Trendsport Golf: Tipps für den richtigen Einstieg

Golf boomt. Deutschlandweit schwingen mittlerweile mehr als 527 000 Menschen den Schläger. Allein im vergangenen Jahr konnte der Deutsche Golf Verband (DGV) über 60 000 Newcomer registrieren. Dank attraktiver Einstiegsangebote, die auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich sind, entwickelt sich Golf mehr und mehr zu einem erlebnisorientierten Breitensport. Was Golfneulinge auf dem Weg zu ihrem ersten Handicap beachten sollten, zeigt die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V.

Die erste Berührung mit dem Golfsport findet in der Regel mit Freunden, Kollegen oder Bekannten auf der Driving Range oder während eines Schnupperkurses statt. Ist die Begeisterung geweckt, stellt sich vielen Newcomern die Frage, wie sie weiter verfahren sollen.

1. Der richtige Schwung Am besten ist es, gleich zu Beginn die Dienste eines Golflehrers (Pro) in Anspruch zu nehmen entweder allein oder in Gruppen. Die Investition zahlt sich aus. Denn wenn sich erst einmal falsche Bewegungsabläufe eingeschlichen haben, sind dem spielerischen Fortschritt enge Grenzen gesetzt. Die autodidaktische Schule rächt sich spätestens dann, wenn sich die selbstständig angeeignete Schwungtechnik nur unter professioneller Anleitung und einem wesentlich höheren finanziellen Aufwand korrigieren lässt. Hier gilt: Das nachträgliche Korrigieren einer falschen Schwungtechnik ist wesentlich schwieriger und aufwändiger als das frühzeitige Erlernen der richtigen. Kontakt zu einem Pro nimmt man am besten direkt auf der Anlage eines Golfclubs auf. Ansprechpartner stehen entweder auf den Übungsanlagen oder im Clubhaus zur Verfügung. Meist reichen 10 bis 15 Unterrichtsstunden aus, um die technischen Grundlagen zu erlernen.

2. Am Ball bleiben Für einen schnellen Lernerfolg ist entscheidend, am Ball zu bleiben! Es empfiehlt sich, parallel zu den Golfstunden mindestens einmal in der Woche selbstständig zu trainieren. Hierfür stehen auch Anfängern und Nichtmitgliedern die zahlreichen Übungseinrichtungen der etwa 700 Golfclubs in Deutschland zur Verfügung. Sie können gegen eine Gebühr genutzt werden und eignen sich ideal, um das Abschlagen, Pitchen, Chippen und Putten zu üben.

3. Die Platzreife Als nächstes steht die Erlangung der Platzreife auf dem Plan. Sie dient, einem Führerschein vergleichbar, als Beleg für die golferischen Grundfertigkeiten in Theorie und Praxis. Newcomer sollten darauf achten, die Platzreife nach den offiziellen Kriterien des DGV abzulegen. Denn die DGV-Platzreife ist die anerkannteste und am weitesten verbreitete Platzreife in Deutschland. Mittlerweile haben mehr als 400 Clubs und über 50 Golfschulen in ganz Deutschland die offiziellen Prüfungskriterien des DGV übernommen. Meistens haben auch Einsteiger, die noch nicht Mitglied in einem Club sind, die Möglichkeit, an speziellen Qualifizierungskursen teilzunehmen, die mit der DGV-Platzreife abschließen. Gerade für Newcomer und Anfänger sind solche Kurse ideal!

4. Das volle Golfvergnügen Sobald die Platzreifeprüfung bestanden ist, bekommt man als Mitglied in einem Club oder der VcG sein erstes "Handicap" die Clubvorgabe -54. Damit hat man nicht nur Zugang zu den allermeisten Golfplätzen in Deutschland, sondern ist auch berechtigt, an zahlreichen Turnieren teilzunehmen, die Jahr für Jahr in Deutschland und der ganzen Welt ausgetragen werden.

5. Club- oder VcG-Mitgliedschaft? Dem Einsteiger bieten sich zwei Möglichkeiten: entweder wird er Mitglied in einem Golfclub oder in der VcG. Beide Varianten haben Vorteile. Die Mitgliedschaft bei den Clubfreien zeichnet sich durch niedrige Fixkosten und eine hohe Flexibilität aus: Denn VcG-Mitglieder können für 220 Euro Mitgliedsbeitrag bundesweit bei über 600 Golfclubs gegen eine Platzgebühr, das so genannte Greenfee, auf die Runde gehen. Ähnlich wie im Mobilfunk entspricht diese Variante einer nutzenabhängigen Einzelkostenabrechnung. Das heißt: Zusätzliche Kosten fallen nur dann an, wenn man auch spielt. Diese Variante eignet sich besondern für Einsteiger, die verschiedene Anlagen und Clubs kennen lernen möchten und bis zu 20 Mal im Jahr spielen. Der Vorteil einer Clubmitgliedschaft liegt vor allem darin, dass man den clubeigenen Platz quasi zum Flatrate-Tarif jederzeit kostenfrei nutzen und alle Vorzüge des Clublebens wie zum Beispiel die Teilnahme an Events, Wettspielen oder Mannschaftswettbewerben genießen kann. Auch wenn die Jahresgebühr etwas kostspieliger ist, kann sich eine Clubmitgliedschaft auch für Einsteiger lohnen. Denn mittlerweile bieten viele Clubs attraktive Jahres- und Schnuppermitgliedschaften an. Doch ob Clubgolfer oder VcGler mit einer offiziellen Mitgliedschaft steht der weiteren Golfkarriere nichts mehr im Weg!

Weitere Informationen zur VcG unter 0611 341040 oder www.vcg.de.




Weitere Informationen zur VcG unter 0611 341040 oder www.vcg.de.