Werder gegen HSV

Bremens Innensenator bekräftigt Geldforderung an DFL

Ulrich Mäurer  hat bekräftigt, dass er auf einer Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an den zusätzlichen Sicherheitskosten im Weserstadion bestehen wird

Ulrich Mäurer hat bekräftigt, dass er auf einer Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an den zusätzlichen Sicherheitskosten im Weserstadion bestehen wird

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Behördeninternen Schätzungen zufolge werden knapp 1000 statt wie sonst üblich etwa 150 Polizisten beim HSV-Gastspiel an der Weser im Einsatz sein.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer hat bekräftigt, dass er auf einer Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an den zusätzlichen Sicherheitskosten für das Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am Sonntag (15.30 Uhr/Liveticker auf abendblatt.de) im Weserstadion bestehen wird. „Wir ziehen das jetzt durch. Ich sehe keine andere Alternative, als diese Rechnung zu stellen“, sagte der 63 Jahre alte SPD-Politiker der WELT.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Bremische Bürgerschaft ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Behördeninternen Schätzungen zufolge werden knapp 1000 statt wie sonst üblich etwa 150 Polizisten beim HSV-Gastspiel an der Weser im Einsatz sein. Dies soll Mehrkosten von etwa 300.000 Euro verursachen.

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Video: abendblatt.tv

Vor Nordderby: Alkoholverbot in Zügen des Bremer Regionalverkehrs

Mit einem 15-stündigen Alkoholverbot in allen Zügen des Bremer Regionalverkehrs will die Bundespolizei das Risiko von Fankrawallen vor, während und nach dem Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am Sonntag senken. Überdies ist das Mitführen von Pyrotechnik, Schutzbewaffnung, Vermummungsgegenständen und Glasflaschen untersagt. Allerdings ließ die Bundespolizei bei ihren Verboten ein Hintertürchen offen. Sie gelten nicht in überregionalen Zügen wie dem ICE, dem IC und dem HKX.

Werder-Trainer Viktor Skripnik appellierte angesichts der ausgeprägten Rivalität der Anhänger beider Vereine an die Vernunft aller Stadionbesucher. "Alles soll auf dem Platz entschieden werden, Jede Rangelei, jede brennende Pyro-Fackel lenkt nur vom Spiel ab", sagte der Coach. Bremens Kapitän Clemens Fritz ergänzte: "Für beide Klubs geht es um sehr viel, aber die Zweikämpfe sollten nur auf dem Feld geführt werden."