Fussball-Ticker

Özil in der Premier League zum Spieler des Monats gewählt

Mesut Özil überzeugte durch starke Leistungen im Monat April

Mesut Özil überzeugte durch starke Leistungen im Monat April

Foto: Andy Rain / dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

VfB Stuttgart gegen Schalke ohne Innenverteidiger Rüdiger

18.26 Uhr: Der VfB Stuttgart muss im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 erneut auf Innenverteidiger Antonio Rüdiger verzichten. Der 22-Jährige fehlt dem Tabellenletzten an diesem Sonnabend (15.30 Uhr) wegen einer Grippe. Rüdiger war aus diesem Grund bereits am vergangenen Spieltag beim 2:2 gegen den SC Freiburg ausgefallen.

Özil zum Spieler des Monats gewählt

17.51 Uhr: Mesut Özil ist nach seinen zuletzt starken Leistungen zum "Spieler des Monats April" in der englischen Premier League gewählt worden. Der 26-Jährige vom FC Arsenal setzte sich in der Fan-Abstimmung unter anderem gegen Christian Benteke (Belgien/Aston Villa), Esteban Cambiasso (Argentinien/Leicester City) sowie Eden Hazard (Belgien/FC Chelsea) durch. Arsenal hatte aus den vergangenen fünf Spielen vier Siege geholt und das Finale des FA Cup erreicht.

Di Matteo hofft auf Rückkehr eines angeschlagenen Quartetts

14.57 Uhr: Schalke-Coach Roberto Di Matteo hofft im Sonnabend-Spiel der Bundesliga gegen den Tabellenletzten VfB Stuttgart auf die Rückkehr von vier zuletzt angeschlagenen Spielern. Bei Joel Matip, Sead Kolasinac und Jefferson Farfan ist Di Matteo optimistisch: „Sie sind seit Donnerstag wieder im Mannschaftstraining“, sagte er. Einen möglichen Einsatz von Nationalspieler Julian Draxler ließ Di Matteo offen. Draxler laborierte im Wochenverlauf an Muskelproblemen. Nach sechs Partien ohne Sieg seien „alle sehr frustriert“, meinte Di Matteo am Freitag. In einem viertägigen Trainingslager in Marienfeld sollten sich seine Profis „der Situation bewusstwerden, in der wir uns befinden“. S04 ist vor dem Aufeinandertreffen mit dem Club seines „Jahrhunderttrainers“ Huub Stevens zwar noch Fünfter. Den Gelsenkirchenern droht aber der Verlust des Europa-League-Platzes.

Lewandowski-Einsatz in der Schwebe

14.36 Uhr: Ein Einsatz von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski mit einer Gesichtsmaske im Champions-League-Halbfinale beim FC Barcelona ist noch in der Schwebe. „Ich weiß nicht“, antwortete Trainer Pep Guardiola am Freitag auf die Frage, ob der polnische Fußball-Nationalspieler schon im Hinspiel am Mittwoch wieder spielen könne: „Wir werden Montag, Dienstag sehen, wie seine Verfassung ist.“ Lewandowski war im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund von BVB-Torhüter Mitch Langerak bei einer Abwehraktion im Strafraum im Gesicht verletzt worden. Der Bayern-Profi erlitt einen Kiefer- und Nasenbeinbruch sowie eine Gehirnerschütterung.

„An den ersten Tagen sind die Verletzungen schmerzhaft“, sagte Guardiola. Die medizinische Abteilung werde entscheiden, ob Lewandowski in Barcelona eingesetzt werden könnte. „Der Arzt ist der Chef“, betonte Guardiola. Die Bayern haben nach dem vorzeitigen Saisonaus von Arjen Robben (Muskelbündelriss in der Wade) personelle Probleme in der Offensive. Denn auch Franck Ribéry (Sprunggelenk) ist weiterhin nicht fit. Der Franzose werde intensiv behandelt, berichtete Guardiola. Ribéry hat seit Mitte März kein Spiel mehr absolviert. Das Halbfinal-Rückspiel der Bayern gegen Barcelona findet am 12. Mai in München statt.

Favre lobt Dardai: Hat immer verstanden, was ich wollte

14.15 Uhr: Gladbach-Trainer Lucien Favre hat seinen ehemaligen Spieler und jetzigen Hertha-Coach Pal Dardai vor dem Gastspiel des fünfmaligen deutschen Meisters in Berlin am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gelobt. "Ich wusste, dass er einmal Trainer werden würde. Man konnte sich mit ihm gut über Fußball unterhalten. Er hat immer sehr gut verstanden, was ich als Trainer von ihm wollte", sagte Favre über Dardai, der unter ihm 55 Bundesligaspiele bestritt. Die seit zehn Ligaspielen ungeschlagenen Gladbacher wollen mit einem Sieg in Berlin Platz drei festigen. Favre erwartet aber eine schwere Aufgabe: "Es ist schwierig, gegen sie zu spielen. Sie sind sehr gut organisiert und bekommen nur wenige Gegentore. Es wird ein hartes Stück Arbeit für uns".

