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Höchstleistungen bis zum Tod

Tödliche Tragödien sind im Spitzensport kein Einzelfall. Im Juli 1967 kollabiert bei der Tour de France der englische Radsportler Tom Simpson kurz vor dem Gipfel des Mont Ventoux. Er stirbt am Straßenrand. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass er Amphetamine und Alkohol konsumiert hatte. Im Januar 1994 verliert Skirennläuferin Ulrike Maier auf der Kandahar-Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen die Kontrolle, schlägt mit 104 km/h auf und erleidet einen Genickbruch. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna verunglückt im Mai 1994 beim Großen Preis von San Marino in Imola tödlich. Vor drei Jahren erleidet der Spanier Antonio Puerta vom FC Sevilla in einem Ligaspiel einen Herzstillstand. Im März 2009 bricht Handballer Sebastian Faißt vom Bundesligisten TSV Dormagen während eines Junioren-Länderspiels zusammen und stirbt.