Handball

Buxtehudes Coach Leun schreibt Meistertitel ab

Trainer Dirk Leun schreibt die Meisterschaft ab

Trainer Dirk Leun schreibt die Meisterschaft ab

Foto: Mario Gentzel / dpa

Nach 16 Spielen ohne Niederlage verlieren Buxtehudes Handballerinnen das Spitzenspiel beim Thüringer HC. War es das mit dem Titel?

Buxtehude. Trainer Dirk Leun vom Buxtehuder SV hat den deutschen Meistertitel in der Handball-Bundesliga der Frauen abgeschrieben. „Ich gratuliere dem Thüringer HC zur Meisterschaft, denn ich glaube nicht, dass sich der THC diesen Titel noch nehmen lässt“, sagte Leun nach der 26:32 (12:16)-Niederlage im Spitzenspiel am Samstag. Zwar führt der nach 16 Spielen ohne Niederlage erstmals wieder bezwungene BSV die Tabelle mit 44:6 Punkten weiter an, doch der THC hat eine Partie weniger absolviert. Gewinnt er seine letzten beiden Saisonspiele, ist dem Team der fünfte Meistertitel in Serie nicht mehr zu nehmen. Leun erwartet, dass es genau so kommen wird.

„Wir können dennoch unheimlich stolz auf das sein, was wir in dieser Saison geleistet haben. Wir werden das heutige Spiel analysieren und schnell die Köpfe wieder hoch nehmen, denn schon nächste Woche haben wir eine neue Chance und wir werden alles dafür geben, diese Saison noch mit einem Titel krönen“, sagte der Coach mit Blick auf das Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal. Den will sich das BSV-Team um Nationalspielerin Isabell Klein nun schnappen.

Beim THC war für BSV-Frauen diesmal allerdings nichts zu holen. In der ausverkauften Salza-Halle in Bad Langensalza war Katrin Engel mit neun Treffern die erfolgreichste THC-Torschützin. Für Buxtehude trafen Jessica Oldenburg und Friederike Gubernatis je sechsmal.

Der THC erwischte einen Start nach Maß und führte nach fünf Minuten 3:0. Mit der taktischen Variante einer siebten Feldspielerin kam Buxtehude bis auf 7:6 heran. Beide Teams leisteten sich einige Fehler und kämpften mit harten Bandagen. Die Thüringerinnen gingen mit einem Polster von vier Toren in die Kabine. Bis zur 39. Minute zog der THC auf 21:14 davon und sorgte für die Vorentscheidung. Näher als auf drei Tore kam das BSV-Team nicht mehr heran.