Kohfahl: „Die Gleichung mit vier Unbekannten ist aufgegangen“

Oststeinbek . Oberligist Oststeinbeker SV marschiert. Trotz großer Personalprobleme holte die Mannschaft von Stefan Kohfahl sieben Punkte aus drei Spielen im neuen Jahr. Der zum Saisonende scheidende Trainer nach dem 3:1 gegen Elmshorn über Rafael Monteiros Vorliebe für Lupfer, den Schiedsrichter und Zukunftspläne.

Hamburger Abendblatt:

Dieser Sieg kam durchaus überraschend ...

Stefan Kohfahl:

Vier Jungs hatten kaum Oberligaerfahrung. Doch die Gleichung mit vier Unbekannten ist aufgegangen.

Eigentlich dachte die Konkurrenz, nach den Abgängen von Labiadh und Alassani würde es eng für Ihre Mannschaft?

Kohfahl:

Es haben auch heute sicher nicht viele auf uns gesetzt. Aber wir sind jetzt schwerer auszurechnen.

War der Außenristlupfer zum 2:1 eines der schönsten Tore, das Sie je sahen?

Kohfahl:

(lacht) Rafael Monteiro lupft immer. Ich fand unsere Tore alle sehr sauber herausgespielt. Rafael macht das überragend. Tolles Comeback für ihn.

Sie dagegen wurden nach dreieinhalb Minuten von Schiedsrichter Mayer-Lindenberg verwarnt. Neuer Rekord für Sie?

Kohfahl:

Weiß nicht. Ich mag ihn halt nicht. Er pfeift zu sehr für sein Ego.

Verwarnt wurde zudem der mit Kreuzbandriss auf der Bank sitzende Arslan?

Kohfahl:

Wir haben ihn nicht im Spielberichtsbogen einzutragen. Er hätte da nicht sitzen dürfen. Diese Verwarnung passt zur Leistung des Schiedsrichters.

Sie hören im Sommer auf. Wie soll das nur werden, wenn Sie sich nicht mehr mit den Schiedsrichtern anlegen können?

Kohfahl:

Hier wird mein Co-Trainer Mohet Wadhwa mein Nachfolger. Ich bleibe im Verein aktiv. Und außerdem höre ich sowieso nicht ganz auf.

Nicht?

Kohfahl:

Nein. Ich werde bei einem großen Verein einsteigen, dies rechtzeitig bekanntgeben und dann feiern. Mehr wird noch nicht verraten.