Kreisparteitag

Stormarner SPD will Niederlage bei Landtagswahl aufarbeiten

Die Kreisvorsitzendenden der Stormarner SPD, Marion Meyer und Mehmet Dalkilinc (hier vor dem Schloss Ahrensburg), wollen die Niederlage bei der Landtagswahl aufarbeiten.

Die Kreisvorsitzendenden der Stormarner SPD, Marion Meyer und Mehmet Dalkilinc (hier vor dem Schloss Ahrensburg), wollen die Niederlage bei der Landtagswahl aufarbeiten.

Foto: Timon Kronenberg

Sozialdemokraten planen für 20. August Außerordentlichen Kreisparteitag in Bargteheide. Midyatli und Losse-Müller kommen.

Bargteheide.  Die Stormarner SPD plant für Sonnabend, 20. August, einen Außerordentlichen Kreisparteitag im Stadthaus Bargteheide. Dabei wollen die Sozialdemokraten über Erkenntnisse aus der verlorenen Landtagswahl im Mai sprechen und über Konsequenzen für die Kommunalwahl am 14. Mai 2023 diskutieren.

Neben den beiden Kreisvorsitzenden Marion Meyer und Mehmet Dalkilinc werden die SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Serpil Midyatli und Landtagsfraktionschef Thomas Losse-Müller, der auch Oppositionsführer im Kieler Landesparlament ist, erwartet. Beide sollen jeweils kurze Input-Referate halten, zu denen im Anschluss eine Aussprache geplant ist.

Die SPD hatte im Mai ihr historisch schlechtestes Ergebnis im Norden eingefahren

Die Landtagswahl hatte die SPD im Mai deutlich gegen die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther verloren. Hinter den Christdemokraten (43,3 Prozent) und den Grünen (18,3) kamen die Sozialdemokraten mit einem Ergebnis von 16 Prozent sogar nur auf Platz drei. CDU und Grüne bildeten daraufhin die erste schwarz-grüne Landesregierung in der Geschichte Schleswig-Holsteins. Für die SPD war es das historisch schlechteste Ergebnis bei Landtagswahlen im Norden.

Im Anschluss an die Aussprache wollen Meyer und Dalkilinc diskutieren, wie sich die Stormarner SPD zeitgemäßer aufstellen kann. In diesem Zusammenhang möchten die beiden Kreisvorsitzenden auch darüber reden, wie die Partei attraktiver für junge Menschen und Familien werden kann. Zuletzt soll es um das Wahlprogramm der Sozialdemokraten für die Kommunalwahl gehen.

( fsn )

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