Aminosäuren - so verlor er 20 Kilo

Als Mark Warnecke gestern morgen aufstand, fand er 1350 E-Mails auf seinem Computer. Es waren Glückwünsche, aber auch wieder viele Fragen, wie er 20 Kilogramm hatte abnehmen können. "Meine Diät war entscheidend für den Titelgewinn. Mit 20 Kilo mehr auf den Rippen hätte ich hier nicht gewonnen", so Warnecke.

"Fürs Abnehmen", sagt Professor Klaus-Michael Braumann, Dekan des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin an der Universität Hamburg, "gibt es aber keine Geheimnisse. Man muß einfach die Hälfte essen! Das ist der beste und nachhaltigste Weg." Genau das hat auch Warnecke, der früher Hamburger und Chicken Wings in Mengen vertilgte, getan.

Um dabei aber keine Muskelmasse zu verlieren, entwickelte der Arzt mit einem befreundeten Lebensmittelchemiker ein reines Aminosäureprodukt, ein Pulver, das er nun zu jeder Mahlzeit löffelt. Es heißt AMSPORT. Eine 750-Gramm-Packung, die bis zu einem Monat lang reicht, kostet 39,90 Euro. Sie ist im Internet über Warneckes Homepage www.mark-warnecke.de zu bestellen.

"Die Kunst des Pulvers liegt in der Zusammensetzung", verrät Warnecke. Ein wichtiger Bestandteil sei Glycin, das im menschlichen Körper in der Regenerationsphase bis zu 30 Prozent absinke.

Warnecke: "Ich habe über sechs Jahre versucht abzunehmen, aber dank der ungeregelten Mahlzeiten bei der Arbeit im Krankenhaus und der guten Kantine wurden es immer mehr Kilos. Jede Diät brachte mich an ein Leistungsminimum, und ich mußte sie abbrechen." Jetzt nahm er ab und wurde stärker.

Aminosäuren haben den Vorteil, so Professor Braumann, "daß sie zu 96 Prozent anabol, muskelbildend, wirken und die Regeneration beschleunigen". Sie gelten nicht als Dopingmittel, sondern als erlaubte Nahrungsergänzungsstoffe. (rg)

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