Schmidt: „Bayern werden Topteam auf dem Platz haben“

13.46 Uhr: Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt erwartet, dass der feststehende deutsche Meister Bayern München am Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) mit einer starken Elf antreten wird. „Die Bayern werden eine Topmannschaft auf dem Platz haben, egal, wie ihr Trainer entscheidet“, sagte der 48-Jährige am Freitag. „Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Dortmund werden sich die Bayern Selbstvertrauen und Stabilität für das Barcelona-Spiel holen wollen.“ Bayern-Coach Pep Guardiola kündigte mit Blick auf die Mittwoch-Partie in der Champions League an, so viel wie möglich roteren zu wollen.

Der Werksclub will sich nicht nur für den Viertelfinal-K.o. im DFB-Pokal im Elfmeterschießen gut drei Wochen zuvor gegen den FC Bayern revanchieren, sondern wichtige Punkte im Kampf um den dritten Bundesliga-Tabellenplatz holen. „Mit allem, was wir haben, wollen wir um den dritten Rang kämpfen“, sagte Schmidt. Vor dem 31. Spieltag ist Bayer mit zwei Punkten Rückstand Vierter hinter Borussia Mönchengladbach. Für die Partie gegen den FC Bayern stehen Schmidt nur noch 16 Spieler aus dem Kader zur Verfügung. Gonzalo Castro, Kyriakos Papadopoulos und Robbie Kruse sind verletzt. Der Vertrag mit Innenverteidiger Emir Spahic war nach dessen Tätlichkeit gegen Ordner aufgelöst worden.

Dortmund: Tuchel entscheidet über Gündogan und Hummels

11.09 Uhr: Nationalspieler Ilkay Gündogan hat das gut dotierte Angebot zur Verlängerung seines Vertrages bei Borussia Dortmund ausgeschlagen und wird die Westfalen spätestens im Juni 2016 verlassen. Jetzt muss der neue Trainer Thomas Tuchel verfügen, ob der BVB noch eine Saison mit dem 24-Jährigen zusammenarbeitet oder ob Gündogan im Sommer für rund 25 Millionen Euro Ablöse zu Manchester United, zum FC Arsenal, zu Bayern München oder Atlético Madrid wechselt. Diese Vereine haben angeblich Interesse. Im Sommer 2013 stoppte eine Rückenverletzung Gündogan für fast die komplette Saison. Tuchel soll für die Sechser-Position den Mainzer Johannes Geis im Auge haben. Und er muss über Weltmeister Mats Hummels befinden, der sich ebenfalls mit Abwanderungsgedanken trägt.

Italiens Presse feiert Oldie Miroslav Klose

10.17 Uhr: Nach seinem zwölften Saisontor hat die italienische Presse -Weltmeister Miroslav Klose gefeiert. "Der deutsche Stürmer erlebt eine zweite Jugend. Seine Klasse und seine Erfahrung sind Benzin für Lazio", schrieb "Corriere dello Sport" nach dem 4:0-Erfolg des Tabellenzweiten Lazio Rom gegen den FC Parma. Klose, 36, erzielte das zwischenzeitliche 2:0. "Jetzt will er sein Resultat in der letzten Saison mit 15 Toren übertreffen. Bis Ende der Meisterschaft kann er dieses Ziel noch schaffen", kommentierte "Corriere dello Sport", während "Tuttosport" schrieb: "Wenn eine Mannschaft so viel wie Lazio trifft, ist es bestimmt Verdienst der ganzen Mannschaft, doch Klose glänzt mehr als alle anderen Teamkollegen." Lazio darf weiter vom direkten Einzug in die Champions League träumen.

Bericht: Max Kruse mit Wolfsburg einig

10.03 Uhr: Nationalspieler Max Kruse wechselt laut Medienberichten von Borussia Mönchengladbach zum Pokalfinalisten VfL Wolfsburg. Nach Sport1-Informationen wird der 27-Jährige von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und den fünfmaligen deutschen Meister trotz eines bis Juni 2017 laufenden Vertrages für zwölf Millionen Euro Ablöse im Sommer verlassen. Kruse, der zuletzt unter anderem auch mit Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Schalke 04 in Verbindung gebracht worden war und stets betont hatte, dass er in der kommenden Saison in der Champions League spielen wolle, wollte sich weiterhin nicht konkret äußern. Laut "BamS" soll Wolfsburg den Offensivspieler mit knapp fünf Millionen Euro Jahresgehalt locken.

