahndung nach dem Täter“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz dem Onlineportal SPORT1: „Das war ein Anschlag auf Leib und Leben und ist kein Kavaliersdelikt. Das ist schlicht Wahnsinn.“

Die Hertha veröffentlichte via Twitter ein Foto des Busses mit einem Einschussloch in der Winschutzscheibe, etwa auf Kopfhöhe des Fahrers. Die Polizei Bielefeld bestätigte, dass Ermittlungen in der Sache eingeleitet wurden. Nähere Informationen seien am Montag zu erwarten.

MSV entschuldigt sich bei Assauer

12:59 Uhr: Nach dem Klub haben sich auch die Spieler des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg für ein geschmackloses Plakat ihrer Fans beim früheren Schalker Manager Rudi Assauer entschuldigt. Auf Facebook zeigte der MSV ein Foto, auf dem die komplette Mannschaft Buchstaben hochhält, die den Schriftzug "Sorry, Rudi" ergeben.

Fans des MSV hatten während der ersten Halbzeit des DFB-Pokalspiels gegen Schalke (0:5) ein Plakat hochgehalten, auf dem "2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern" stand. Damit spielten die Anhänger auf den im Stadion sitzenden Schalker Ex-Manager Rudi Assauer an, der an Alzheimer erkrankt ist. 2011 hatte Schalke das Pokalfinale gegen Duisburg ebenfalls mit 5:0 gewonnen.

"Das Plakat spiegelt nicht die Meinung unserer Fans wider, die uns sonst immer unterstützen", erklärte MSV-Spieler Martin Dausch: "Uns alle macht dieses Plakat fassungslos, daher möchten wir uns als Mannschaft bei Rudi Assauer entschuldigen. Wir freuen uns sehr, dass so tolle Menschen wie Rudi den MSV besuchen."

Hecking verlängert beim VfL

12.32 Uhr: Dieter Hecking, seit Dezember 2012 Cheftrainer beim VfL Wolfsburg, hat seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2018 verlängert. "Ich freue mich, dass wir unseren eingeschlagenen Weg auch in den kommenden Jahren gemeinsam weitergehen werden. Dieter Hecking passt mit seiner Fußballphilosophie und seiner Arbeitsweise einfach hervorragend zum VfL Wolfsburg und mit ihm zusammen haben wir beim VfL noch viel vor", so VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs in einer Presseerklärung des Vereins.

"Ich habe immer betont, dass ich sehr gerne auch über 2016 hinaus beim VfL Wolfsburg bleiben möchte und dass ich hier in Wolfsburg das absolute Vertrauen der Verantwortlichen spüre, wofür mich auch noch einmal ausdrücklich bedanken möchte", sagte Hecking. "Wir haben in den kommenden Jahren noch viel vor und ich freue mich auf die Aufgaben, die auf uns zukommen werden."

Mumps: Barcelona in allen Supercup-Spielen ohne Neymar

12.17 Uhr: Superstar Neymar hat Mumps und wird Champions-League-Sieger FC Barcelona in den drei Supercup-Spielen der nächsten Woche fehlen. Nach Klubangaben war der 23 Jahre alte Brasilianer eigentlich gegen die Virusinfektion geimpft. Insgesamt wird Neymar rund 14 Tage ausfallen, sein Einsatz beim Liga-Auftakt am 23. August gegen Athletic Bilbao ist damit zumindest gefährdet.

In jedem Fall muss Barcelona um den deutschen Torhüter Marc-André ter Stegen im Spiel um den europäischen Supercup am Dienstag in Tiflis gegen den FC Sevilla ohne Neymar auskommen und auch in Hin- und Rückspiel des spanischen Supercups am 14. und 17. August gegen Pokalfinalist und Liga-Auftaktgegner Athletic Bilbao.

Schalke buhlt um Inters Abwehrspieler D'Ambrosio

9.33 Uhr: Schalke 04 buhlt offenbar um Abwehrspieler Danilo D'Ambrosio. Nach Angaben der Gazzetta dello Sport hat der Fußball-Bundesligist eine Ablösesumme von vier Millionen Euro plus zwei Millionen an Bonuszahlungen für den 26 Jahre alte Rechtsverteidiger geboten. Inter verlange aber acht Millionen.

