Bundesliga: Sonntag (17.00 Uhr/live auf abenblatt.de) trifft der HSV auf Hertha

Alex Silva fällt gegen Hertha aus

Es ist das wohl vorentscheidende Spiel des HSV auf dem Weg zur Meisterschaft: am Sonntag empfängt der Tabellenfünfte aus Hamburg den Tabellenzweiten aus Berlin, der nur einen Punkt mehr auf dem Konto hat. Der Verlierer dieses Spiels verabschiedet sich vorerst aus dem Titelrennen. So will der HSV gegen Hertha spielen

Hamburg. Schock für den HSV: Das Jol-Team muss am Sonntag (17.00 Uhr/live auf abenblatt.de) im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin auf Mittelfeldspieler Alex Silva verzichten. Der Brasilianer erlitt am Donnerstag im Uefa-Cup-Halbfinale gegen Werder Bremen (0:1) eine erneute Muskelverletzung im Oberschenkel.

Wie lange er ausfällt, ist noch unklar. Während Silva hofft, im Rückspiel gegen den Nordrivalen am kommenden Donnerstag wieder fit zu sein, rechnet Trainer Martin Jol mit einer Pause von zwei bis drei Wochen.

Zudem bangt der HSV vor dem Spitzenspiel weiterhin um den Einsatz um Nationalspieler Marcell Jansen (Rippenprellung). Ersetzt werden muss darüber hinaus der gelbgesperrte Jerome Boateng. All dies dürfte Trainer Jol Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Doch die Statistik spricht für die Hansestädter: Zu Hause gewannen die Hamburger zuletzt dreimal nacheinander, mussten allerdings auch zwei Auswärtsniederlagen in Folge hinnehmen.

Hertha, aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, schielt nach zuletzt zwei Siegen in Folge derweil wieder Richtung Meistertitel. Trainer Lucien Favre muss erneut auf Kapitän Arne Friedrich (Knie-OP) und Andrej Woronin (Rotsperre) verzichten. Dafür kehrt Pal Dardai nach seiner Gelbsperre wieder zurück ins Team. "Gewinnen wir am Sonntag, können wir über andere Dinge reden als den Uefa-Cup", sagte van Bergen, der den verletzten Friedrich vertritt.

Garantiert sind in Erwartung des Bundesliga-Spitzenspiels indes die gut gefüllten Ränge in der HSH-Nordbank-Arena. Das Gästekarten-Kontingent für das Auswärtsspiel der Berliner beim Hamburger SV ist vergriffen. Insgesamt wurden 3.578 Eintrittskarten und 686 Bahnkarten verkauft. Fans ohne gültige Tickets sollten sich nicht auf den Weg nach Hamburg machen, weil es auch in der Hansestadt keine Karten mehr gibt.

Hamburg: Rost - Demel, Gravgaard, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Tavares - Pitroipa, Trochowski - Guerrero, Olic. - Trainer: Jol

Berlin: Drobny - Piszczek, von Bergen, Simunic, Stein - Ebert, Dardai, Kacar, Cicero - Raffael, Pantelic. - Trainer: Favre