BVB-Keeper Langerak entschuldigt sich bei Lewandowski

9.49 Uhr: Torhüter Mitch Langerak (Borussia Dortmund) hat sich nach seiner Attacke gegen Robert Lewandowski (Bayern München) im Pokal-Halbfinale entschuldigt. Langerak schrieb seinem ehemaligen BVB-Mitspieler nach dem Sieg im Elfmeterschießen laut "Bild" eine SMS. "Robert und ich sind befreundet, natürlich tut mir leid, was passiert ist", so Langerak: "Ich hoffe es ist nicht so schlimm und er kann so schnell wie möglich wieder spielen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass es keine Absicht war und ich nur den Ball treffen wollte". Lewandowski zog sich einen Bruch des Oberkiefers und Nasenbeins sowie eine Gehirnerschütterung zu. Ob er am Mittwoch im Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Barcelona auflaufen kann, ist offen.

Was wird aus André Breitenreiter?

9.35 Uhr: Trainer André Breitenreiter hat Kontakte zu anderen Klubs dementiert, ein klares Bekenntnis zum SC Paderborn aber erneut vermissen lassen. "Ich habe einen gültigen Vertrag bis 2016, und Stand heute habe ich keinen Kontakt zu anderen Vereinen", sagte der Coach von Aufsteiger SC Paderborn dem "Kicker". Beim Tabellenvorletzten richte er in den verbleibenden vier Ligaspielen den Fokus nur auf das "Ziel Klassenerhalt". Der 41-Jährige fügte aber vielsagend hinzu: "Nach der Saison sehen wir dann weiter." Breitenreiter bestätigte, dass ihm SCP-Präsident Wilfried Finke eine längerfristige Zusammenarbeit angeboten habe.

HSV-PK vor dem Spiel gegen Mainz
HSV-PK vor dem Spiel gegen Mainz
Video: abendblatt.tv

Red Bull Leipzig erneut in der Kritik

8.12 Uhr: Präsident Rüdiger Fritsch vom Zweitligisten Darmstadt 98 hat das Modell des Ligakonkurrenten RB Leipzig scharf kritisiert und sich selbst für den Fall eines Investoreneinstiegs beim eigenen Verein gerechtfertigt. "Ich persönlich kann dem Projekt Red Bull und Fußball überhaupt nichts Positives oder Interessantes abgewinnen", sagte Fritsch dem Nachrichtenportal t-online.de. Sollte bei den Lilien künftig ein Konzern wie etwa der Darmstädter Pharmariese Merck einsteigen, sähe Fritsch darin kein Problem. "Es wäre doch etwas ganz anderes, wenn ein Traditionsunternehmen am Standort einen Traditionsverein am Standort unterstützt, als wenn ein Weltkonzern auf dem Reißbrett, strategisch und über Jahre geplant, einen Dorfverein übernimmt", erklärte Fritsch.

Hoffenheim gegen Dortmund: Duell um Euroleague

7.47 Uhr: Trainer Markus Gisdol (1899 Hoffenheim) glaubt nicht, dass die Profis von Borussia Dortmund im Punktspiel am Sonnabend dem erfolgreichen Pokalfight Tribut zollen werden. "Ich denke, dass die Dortmunder die 120 Minuten bis zum Samstag verarbeitet haben. Das Pokalspiel spielt keine Rolle mehr." Vier Spieltage vor Saisonende kämpfen beide Vereine noch um die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Mit einem Sieg könnten die siebtplatzierten Hoffenheimer den Rivalen auf vier Punkte distanzieren. Dortmund muss auf Kevin Großkreutz verzichten, der durch eine Knieoperation den Rest der Saison verpassen wird. Bei ihm musste eine Schleimhautfalte entfernt werden.

Bayern mischt den amerikanischen TV-Markt auf

23.42 Uhr: FC Bayern München hat beim Versuch, sich auf dem amerikanischen Sportmarkt zu etablieren, einen TV-Deal abgeschlossen. Wie der Klub bekannt gab, einigten sich die Münchner auf eine Kooperation mit dem spanischsprachigen Sender Univision Deportes. Künftig sollen über das vereinseigene Format "FCB.tv Magazin" Bundesliga-, DFB-Pokal- und Champions League-Spiele der Bayern ebenso wie ein umfangreiches Rahmenprogramm beim US-Sender empfangbar sein. Univision Deportes strahlt die 180-minütige Sendung wöchentlich aus und zeigt zudem Auszüge im Sportschau-Format "Republica Deportiva". Die Bayern hatten im Sommer 2014 ein Marketing-Büro in New York eröffnet. Außerdem bestritten die Profis des FCB in der Vergangenheit regelmäßig Testspiele in den USA.

Treffer: Lionel Messi wird zum zweiten Mal Vater

21.42 Uhr: Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi wird zum zweiten Mal Vater. Wie der Argentinier auf seiner Facebook-Seite bekannt gab, erwarten er und seine Freundin Antonella Roccuzzo Nachwuchs. "Wir können es kaum erwarten, dich in unserer Welt zu begrüßen. Wir lieben dich", schrieb der 27 Jahre alte Superstar des FC Barcelona. Spanischen Medienberichten zufolge soll das Kind im Oktober zur Welt kommen und ein Junge werden. Im November 2012 war Messis Sohn Thiago geboren worden.

(dpa/sid/HA)