Die Verhandlungen zwischen Inter und Schalke um den früheren Münchner Xherdan Shaqiri sollen endgültig gescheitert sein, dafür buhlen angeblich nun der FC Everton, Newcastle United und Stoke City um den Schweizer, der im Januar vom FC Bayern zu Inter gewechselt war. Inter fordert angeblich rund 15 Millionen Euro für Shaqiri, der noch einen Vertrag bis 2019 besitzt.

Gomez nach Wechsel: Fußball-EM 2016 das große Ziel - Vertrauen in Löw

8.55 Uhr: Mario Gomez hat seinen Wechsel zu Besiktas Istanbul mit den besseren Aussichten für eine EM-Nominierung begründet. Nach der verpassten Fußball-Weltmeisterschaft 2014 sei die EM-Endrunde 2016 in Frankreich sein großes Ziel, unterstrich Gomez in einem Interview der „Bild am Sonntag“. „Ich brauchte einfach im Hinblick auf die EM jetzt einen Schnitt“, sagte der 30-Jährige über seinen Abschied vom AC Florenz.

Mit Bundestrainer Joachim Löw habe er nicht über seinen Wechsel gesprochen. Es habe auch Angebote aus England und Deutschland gegeben, berichtete der frühere Profi des VfB Stuttgart und von Bayern München. Es sei aber eher keine Option gewesen, jetzt in die Bundesliga zurückzukehren. In der Europa League spiele er mit Besiktas wahrscheinlich gegen starke Teams aus der Bundesliga, England, Spanien oder Italien. Wenn er dort gut spiele und Tore schieße, sei es für Löw zweitrangig, in welcher Liga er spiele, erklärte Gomez und betonte: „Ich weiß, dass ich bei ihm immer die Möglichkeit habe, zurückzukommen.“

Klose verliert Spiel um den Supercup - Mandzukic trifft für Juve

8.29 Uhr: Der deutsche Fußball-Weltmeister Miroslav Klose hat das Spiel um den italienischen Supercup mit Lazio Rom verloren. Gegen den Double-Gewinner Juventus Turin unterlag der Verlierer des Pokalfinals, der in der Champions-League-Qualifikation auf Bayer Leverkusen treffen wird, am Samstag in Shanghai 0:2 (0:0).

Der ehemalige Bayern-Stürmer Mario Mandzukic (69.) bei seinem Pflichtspieldebüt für Juventus und Paulo Dybala (73.) erzielten die Tore. Sami Khedira fehlte den Turinern wegen einer Oberschenkelverletzung.

Bielsa tritt bei Marseille nach einem Spieltag zurück

8.08 Uhr: Der argentinische Trainer-Guru Marcelo Bielsa hat beim französischen Fußball-Erstligisten Olympique Marseille unmittelbar nach dem ersten Saisonspiel seinen Rücktritt erklärt. Auf der Pressekonferenz nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen SM Caen am Samstag verlas der 60 Jahre alte ehemalige Nationalcoach Argentiniens und Chiles eine entsprechende Erklärung. Kurz zuvor hatte er nach eigenen Angaben das Präsidium mit einem Brief informiert.

Bielsa gilt als exzentrisch und hat in seiner Heimat den Spitznamen „el loco“, der Verrückte. In den vergangenen Wochen war regelmäßig über ein mögliches Engagement des Argentiniers als Nationaltrainer Mexikos spekuliert worden. Der Gold-Cup-Sieger hatte sich zuletzt von Coach Miguel Herrera getrennt, nachdem sich dieser eine tätliche Auseinandersetzung mit einem mexikanischen TV-Reporter geleistet hatte.

Kuranyi sieht sich noch lange nicht in Top-Form

6:10 Uhr: Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi sieht sich nach dem verpatzten Pflichtspiel-Einstand für 1899 Hoffenheim noch nicht in guter Verfassung. „Natürlich spüre ich, dass ich noch Nachholbedarf habe“, sagte der 33-Jährige, der mit seinen Kraichgauern am Sonnabend im DFB-Pokal beim Zweitligisten 1860 München überraschend schon in der Auftaktrunde gescheitert war. Der Stürmer war erst nach knapp einer Stunde eingewechselt worden - ohne positiven Effekt. Nach dem enttäuschenden 0:2 müsse einiges besser werden, sagte er. „Dass wir als Mannschaft aggressiver spielen, dass wir als Mannschaft das umsetzen, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Dann wird es auch gut klappen.“

(dpa/sid/HA)